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Dienstag, 11. Jun. 13

OpferbergungSöl­den/Wien - Tech­nischer Defekt oder mensch­liches Ver­sagen - diese Frage stand für die Ermitt­ler einen Tag nach dem tra­gischen Seil­bah­nunglück bei Sölden in Tirol im Mit­tel­punkt.

Finanzexperte KirchhofBer­lin/Schwe­rin - Der Schat­ten-Finanz­minis­ter der Union, Paul Kirch­hof, hat mit Äuße­run­gen zu seinen Steu­erplä­nen erneut für erheb­liche Ver­wir­rung gesorgt. Nach hef­tiger Kritik auch aus der Union stellte er am...

Berlin - Das Schluss­wort von Uni­ons-Kanz­ler­kan­dida­tin Angela Merkel (CDU) im TV-Duell mit Bun­des­kanz­ler Gerhard Schrö­der (SPD) ent­stammt weit­gehend einer Wahl­kampf-Rede von US-Prä­sident Ronald Reagan aus dem Jahr...

Kairo - Eine bren­nende Kerze hat am Mon­tag­abend eine Brand­kata­stro­phe mit 32 Tode­sop­fern in einem ägyp­tischen Theater ver­ursacht. Wie aus Poli­zei­krei­sen in der Haupt­stadt Kairo bekannt wur­de...

Tel Avi­v/Gaza - Der israe­lische Minis­ter­prä­sident Ariel Scharon hat den ein­sei­tige Abbau wei­terer Sied­lun­gen nach dem Abzug aus dem Gaz­ast­rei­fen abge­lehnt.

Berlin - Gewerk­schaf­ten und Union steuern bei einem Regie­rungs­wech­sel auf einen hand­fes­ten Krach über die geplan­ten betrieb­lichen Bünd­nisse für Arbeit zu.

 Das Thema des Tages 

Töpfer fordert Abkehr vom Erdöl

Berlin - Der Direktor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer fordert nach der US-Flutkatastrophe eine Wende in der globalen Energiepolitik hin zum Klimaschutz.

Zerstörte Bohrinsel

Eine von Hurrikan "Katrina" zerstörte Bohrinsel am Strand von Dauphin Island in Alabama.

„Der Klimawandel ist keine Vision, er findet jetzt schon statt”, sagte er am Dienstag in Berlin. Bei der Energieversorgung solle so wenig Kohlenstoff verbraucht werden wie möglich.

Außerdem müsse es mehr Rückhalteraum für Wasser geben. Töpfer forderte einen Pakt für Umwelt, bei dem diejenigen wieder investieren sollten, die die natürlichen Ressourcen übermäßig genutzt haben.

Der „Berliner Zeitung” sagte Töpfer: „Wir müssen unabhängiger vom Öl werden.” Dies sei wirtschaftlich und umweltpolitisch eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. Als Konsequenz verlangte er unter anderem den Ausbau erneuerbarer Energien, effizientere Kraftwerke, sparsamere Kraftfahrzeuge, neue Treibstoffe sowie verstärkte Anstrengungen beim Energiesparen. Umweltpolitiker und Wissenschaftler hätten seit langem auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen. „Jetzt wird der dramatische Zwang zum Handeln jedem sichtbar. Wir sollten nicht bis zu den nächsten Katastrophen warten”, forderte er vor dem Hintergrund zunehmender Wetterextreme.

Töpfer ist Gast beim Jahreskongress des Rates für nachhaltige Entwicklung in Berlin. Dabei geht es unter anderem um die wachsende Wirtschaft in Brasilien, China, Indien Russland und Südafrika, um die Abhängigkeit von Öl und die AIDS-Bekämpfung in Afrika. Töpfer spricht zu dem Thema „Umweltzerstörung und Armut als Wachstumsbremse”.

Im Vorfeld appellierte der UN-Umweltchef auch an Deutschland, seine Anstrengungen zum Klimaschutz zu verstärken. Er wandte sich gegen den Einwand, zu viel Umweltschutz koste Arbeitsplätze. „Umwelt und Wirtschaftswachstum sind kein Gegensatz.” Mehr Klimaschutz werde in Deutschland zu vielen neuen Jobs führen. Als Beispiel nannte er die Unterstützung der Schwellenländer beim Einsatz neuer klimaschonender Technologien.

Der Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung sieht die Entwicklung des Ölpreises auch als Folge der Politik. „Ich glaube, dass der Ölpreis, den wir zurzeit haben, auch die Quittung ist für unterlassene Nachhaltigkeitspolitik”, sagte Ratsvorsitzender Volker Hauff. Er warb für „saubere Kohletechnologie”, bei der Deutschland weltweit führend sei. Hauff warf allen Parteien vor, das Thema nachhaltige Politik „sträflich” zu unterschätzen. „Es ist lächerlich, dass diese menschheitsentscheidenden Fragen im Wahlkampf kein Thema sind.”

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte den Rat, dem 19 Mitglieder angehören, vor vier Jahren eingesetzt. Experten aus Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika stellten in Berlin ihre Bemühungen in der Umweltpolitik vor. Der Vertreter Chinas, Ning Ning Ding vom Zentrum für Entwicklungsforschung China, betonte, dass sein Land sich sehr stark um Umweltschutz bemühe. Er räumte allerdings Probleme wegen der hohen Bevölkerungszahl ein.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/06/tt/t/rzo180178.html
Dienstag, 06. September 2005, 19:01 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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