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Freitag, 05. August 05

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Shuttle-Crew packt die Koffer für Rückflug

Houston/Washington - Für die Besatzung des Space-Shuttle „Discovery” hieß es am Freitag „Kofferpacken”: Nachdem die NASA nach einer vorausgegangenen Serie von Problemen grünes Licht für den Heimflug gegeben hatte, bereiteten sich die sieben Astronauten auf den für Samstagmorgen geplanten Abschied von der Internationalen Raumstation ISS vor.

ISS und Discovery

Die Internationale Raumfahrtstation ISS mit dem angedockten Spaceshuttle Discovery (Quelle: NASA)

Auf der Erde bekräftigte Flugdirektor Paul Hill: „Alles ist klar für die Landung am Montag. Der Zustand der Raumfähre ist einwandfrei.” Allerdings gebe es noch einen Faktor, den man im Auge behalten müsse: „Das Wetter, aber darauf haben wir keinen Einfluss.”

Am Donnerstag war die NASA zum Schluss gekommen, dass eine eingerissene aufgeblähte Isolierdecke in Fensternähe keine Gefahr für die Raumfähre darstelle und daher auch kein weiterer Außeneinsatz zur Reparatur nötig sei. Damit begann für die Besatzung die „Abschiedsroutine”. Noch „herumliegende” Kabel, Werkzeuge und Laptops wurden verstaut, und als Hauptaufgabe hievte die Crew mit Hilfe eines Roboterarms den Riesencontainer „Raffaello” von der ISS zurück in die Ladebucht des Shuttle.

Hatte der Behälter bei der Ankunft rund 13 Tonnen an „Gastgeschenken” - Ausrüstung und Versorgungsgüter - enthalten, ist er auf dem Rückweg mit etwa 10 Tonnen Müll gefüllt, die sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren Shuttle-Flugpause nach der „Columbia” Tragödie in der ISS angehäuft hatten.

Natürlich werde er während des Landemanövers am Montag an die damals um Leben gekommenen sieben Astronauten denken, sagte Hill. „Aber hauptsächlich werden wir uns auf unsere Aufgaben konzentrieren und alle Hände voll zu tun haben.”

Nach NASA-Angaben sollte das Shuttle am Samstag um 9.24 Uhr MESZ von der ISS abdocken und sie dann mehrere Male umkreisen - mit dem Fenster in Richtung Raumstation, um den Astronauten die Gelegenheit zum Fotografieren zu geben. Die Aufnahmen von der US-Außenwand sollen dann auf der Erde gründlich studiert werden. Kurz nach 11.00 Uhr MESZ am Samstag schwenkt die „Discovery”” dann in eine eigene Erdumlaufbahn ein, die sie um 9.43 Uhr MESZ am Montag verlassen soll, um dann um 10.15 Uhr in die Erdatmosphäre einzutreten.

Die NASA hatte zunächst befürchtet , dass die beschädigte Isolierdecke während dieses kritischen Manövers bei hoher Geschwindigkeit weiter zerreißen und das Shuttle durch sich lösende Teile schwer beschädigt werden könnte. Tests hatten dann jedoch ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit eines Treffers nur bei 1,5 Prozent liegt und das Shuttle im Fall einer Kollision an einer „ungefährlichen” Stelle getroffen würde. Es bliebe ein „Restrisiko”, räumte der stellvertretende Programmmanager Wayne Hale am Donnerstagabend in der Bodenzentrale in Houston (Texas) ein, aber ein kalkulierbares, und ein gewisses Maß an Risiko lasse sich nie ausschließen.

Shuttle-Kommandantin Eileen Collins sagte unterdessen, sie freue sich sehr auf ein Wiedersehen mit ihrer Familie: Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wie Ehemann Pat Youngs unterdessen in einem Interview des Senders CNN verriet, vergaß Eileen auch als Chefin im All nicht ihre Mutterrolle: Sie habe vom Shuttle aus die Kinder ans Zähneputzen erinnert und ihren Sohn ermahnt, „seine Schwester nicht zu hauen”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/08/05/news/t/rzo171395.html
Freitag, 05. August 2005, 16:09 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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