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Freitag, 10. Feb. 12
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Urlaub
Pausen bei der Urlaubsfahrt abseits der Autobahn im Voraus planen Bonn/München - Autofahrer sollten sich möglichst vor der Urlaubsfahrt über alternative Rastmöglichkeiten abseits der Autobahnen Gedanken machen.
Das sagte Bernd Kulow vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn dem dpa/gms-Themendienst. Wer für Pausen nicht auf die Autobahnraststätten angewiesen sein will, sich aber erst unterwegs nach einem geeigneten Ort umschaut, gerate leicht in Stress. Das trägt dann nicht zur Erholung des Fahrers bei”, so der DVR-Sprecher. Wird jedoch vor Fahrtbeginn ein geeigneter Ort ausgeguckt, könne sich der Fahrer dort eventuell sogar besser erholen. Gerade in der Ferienzeit sind die Raststätten an den Haupturlaubsrouten laut Kulow oft überfüllt: „Da bekommt man fast schon Jahrmarktsgefühle.” Auch im Hinblick auf einen aktuellen Test des ADAC in München kann es lohnen, gar nicht erst eine Autobahnraststätte anzusteuern. Von 60 in Europa getesteten Anlagen fiel ein Viertel (14 Betriebe) mit der Note „mangelhaft” und „sehr mangelhaft” (2 Betriebe) durch. Fast zwei Drittel (39 Betriebe) schafften nur ein „ausreichend”, nur 5 Anlagen erhielten die Note „gut”. Ein „sehr gut” gab es gar nicht. Kritisiert wurden vor allem Hygieneprobleme, schlechte Familienfreundlichkeit sowie eine unzureichende Verkehrssicherheit. Als Alternative zur Autobahnraststätte bieten sich laut Kulow Orte neben den Fernstraßen an, in denen sich Urlauber etwas Sehenswertes anschauen können. So werde bereits die Anreise zum Urlaub. Wer mit Kindern reist, könne sich auch ein ruhiges Plätzchen an einem Waldrand suchen oder auf einer Wiese ein Picknick machen. Während sich der Fahrer danach ausruht, könnten sich die Kinder austoben. „Ein kleines Nickerchen ist ohnehin die beste Erholung für den Fahrer. Das ist auf überfüllten Raststätten oft gar nicht möglich.” Der DVR-Sprecher empfiehlt , bei der Planung der Anreise anhand der Straßenkarte abzuschätzen, wie weit man nach zwei bis drei Stunden auf der Autobahn kommen wird. Im Umkreis sollte ein Ort für die Pause ausgesucht werden. Etwas ausführlicher müssten ohnehin Urlauber planen, die nicht um längere Anreisen zum Ferienort herumkommen - beispielsweise beim Urlaub am Mittelmeer. Nach Empfehlung des DVR sollten Autofahrer nicht versuchen, die Strecke in einer Gewalttour am Stück zu schaffen, sondern von vornherein eine Übernachtung einplanen. Das beuge einer Übermüdung vor, die laut Bernd Kulow nach wie vor zu den Hauptursachen von Unfällen auf Autobahnen zählt. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/05/08/02/service/reise/t/rzo161276.html |
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