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Samstag, 28. Mär. 20
RZ-Akademie

Bonn/Er­furt - Soll die Arbeits­zeit eines Mit­arbei­ters auf­gestockt werden, muss der Betriebs­rat zustim­men. Das bestätigt der Per­sonal­ver­lag unter Verweis auf ein Urteil des Bun­des­arbeits­gerichts in Erfurt (Az.

Darm­stadt - Lang­zeit­arbeits­lose müssen der Ver­wal­tung für die Aus­zah­lung des Arbeits­losen­gel­des II nicht alle ver­lang­ten Aus­künfte geben. Das bestätigte das Lan­des­sozi­alge­richt in Darm­stadt einem Arbeits­losen.

Mainz - Ein Arbeit­geber muss die Kosten für eine Schu­lungs­ver­anstal­tung des Betriebs­rates nur über­neh­men, wenn mehr als 50 Prozent der Themen konkret für dessen Arbeit von Bedeu­tung sind.

Köln - Die ordent­liche Kün­digungs­frist für eine Stelle muss ein Arbeit­neh­mer auch dann ein­hal­ten, wenn er unmit­tel­bar nach dem Arbeits­antritt kün­digen will.

Düs­sel­dor­f/Ber­lin (gms/d­pa) - Beschäf­tigte sollten sich am Arbeits­platz mit Wahl­kampf-Akti­vitäten zurück­hal­ten. Sowohl Unter­schrift­lis­ten als auch Pla­ket­ten mit auf­fäl­ligen Auf­schrif­ten seien zu unter­las­sen...

Frank­fur­t/Main - Will eine Arbeit­neh­merin nach der drei­jäh­rigen Eltern­zeit ihre Arbeits­zeit redu­zie­ren, muss sie drei Monate vor dem geplan­ten Zeit­punkt beim Arbeit­geber einen Antrag stel­len.

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Diebstahl geringwertiger Sachen nicht immer Kündigungsgrund

Frankfurt/Main - Der Diebstahl geringwertiger Sachen am Arbeitsplatz rechtfertigt nicht immer eine Kündigung des Arbeitnehmers.

Das geht aus einem am Montag bekannt gewordenen Urteil des Frankfurter Arbeitsgerichts hervor.

Die Richter gaben damit der Klage einer Fleischverkäuferin gegen eine Supermarktkette statt und erklärten sowohl die fristlose als auch die ordentliche Kündigung der Frau für gegenstandslos (Az.: 18 Ca 1687/05). Die Arbeitnehmerin hatte sich in der Mittagspause Weintrauben genommen und davon rund 120 Gramm gegessen, ohne sie zuvor an der Kasse bezahlt zu haben. Eine Kollegin beobachtete sie beim Verzehr der Früchte und informierte die Geschäftsleitung, die die beiden Kündigungen aussprach.

Laut Urteil ist das ausdrücklich verbotene Verspeisen unbezahlter Lebensmittel zwar ein „schwerer Vertragsverstoß”, in Anbetracht der rund 17-jährigen beanstandungsfreien Beschäftigung und des vorangeschrittenen Alters der Arbeitnehmerin von 56 Jahren müsse die notwendige Interessenabwägung zu deren Gunsten ausgehen. Darüber hinaus habe die Klägerin als Witwe für zwei Kinder Unterhaltsverpflichtungen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/08/30/service/berufbildung/recht/t/rzo176568.html
Dienstag, 23. August 2005, 13:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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