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Dienstag, 11. Jun. 13

OpferbergungSöl­den/Wien - Tech­nischer Defekt oder mensch­liches Ver­sagen - diese Frage stand für die Ermitt­ler einen Tag nach dem tra­gischen Seil­bah­nunglück bei Sölden in Tirol im Mit­tel­punkt.

Finanzexperte KirchhofBer­lin/Schwe­rin - Der Schat­ten-Finanz­minis­ter der Union, Paul Kirch­hof, hat mit Äuße­run­gen zu seinen Steu­erplä­nen erneut für erheb­liche Ver­wir­rung gesorgt. Nach hef­tiger Kritik auch aus der Union stellte er am...

Berlin - Das Schluss­wort von Uni­ons-Kanz­ler­kan­dida­tin Angela Merkel (CDU) im TV-Duell mit Bun­des­kanz­ler Gerhard Schrö­der (SPD) ent­stammt weit­gehend einer Wahl­kampf-Rede von US-Prä­sident Ronald Reagan aus dem Jahr...

Kairo - Eine bren­nende Kerze hat am Mon­tag­abend eine Brand­kata­stro­phe mit 32 Tode­sop­fern in einem ägyp­tischen Theater ver­ursacht. Wie aus Poli­zei­krei­sen in der Haupt­stadt Kairo bekannt wur­de...

Tel Avi­v/Gaza - Der israe­lische Minis­ter­prä­sident Ariel Scharon hat den ein­sei­tige Abbau wei­terer Sied­lun­gen nach dem Abzug aus dem Gaz­ast­rei­fen abge­lehnt.

Berlin - Gewerk­schaf­ten und Union steuern bei einem Regie­rungs­wech­sel auf einen hand­fes­ten Krach über die geplan­ten betrieb­lichen Bünd­nisse für Arbeit zu.

 Das Thema des Tages 

Hintergrund: Alternativ-Sprit noch nicht reif für Massenmarkt

Hamburg - Wer als Autofahrer den hohen Benzinpreisen ausweichen will, hat bei der Wahl seines Treibstoffes nur wenig Möglichkeiten.

Bio-Sprit

Infografik zur deutschen Raps-Erzeugung (Quelle: "ogs/UFOP e.V.")

Die Automobilindustrie und die Mineralölwirtschaft testen seit Jahrzehnten alternative Antriebs- und Motorenkonzepte, vom Solarmobil bis zur Brennstoffzelle.

Bislang ist es jedoch nicht gelungen, eine technisch und wirtschaftlich überzeugende Alternative zu benzingetriebenen Ottomotoren und zu Dieselmotoren zu finden, die sich auf dem Massenmarkt durchsetzen könnte.

Am weitesten verbreitet sind Erdgas-Autos, von denen mehr als 30 000 auf Deutschlands Straßen fahren. Die Autoindustrie bietet rund 30 Modelle aller Preis- und Größenklassen an, die überwiegend als Hybrid-Autos auch mit Benzin fahren können. Mit Erdgas kann der Autofahrer kräftig sparen: Der Preis für ein Kilogramm Erdgas liegt umgerechnet auf den Benzinpreis bei rund 50 Cent je Liter. Bei einem Durchschnittsverbrauch von sieben Litern Super und einer Fahrleistung von 20 000 Kilometern spart der Fahrer eines Mittelklasse-Autos mehr als 900 Euro pro Jahr.

Die Autos sind in der Anschaffung teurer als gewöhnliche Benzin- oder Dieselfahrzeuge, doch bieten in etlichen Städten die lokalen Gasversorger Zuschüsse oder Gratis-Tankmengen an. Sie wollen Gas auf dem Kraftstoffmarkt durchsetzen. Eine Schwachstelle ist das Tankstellennetz: Bundesweit gibt es lediglich 600 öffentliche Zapfsäulen - „und der Pächter kann jeden Kunden mit Handschlag begrüßen”, wie ein Sprecher von ExxonMobil sagt.

Bis zum Jahr 2007 will die Gaswirtschaft das Netz auf 1000 Stationen ausbauen. Experten räumen Erdgasautos in Ballungsräumen eine Chance ein, wo große Fahrzeugflotten mit kleinen Wegen operieren, zum Beispiel bei der Post oder dem öffentlichen Nahverkehr.

Eine flächendeckende Alternative ist auch der Biodiesel nicht. Bislang mischen die großen Mineralölfirmen ihrem Dieselkraftstoff bis zu fünf Prozent Biodiesel bei, was technisch unproblematisch ist und der Umwelt nützt. Die Autohersteller haben reinen Biodiesel jedoch für ihre hochgezüchteten modernen Dieselmotoren nicht als Treibstoff zugelassen. Wer sein Auto entsprechend umrüstet, verliert die Garantie des Herstellers.

Reiner Biodiesel ist eher für sehr robuste Motoren eine Alternative, zum Beispiel für Traktoren. Zudem kann mit den vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen nicht genug Biodiesel hergestellt werden, um große Marktanteile zu erobern. Der Shell-Konzern arbeitet jedoch an neuen Methoden, um große Mengen synthetischen Kraftstoffs aus Pflanzen herzustellen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/06/tt/t/rzo180176.html
Dienstag, 06. September 2005, 12:37 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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