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Mittwoch, 12. Jun. 13

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Führende Meinungsforscher: Linkspartei fällt weiter zurück

Berlin - Die Linkspartei wird nach Einschätzung führender Meinungsforscher bei der Bundestagswahl deutlich schlechter abschneiden als zur Zeit allgemein erwartet.

Linkspartei

Das Logo der früheren PDS: Die Linke.PDS.

Die Demoskopen von Emnid, Forsa, der Forschungsgruppe Wahlen und Infratest dimap rechnen laut „Bild am Sonntag” damit, dass die frühere PDS unter Umständen nur rund sieben Prozent der Stimmen erhält. Vor allem die Diskussion um den aufwändigen Lebensstil des Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine und der Streit um die Höhe des Mindestlohns schmälere die Wahlchancen.

Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) soll nach dem Willen von 83 Prozent der Wahlberechtigten auch bei einem Wahlsieg der Union in München bleiben. Das ergab eine TNS-Infratest-Umfrage im Auftrag des „Spiegels”. In der Wählergunst liegt Stoiber hinter dem Steuerexperten im Wahlkampfteam der Union, Paul Kirchhof (parteilos), und FDP-Chef Guido Westerwelle. 48 Prozent der Wahlberechtigten und drei Viertel der Unionsanhänger wollen Kirchhof als Finanzminister. Für Westerwelle wünschen sich 47 Prozent der Deutschen und immerhin 43 Prozent der Unionsanhänger eine wichtige Rolle. Stoiber kommt nur auf entsprechende Werte von 25 und 38 Prozent. Das ermittelte Infratest dimap, wie der „Focus” berichtete.

Über die Linkspartei, auf deren Listen unabhängige Kandidaten der Wahlalternative WASG kandidieren, sagte Emnid-Geschäftsführer Klaus- Peter Schöppner: „Die anfängliche Euphorie ist verflogen, jetzt treten Ermüdungserscheinungen ein. Wenn die Diskussion um Lafontaine als Luxus-Linken weitergeht und seine Glaubwürdigkeit als Anwalt der kleinen Leute untergräbt, kann die Linkspartei noch unter sieben Prozent fallen.” Ähnlich äußerten sich die Chefs von Infratest dimap, Forsa und der Forschungsgruppe Wahlen.

Bei der so genannten Sonntagsfrage fiel die Linkspartei in einer N24-Emnid-Erhebung um einen Punkt auf 10 Prozent. Das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelte einen leichten Verlust (minus 0,2) auf 10,1 Prozent, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Samstag) berichtete. Die SPD legte bei Emnid um einen Punkt auf 30 Prozent zu (Allensbach: 28,1 Prozent/plus 0,2). Die Union blieb mit weiterhin 42 Prozent stärkste Kraft (Allensbach: plus 1,7 auf 43,5 Prozent). Wenn am kommenden Sonntag gewählt würde, erhielten die Grünen 8 (Allensbach: 7,7) Prozent der Stimmen. Die FDP steht laut Emnid bei 7 (Allensbach: 7,8) Prozent.

Weiterhin sind für junge Wähler CDU und CSU weniger anziehend als für den Bevölkerungsdurchschnitt und die Grünen vergleichsweise attraktiv. Den Unionsparteien wollen laut Allensbach nur 35,9 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ihre Stimme geben (7,6 Punkte unter dem Durchschnitt), wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” berichtete. Die Grünen würden in dieser Altersgruppe 13,1 Prozent der Stimmen erhalten (5,4 Punkte über dem Durchschnitt).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/08/27/tt/t/rzo177612.html
Samstag, 27. August 2005, 17:06 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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