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Dienstag, 11. Jun. 13

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107 Taifun-Tote in Südjapan und China

Tokio/Peking - Der über Südjapan tobende Taifun „Nabi” hat bis zum Dienstag mindestens 5 Menschen in den Tod gerissen und 45 verletzt.

Taifun «Nabi»

Rettungskräfte auf einer überfluteten Straße in der Stadt Miyazaki.

14 Menschen auf der südlichen Hauptinsel Kyushu wurden noch vermisst, nachdem es in Folge heftiger Regenfälle und Orkanböen an vielen Stellen zu Erdrutschen kam.

Häuser wurden zum Teil völlig zerstört , wie die Einsatzkräfte berichteten. Derweil stieg in China die Zahl der Menschen, die durch den Taifun „Talim” ums Leben kamen, auf mindestens 102. Dutzende wurden noch vermisst. „Talim” hatte vergangene Woche in Taiwan und China gewütet.

Mehr als 115 000 Menschen wurden in Japan aufgerufen, sich vor den gewaltigen Wassermassen und heftigen Sturmböen in Sicherheit zu bringen. Der 14. Taifun der Saison ließ Flüsse gewaltig ansteigen, überflutete ganze Ortschaften und kappte in rund 241 000 Haushalten vorübergehend den Strom.

Rettungskräfte mussten Bewohner unter anderem mit Schlauchboten in Sicherheit bringen, während die Behörden auch Soldaten um Hilfe rief. Ein 70 Jahre alter Mann in der Provinz Miyazaki kam ums Leben, als sein Haus unter Erdmassen begraben wurde.

In der Provinz Kagoshima wurde zudem die Leiche eines zunächst vermissten 85-Jährigen gefunden. Bereits am Sonntag war ein Mann in Tokio auf einer durch Regen überschwemmten Straße ertrunken. Was in Asien Taifun heißt, wird in den USA - wo die Aufräumarbeiten nach „Katrina” andauern - Hurrikan genannt.

Der heftigste Wirbelsturm in der Region seit Jahren traf am vergangenen Dienstag auf die südliche Hauptinsel Kyushu und erzeugte nahe seinem Zentrum eine Windgeschwindigkeit von 124 Kilometern in der Stunde. Er bewegte sich langsam nordwärts auf das Meer hinaus. Zahlreiche Häuser wurden auf Kyushu schwer beschädigt oder völlig zerstört. Der Verkehr wurde stark behindert. Erdrutsche blockierten Straßen und Gleise.

Rund 900 Flüge mussten gestrichen werden, berichteten örtliche Medien. Die meteorologische Behörde warnte die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten vor weiteren Regenfällen, Sturmböen, Erdrutschen und hohem Wellengang. Erst Ende August war Japan von einem heftigen Taifun mit dem Namen „Mawar” heimgesucht worden. Mindestens ein Mensch wurde getötet und sieben verletzt.

Der in China durch den Taifun „Talim” entstandene direkte wirtschaftliche Schaden wurde in einer Bilanz des Verwaltungsministeriums in Peking auf mindestens 12,19 Milliarden Yuan (1,2 Milliarden Euro) geschätzt. Besonders schwer betroffen war die Provinz Anhui, wo allein 66 Menschen ums Leben kamen. 39 700 Häuser wurden zerstört und 117 000 beschädigt. Heftige Niederschläge lösten Erdrutsche und Überschwemmungen aus. 420 000 Menschen mussten in Anhui in Sicherheit gebracht werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Der Taifun, der von Taiwan kommend am vergangenen Freitag die ostchinesische Küste heimgesucht hatte, richtete auch in den Provinzen Fujian, Zhejiang, Jiangxi und Hubei schwere Schäden an. Der Staatsrat in Peking stellte 182 Millionen Yuan (18,2 Millionen Euro) als finanzielle Hilfe für die betroffenen Gebiete bereit.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/06/news/t/rzo179798.html
Dienstag, 06. September 2005, 14:37 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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