Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Dienstag, 31. Mär. 20

KondomeKöln - Ange­sichts stei­gen­der Aids-Infek­tions­zah­len hat Bun­des­gesund­heits­minis­terin Ulla Schmidt (SPD) zum Gebrauch von Kon­domen gera­ten.

Düs­sel­dorf - Hör­geschä­digte sollten ihren Augen ab und zu eine sanfte Massage gönnen. Das rät die Ver­brau­cher­zen­trale Nord­rhein-West­falen in Düs­sel­dorf. Da die Augen ständig zusätz­liche Infor­matio­nen lie­fern...

Münster - 15 000 Men­schen erkran­ken in Deutsch­land jedes Jahr neu an chro­nisch ent­zünd­lichen Dar­mer­kran­ken wie Morbus Crohn. Das sagte der Magen-Darm-Experte Wolfram Domschke von der Uni­ver­sität Münster bei einem...

Berlin - Über 11 000 Men­schen begehen in Deutsch­land jedes Jahr Selbst­mord. Vor allem Jugend­liche sind gefähr­det. „Dabei können hier Gespräche helfen, Wege aus der inneren Sack­gasse zu fin­den”...

Mag­deburg - Die Brust­krebs­vor­sorge sollte in Deutsch­land ver­bes­sert werden. Das hat die Deut­sche Krebs­hilfe und die Pati­enten­ver­eini­gung Frau­enselbst­hilfe ange­mahnt.

Berlin - Schwan­gere Frauen sollten auf Bitter Lemon und Tonic Water ver­zich­ten. Das rät die Bun­des­ver­eini­gung Deut­scher Apo­the­ker­ver­bände (ABDA) in Berlin.

Gesundheit

News  

Wellness  

Fitness-Tipps  

Schmidt rät zu Kondomen als Schutz vor Aids

Köln - Angesichts steigender Aids-Infektionszahlen hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zum Gebrauch von Kondomen geraten.

Kondome

Kondome bilden ein Muster: Schutz beim Sex vor Aids ist weiterhin wichtig.

Die Krankheit sei immer noch unheilbar, sagte Schmidt bei der Eröffnung der Aufklärungs- Ausstellung „Liebesleben” in Köln.

Einen Impfstoff gebe es nach wie vor nicht, erklärte die Ministerin. „In absehbarer Zeit wird nur eines helfen: Prävention - selber aufpassen und sich selber schützen.” 2004 infizierten sich in Deutschland 1928 Menschen mit dem Aids- Virus. Insgesamt leben in Deutschland 44 000 Menschen mit dem Erreger. Die Mehrzahl der Infizierten sind Männer, es sind aber auch 9500 Frauen und 300 Kinder betroffen.

Vor allem bei Jugendlichen sei das Wissen über die Aids-Gefahr nicht mehr ausreichend, sagte Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA, die die Wanderausstellung „Liebesleben” organisiert. „Wir müssen nachwachsende Generationen immer wieder neu erreichen.” Das Thema HIV und Aids stehe nicht mehr so im Fokus der Medien wie in der 80er Jahren, warnte auch die Schauspielerin Christiane Paul: „Uns sollte bewusst werden, dass wir ohne Prävention nicht leben können.”

„Einmal nicht aufgepasst ist schon zu viel”, sagte Schmidt. Dieses Bewusstsein müsse nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch in Osteuropa wachsen. Die Daten müssten auf den Tisch, Homosexualität oder Drogen dürften nirgends mehr Tabuthemen sein. „Wir sind gezwungen und tun gut daran, in Europa zusammenzuarbeiten.”

Die Ausstellung „Liebesleben” wendet sich vor allem an junge Leute. Berührungsängste mit dem Thema und mit der Vorbeugung werden bei Übungen abgebaut. Einem großen bunten Ball mit entsprechenden Ausbuchtungen sollen die Besucher Kondome überstreifen.

Was passieren kann, wenn man diese Verhütung vergisst, machen drei Menschen klar, die mit Aids leben müssen. Besucher können sich die auf Band gespeicherten Aussagen anhören. Die Betroffenen geben Einblicke in ihre Gedanken, ihre Ängste und Wünsche und erzählen, wie sich ihre Lebensqualität trotz medizinischer Behandlung verschlechtert.

Anhand von Körperdiagramme, Internetseiten oder Spielen können die jungen Leute in der Ausstellung ihr Wissen über Themen wie Flirt, Liebe, Partnerschaft, Verhütung, Schwangerschaft oder Aids erweitern und testen.

Die Schau macht aber auch klar , dass zu Liebe viel mehr gehört als die körperlichen Beziehungen. Wer will, kann Liebeserklärungen auf Karten schreiben, die Teil der Ausstellung werden. Besucher können sich auch Liebessprüche ins Ohr flüstern lassen, die von Jugendlichen gesprochen wurden. Oder die Bilder berühmter Liebespaare wie Romeo und Julia oder Karl-Heinz Böhm und Romy Schneider in „Sissi” anschauen.

In modernen Liebesfilmen wünscht sich Ministerin Schmidt eine realistische Darstellung auch im entscheidenden Moment. Die Themen Aids und Prävention dürften nicht ausgeblendet werden, sondern es müsse deutlich werden, dass „Kondome zum alltäglichen Liebesleben gehören”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/06/service/gesundheit/t/rzo180162.html
Dienstag, 06. September 2005, 12:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper

Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung


Verlags-Service Abo-Service Anzeigen-Service
E-Paper
 
Druckversion