Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 1. Okt. 20

Saar­brü­cken - Falsche Angaben zur Lauf­leis­tung eines gestoh­lenen Fahr­zeugs kosten grundsätz­lich den Ver­siche­rungs­schutz. Das berich­tet die Zeit­schrift „recht und scha­den” unter Beru­fung auf ein Urteil des...

Ham­m/Ber­lin - Lässt ein Auto­fah­rer Schlüs­sel und Papiere im Wagen liegen, ver­liert er beim Dieb­stahl des Autos nicht auto­matisch seine Ansprüche an die Ver­siche­rung.

München - Auf dem Gelände von Tank­stel­len muss auf andere Autos beson­dere Rück­sicht genom­men werden. Zu diesem Schluss kommt das Münch­ner Land­gericht und bestätigte in einem rechts­kräf­tigen Urteil die Vorin­stanz.

Bremen - Die Gerichte stellen an die Auf­merk­sam­keit der Rad­fah­rer hohe Anfor­derun­gen. So fasst der All­gemeine Deut­sche Fahr­rad-Club (ADFC) in Bremen den Trend in der Recht­spre­chung zusam­men.

Berlin - Das Mani­pulie­ren des Auto-Tacho­meters ist ab sofort straf­bar. Das teilte Bun­des­ver­kehrs­minis­ter Manfred Stolpe (SPD) unter Hinweis auf den schwe­ren Bus­unfall im franzö­sischen Lyon vor zwei Jahren mit.

Berlin - Autos sind bei Wil­dun­fäl­len meist nur ver­sichert, wenn sie mit so genann­tem Haar­wild zusam­men­gestoßen sind. Das erklärt Stephan Schweda vom Gesamt­ver­band der Deut­schen Ver­siche­rungs­wirt­schaft (GDV) in...

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Falsche Angaben zur Laufleistung kosten den Versicherungsschutz

Saarbrücken - Falsche Angaben zur Laufleistung eines gestohlenen Fahrzeugs kosten grundsätzlich den Versicherungsschutz.

Das berichtet die Zeitschrift „recht und schaden” unter Berufung auf ein Urteil des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) Saarbrücken.

ach Auffassung der Richter ist die Laufleistung für den Wert des Fahrzeugs und damit für den Umfang der Leistungspflicht der Versicherung von maßgeblicher Bedeutung. Daher sei insoweit eine besondere Sorgfalt des Fahrzeughalters erforderlich. Bei falschen Angaben werde die Versicherung frei (Az.: 5 U 506/04-55).

Das Gericht wies mit seinem Urteil die Zahlungsklage eines Fahrzeughalters gegen seine Versicherung ab. Der Kläger hatte den Diebstahl seines Wagens gemeldet und dabei als Laufleistung „ca. 80 000 Kilometer” angegeben. Auf dieser Basis errechnete ein Gutachter einen Restwert des Wagens von rund 16 000 Euro. Als die Versicherung später erfuhr, dass der Wagen tatsächlich rund 93 000 Kilometer Laufleistung aufzuweisen hatte, verweigerte sie die Zahlung. Der Kläger hielt dem entgegen, es handele sich um einen bedauerlichen Irrtum. Er habe nicht in betrügerischer Absicht gehandelt.

Das OLG ließ diese Entschuldigung nicht gelten. Der Kläger hätte sich schon die Mühe machen müssen, die wirkliche Laufleistung des Wagens zu ermitteln. Ungefähre Angaben genügten regelmäßig nicht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/08/26/service/auto/recht/t/rzo177123.html
Donnerstag, 25. August 2005, 12:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper

Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung


Verlags-Service Abo-Service Anzeigen-Service
E-Paper
 
Druckversion