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Freitag, 05. August 05

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Scharon verurteilt Anschlag auf israelische Araber als Terrorismus

Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon hat die tödlichen Schüsse eines jüdischen Extremisten auf vier israelische Araber scharf als Terrorismus verurteilt.

Tödlicher Zwischenfall

Ein israelischer Armeedeserteur hat mit tödlichen Schüssen auf vier arabisch-israelische Busfahrgäste einen schweren Zwischenfall ausgelöst und wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge getötet.

Der Regierungschef ordnete am Freitag an, die Hinterbliebenen der Opfer und die rund 20 Verletzten des Anschlages zu unterstützen, der am Vortag von einem 19-jährigen Soldaten verübt worden war.

Unterdessen begann die Armee mit Untersuchungen. Diese sollten klären, wie der zur rassistischen Kach-Bewegung zählende Täter zwei Monaten lang mit seiner Waffe untertauchen konnte. Um die Beerdigung des Attentäters entbrannte Streit, weil mehrere Gemeinden eine Bestattung ablehnten. Er war nach dem Anschlag von einer Menschenmenge gelyncht worden.

Der Sarg mit der Leiche des Todesschützen sei zunächst zurück in ein Krankenhaus in seiner Heimatstadt Rischon Lezion gebracht worden, berichteten israelische Medien. Dort hätten Einwohner eine Beerdigung abgelehnt, weil ein Grab zu einer Gedenkstätte für Extremisten werden könnte. Verteidigungsminister Schaul Mofas erklärte, es werde keine Beerdigung auf einem Militärfriedhof geben, weil der Gefreite es „nicht wert ist, neben israelischen Kriegshelden begraben zu werden”. Auch die als Hochburg jüdischer Hardliner bekannte Siedlung Tapuach im Westjordanland lehnte ein Begräbnis ab.

„Dies ist die verwerfliche Tat eines blutrüstigen jüdischen Terroristen, der unschuldige israelische Bürger attackieren wollte”, hatte Scharon in der Nacht zum Freitag erklärt. Er rief Juden, Muslime, Christen und Drusen in Israel zur Ruhe auf. Der israelische Generstabschef Dan Halutz sagte in einem Interview, er wolle die Armee überprüfen und herausfinden, ob es noch mehr „verrottetes Unkraut” gibt.

Die israelische Polizei nahm nach dem Anschlag drei mutmaßliche Mitwisser der Tat fest. Die Jugendlichen seien Freunde des Täters, berichtete der Rundfunk. Der Extremist hatte in der 35 000 Einwohner zählenden Kleinstadt Schfaram, östlich von Haifa, das Feuer in einem Bus eröffnet. Er sagte vor seinem Tod, dass er den israelischen Abzug aus dem Gazastreifen verhindern wollte. Vertreter der israelischen Araber riefen nach den tödlichen Schüssen zu einem Streik auf. Tausende Trauergäste waren am Freitag bei der Beerdigung der Opfer.

Unterdessen setzen Gegner des Abzugs ihre Proteste am Rande des Gazastreifen fort. Polizisten nahmen am dritten Tag der Demonstrationen 120 Protestierer fest. Diese hatten trotz amtlicher Verbote versucht, am Übergang Kissufim in die jüdischen Siedlungen im Gazastreifen zu gelangen. Die Armee hatte die Siedlungen vor dem für Mitte August geplanten Beginn der Räumung zu einem militärischen Sperrgebiet erklärt. Führende Vertreter der Siedlerbewegung riefen Demonstranten auf, sich in die Siedlungen einzuschleichen und den Abzug zu behindern.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/08/05/news/t/rzo172196.html
Freitag, 05. August 2005, 15:41 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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