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Dienstag, 11. Jun. 13

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Kairo - Bei der ersten Prä­siden­ten­wahl in Ägypten mit meh­reren Kan­dida­ten haben die Wähler nach ersten inof­fizi­ellen Infor­matio­nen Prä­sident Husni Mubarak (77) mit etwa 80 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Dresden - Die Ent­schei­dung über einen Macht­wech­sel in Deutsch­land fällt mög­licher­weise noch nicht am 18. Sep­tem­ber. Der Bun­des­wahl­lei­ter wird in der Nacht der Bun­des­tags­wahl ein vor­läu­figes amt­liches End­ergeb­nis...

Schwarz-Gelb verliert Umfrage-Mehrheit - SPD fasst Mut

Berlin/Köln - Angesichts verschlechterter Umfragewerte für Schwarz-Gelb fasst die SPD neue Zuversicht für die Bundestagswahl am 18. September.

Wahlkämpfer Schröder

Bundeskanzler Schröder bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung im oberfränkischen Kulmbach.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ging in der „Süddeutschen Zeitung” (Freitag) davon aus, „dass die angebliche Wechselstimmung gar nicht mehr existiert”.

Jüngere SPD-Spitzenpolitiker demonstrierten neue Siegeszuversicht. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christoph Böhr sagte dem „Handelsblatt” (Freitag): „Das Rennen ist offen.”

Auch in der zweiten Umfrage nach dem TV-Duell Schröders und seiner Unions-Herausforderin Angela Merkel (CDU) am vergangenen Sonntag hatten Union und FDP ihren wochenlangen Vorsprung vor den möglichen Stimmen für SPD, Grüne und die Linkspartei eingebüßt. Würde am nächsten Sonntag gewählt, bekäme die Union zwei Punkte weniger als in der Vorwoche und läge wieder bei 41 Prozent, ermittelte das Institut Infratest dimap für den „ARD-Deutschland-Trend”. Im Gegenzug gewinnt die SPD zwei Punkte hinzu und erreicht 34 Prozent.

Die Linkspartei verliert einen halben Punkt und bekommt 8,5 Prozent. Die Grünen bleiben stabil bei 7 Prozent. Die FDP verbessert sich um einen halben Punkt auf 6,5 Prozent. Einen ähnlichen Trend hatte das Institut Forsa am Vortag veröffentlicht.

Schröder sagte: „Da ist viel Bewegung und noch alles möglich.” Er bestreite nicht, dass das Lager von Union und FDP „noch vorne liegt”, sagte er. „Aber die Dinge verändern sich.” Der niedersächsische SPD-Politiker Sigmar Gabriel sagte dem „Handelsblatt” (Freitag): „Wir haben die Chance, dass diese Regierung bestätigt wird.” Andrea Nahles (SPD) sagte, viele Wähler würden erst jetzt realisieren, welche Steuerpläne die Union habe. CDU-Vize Böhr sagte: „Es gibt möglicherweise in dieser Gesellschaft keine klare Mehrheit für den Kurs, für den Schwarz-Gelb steht”. In der Bevölkerung herrsche ein „flaues Magengefühl” vor.

Die Zugewinne für die SPD beruhen nach Interpretation der Meinungsforscher vor allem auf deutlich verbesserten Werten für Schröder. Auch mit dem Abstand einiger Tage seien 47 Prozent derer, die das Fernsehduell gesehen haben, der Ansicht, der Kanzler habe besser abgeschnitten. Nur 30 Prozent sähen Merkel vorn.

Allerdings gehe nach wie vor die große Mehrheit der Wähler davon aus, dass es einen Wechsel an der Spitze der Bundesregierung gibt. 67 Prozent erwarten, dass Merkel Kanzlerin wird, nur 26 Prozent glauben, dass Schröder im Amt bleibt.

Bei den inhaltlichen Themen machte die SPD auf allen Feldern gegenüber der Vorwoche Boden gut - am deutlichsten bei der Steuerpolitik. Jeweils 35 Prozent votierten für die Steuerpolitik von SPD und Union. Noch vor einer Woche hatte die Union einen Vorsprung von 19 Punkten (42:23). Auch in der Rentenpolitik legte die SPD deutlich zu und übernahm mit 35:30 wieder die Führung. Dagegen behielt die Union einen deutlichen Vorsprung in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik.

Nach einer Forsa-Umfrage für den Nachrichtensender n-tv ist Schröder jetzt der am besten bewertete deutsche Spitzenpolitiker. Im Vergleich zum August konnte er fünf Punkte zulegen und bekommt 57 von 100 möglichen Punkten. Merkel erreichte mit 54 Punkten (plus 2) Platz vier nach Niedersachsen-Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und Außenminister Joschka Fischer (Grüne). Dagegen büßte CSU-Chef Edmund Stoiber im Vergleich zum August zehn Punkte ein, bekam nur noch 39 Punkte und rutschte vom fünften auf den elften Platz ab. Die schlechtesten Werte bekamen die Linkspartei-Spitzenkandidaten Gregor Gysi (30 Punkte) und Oskar Lafontaine (25).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/news/t/rzo180880.html
Donnerstag, 08. September 2005, 23:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
Wahlkreis Neuwied (199)