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Archiviert am
Dienstag, 19. Juli 05 |
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Köppen holt Sumo-Gold - Medaillen für Wakeboarder Duisburg - Mit einer Goldmedaille im Sumo hat Sandra Köppen bei den World Games für das deutsche Glanzlicht am fünften Wettkampftag gesorgt.
Trotz einer Knieverletzung gewann die 30 Jahre alte Schwergewichtskämpferin aus Schenkenberg das Finale gegen Olesja Kowalenko. Im entscheidenden Moment gelang es Köppen vor 2000 begeisterten Zuschauern in Duisburg, die Russin mit einem Yori-Kiri aus dem Kreis zu drängen. „Ich glaube, sie hat mich einfach unterschätzt”, sagte Köppen, die erst vor elf Wochen eine Tochter zur Welt gebracht hatte. Die Verletzung am linken Knie, das dick bandagiert war, hatte Köppen sich bei der Niederlage im Vorrundenmatch gegen Kowalenko zugezogen, ihrem ersten Kampf an diesem Abend. „Das war schon heftig, aber ich habe die Zähne zusammengebissen”, sagte sie. Zur insgesamt ordentlichen Bilanz der deutschen Sumotori trug auch Nicole Hehemann aus Hagen bei, die im Mittelgewicht Bronze gewann. Dagegen verpassten Peer Schmidt-Düwiger (Berlin) im Leicht- und Thorsten Scheibler (Torgelow) im Schwergewicht als Vierte den Platz auf dem Podest.
Im Strandbad Wedau, wo die Wakeboarder mit imposanten Front-Flips und Saltos über die Schanze die 1500 Zuschauer begeisterten, hatten die deutschen Athleten mit insgesamt drei Medaillen ebenfalls Grund zur Freude. Im Frauen-Wettbewerb wurde die Paderbornerin Kirsten Leifels Zweite vor Pauline Dyrschka (Niederweimar). Silber gab es auch für Benjamin Süß (Langenfeld) bei den Männern. Baden ging dagegen Top-Favorit Robert Mapp (USA), der den zweiten Finallauf auf die leichte Schulter nahm, stürzte, und nur Fünfter wurde. Für die sechste deutsche Medaille bei insgesamt 15 Entscheidungen am fünften Wettkampftag sorgte Jana Gegner (Dessau) mit ihrem dritten Platz im Speedskating-Wettbewerb über 1000 Meter. Bronze können sich an diesem Mittwoch auch noch das Damen- und das Herrenteam im Boule (Pétanque) holen, die ihre Halbfinals jeweils verloren. Die deutsche Inlinehockey-Auswahl beendete das Turnier erwartungsgemäß als Letzter. Nach fünf Vorrunden-Niederlagen verlor das von Manfred Schmitz betreute Team auch das Spiel um Platz sechs mit 3:6 (3:5) gegen Tschechien. Schmitz' Hoffnung, zumindest ein Turnierspiel zu gewinnen, erfüllte sich damit nicht. Das Finale bestreiten die USA und Kanada. In den erstklassig besetzten Squash-Finals mussten sich jeweils die Weltranglistenersten geschlagen geben. Bei den Damen setzte sich Nicol Davis aus Malaysia mit 3:0 (9:4, 10:9, 9:1) gegen Rachael Grinham (Australien) durch. Auch der Brite Peter Nicol gewann überraschend deutlich mit 3:0 (9:3, 9:0, 9:4) gegen Thierry Lincou aus Frankreich. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/07/19/sport/t/rzo168082.html |
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