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Dienstag, 11. Jun. 13

Augs­burg - Der FC Augs­burg hat in der Fuß­ball- Regio­nal­liga Süd den Anschluss an das obere Tabel­len­drit­tel geschafft. Die Mann­schaft von Trainer Rainer Hörgl setzte sich am Diens­tag­abend gegen den Karls­ruher...

Schöne­cken - Ein Auto­fah­rer hat in Schöne­cken (Kreis Bit­burg-Prüm) einen Fußgän­ger ange­fah­ren und ihn schwer ver­letzt liegen lassen. Der Fahrer sei nach dem Unfall am Mon­tag­abend wei­ter­gefah­ren...

Mainz - Die rhein­land-pfäl­zische Lan­des­regie­rung hat in ihrer ersten Sitzung nach der Som­mer­pause das Gesetz für den Ausbau von Bildung und Betreu­ung für Klein­kin­der auf den Weg gebracht.

Saar­brü­cken/Frank­fur­t/Main - Die frühere saar­län­dische Arbeits­minis­terin Regina Görner (CDU) ist neues geschäfts­führen­des Vor­stands­mit­glied der IG Metall.

Kai­sers­lau­tern - Mit einem Base­ball­schlä­ger hat ein 31- jäh­riger Mann in Kai­sers­lau­tern am Mon­tag­abend auf vor­bei­fah­rende Autos ein­geschla­gen.

Mainz/Saar­brü­cken - Der Spät­som­mer beweist langen Atem: Ein Hoch­druck­gebiet mit Zentrum über Ost­europa sorgt in den kom­men­den Tagen für „traum­haf­tes Spät­som­mer­wet­ter” in Rhein­land-Pfalz und im Saar­lan­d...


Neubau des Gründer und Tech­nolo­gie­zen­trums:

Deut­liche Kon­turen für IT-Stadt­

Ko­blenz soll als Zentrum für Infor­mati­ons­tech­nolo­gie deutsch­land­weit aner­kannt werden. Damit dies nicht nur ein frommer Wunsch bleibt, wird es in unmit­tel­barer Nähe des Uni-Cam­pus spek­takuläre Verän­derun­gen geben. Das Ziel ist es, die Zusam­men­arbeit von Wirt­schaft und Wis­sen­schaft zu ver­bes­sern. Nicht nur der Fach­bereich Infor­matik wird von diesem Ansatz pro­fitie­ren, sondern auch das Tech­nolo­gie- und Grün­der­zen­trum. Das TZK soll nämlich in ein größe­res Gebäude umzie­hen.

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So könnte das neue Grün­der­zen­trum aus­sehen. Die Visua­lisie­rung steht für eine erste Idee des Val­len­darer Archi­tek­ten Guido Fries, der eine euro­paweite Aus­schrei­bung gewon­nen hat. Das neue TZK, das rund 50 Prozent mehr Fläche als sein Vor­gän­ger in Maria Trost hat, wird das Herz­stück eines kleinen Busi­ness­parks, in dem sich auch Exis­tenz­grün­der aus der Uni nie­der­las­sen können. Das Projekt soll stu­fen­weise ver­wirk­licht werden, der Schwer­punkt liegt im Bereich der Infor­mati­ons­tech­nolo­gie.

Das Koblen­zer Tech­nolo­gie- und Grün­der­zen­trum (TZK) wird aus dem Indus­trie­gebiet Maria Trost in die unmit­tel­bare Nach­bar­schaft des neuen Uni-Cam­pus umzie­hen. Aller­dings gibt es noch keinen aktu­ellen Zeit­plan. Der ursprüng­lich anvi­sierte Termin Ende 2005 erscheint derzeit unrea­lis­tisch. Nach Aus­kunft des Koblen­zer Amtes für Wirt­schafts­för­derung liegt das unter anderem daran, dass in Mainz noch keine Ent­schei­dung über die Höhe even­tuel­ler Zuschüsse gefal­len ist.

Warten auf die Zusa­ge

Die Koblen­zer brau­chen eine defi­nitive Zusage des Landes, da der Erlös aus dem Verkauf des "alten" TZK für den Neu­auf­bau im Stadt­teil Met­ter­nich nicht reicht. Nach aktu­ellen Berech­nun­gen beträgt die Finan­zie­rungs­lücke etwa drei Mil­lio­nen Euro. Derzeit sieht es so aus, dass sich das Wirt­schafts­minis­terium für eine För­derung in meh­reren Stufen ent­schei­det. Wie Alfred Rochlus auf Anfrage der RZ mit­teilte, steht derzeit die Ent­schei­dung über den Zuschuss für die Pla­nungs­kos­ten an. "Es sieht ganz gut aus", betont der TZK-Ge­schäfts­füh­rer.

In Koblenz war man unter­des­sen nicht untätig. So wurde inzwi­schen die euro­paweit aus­geschrie­bene Vergabe der Pla­nun­gen abge­schlos­sen. 53 Büros hatten sich bewor­ben. Am Ende blieben sechs Bewer­ber übrig, dar­unter drei aus der Region. Sch­ließ­lich setzte sich der Archi­tekt Guido Fries aus Val­len­dar durch. Das Aus­wahl­ver­fah­ren war eng mit dem Lan­des­betrieb Lie­gen­schafts- und Bau­betreu­ung abge­stimmt. Alfred Rochlus weist darauf hin, dass jede Ent­schei­dung aus­führ­lich schrift­lich begrün­det wurde. Der Geschäfts­füh­rer betont auch, dass es sich bei der Aus­schrei­bung um keinen Archi­tek­ten­wett­bewerb gehan­delt habe. Viel­mehr hätten die Büros den Nach­weis ihrer Eignung erbrin­gen müssen. Dies sei dem Büro Fries beson­ders gut gelun­gen, zumal man auch an die Bedürf­nisse des Bau­her­ren und nicht nur an die Anfor­derun­gen der Nutzer gedacht habe.

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Der neue IT- und Busi­ness­park wird so ange­sie­delt, dass er direkt an die Uni­ver­sität anknüpft. Über die Kurt-Schu­macher-Brü­cke gelangt man direkt ins Ver­wal­tungs­zen­trum und in den Büro­park.

Auch wenn Flächen­nut­zungs und Bebau­ungs­plan frühe­stens im Herbst dem Koblen­zer Stadt­rat zur Abstim­mung vor­lie­gen, sieht es derzeit nach einem ersten Spa­ten­stich im kom­men­den Jahr aus. Die Ver­legung des TZK ist nämlich eine wich­tige Säule zum wei­teren Ausbau der IT-Stadt. Dieser Ansatz wurde in Rat und Aus­schüs­sen grundsätz­lich begrüßt. Dazu kommt, dass die TZK-Ver­legung schon längst per Rats­beschluss abge­seg­net ist. Und: Es gibt bereits einen städ­tebau­lichen Rah­men­plan, der im Büro Kocks ent­stan­den ist. Dabei haben die Koblen­zer Inge­nieure Ideen eines erwei­terungs­fähi­gen Tech­nolo­gie­zen­trums mit einem dazu­gehö­rigen Busi­ness­park ent­wickelt. Die Vision wird in Met­ter­nich nicht unbe­dingt gerne gese­hen. Haupt­kri­tik­punkte: Die geplan­ten Neu­bau­ten würden einer Wei­ter­ent­wick­lung des Uni-Cam­pus im Wege stehen, zudem wäre das Gelände für spätere Erwei­terun­gen des neuen "Grün­der­gebie­tes" zu klein. Sch­ließ­lich ver­misst der Verein in den Kon­zep­ten den Ansatz einer geho­benen Archi­tek­tur.

Mit dem Land abge­stimm­t

Jürgen Cziel­inski wider­spricht diesen Beden­ken. Der Leiter des Amtes für Wirt­schafts­för­derung weist darauf hin, dass die Flächen in Abstim­mung mit dem Land ange­kauft worden sein, das an dieser Stelle keinen Flächen­bedarf für eine Uni-Er­wei­terung ange­mel­det habe. Feh­lende Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für den Busi­ness­park sieht er nicht. Man werde genau darauf achten, dass die künf­tige Nutzung dem Konzept der IT-Stadt ent­spre­che. Die Kritik an der archi­tek­toni­schen Qua­lität weist Cziel­ins-ki unter Hinweis auf die noch aus­ste­hen­den Detail­pla­nun­gen zurück. Rücken­deckung erhält der Amts­lei­ter von Prof. Dr. Wolf Andreas Lie­bert. "Die Maß­nahme ist ganz im Sinne der Uni­ver­sität", betont der Vize­prä­sident der Uni­ver­sität Koblenz-Lan­dau, der sich durch die Zusam­men­führung einen Schub durch Unter­neh­mens­neu­grün­dun­gen von Stu­den­ten erhofft. Liebert weist ferner darauf hin, dass der bis­herige Kampus genug Raum biete, um mit­tel­fris­tig Kapa­zitäten für etwa 10 000 Stu­die­rende zu schaf­fen.

Rein­hard Kal­len­bach


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/06/rlp/r/regio-1.html
Dienstag, 06. September 2005, 10:05 © RZ-Online GmbH (aj)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
Wahlkreis Neuwied (199)