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Dienstag, 11. Jun. 13

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Seuchenangst in New Orleans wächst

New Orleans/Washington - Eineinhalb Wochen nach der Hurrikankatastrophe ist das Flutwasser in New Orleans so stark mit Bakterien und Chemikalien verseucht, dass Einwohner und Retter eindringlich vor jedem Kontakt mit dem Wasser gewarnt wurden.

Evakuierung in New Orleans

Nach mehr als einer Woche Wasser, Hitze, Hunger, Durst und Anarchie liegen die Nerven in New Orleans blank. Bei der Zwangsräumung sind die Teams der Scheriffs sogar mit Sturmgewehren bewaffnet.

Trotz der Gefahr wurde auch am Donnerstag noch nicht mit der angeordneten Zwangsevakuierung begonnen. Für die Katastrophengebiete wurden 25 000 Leichensäcke bereitgestellt - ein Zeichen dafür, dass die Behörden mit dem Schlimmsten rechnen.

„Die Gesamtzahl der Toten ist noch völlig ungewiss”, sagte jedoch der Sprecher der Gesundheitsbehörde von Louisiana, Bob Johannessen, der dpa. Bürgermeister Ray Nagin hatte vor Tagen allein für New Orleans die Zahl von 10 000 Toten nicht ausgeschlossen. Nach offiziellen Angaben wurden bisher in Louisiana 83 und in Mississippi 201 Leichen gezählt. Die US-Regierung stockte ihre Hilfe um weitere 51,8 Milliarden Dollar (41,7 Milliarden Euro) auf. In New Orleans wurden die ersten THW-Helfer erwartet, andere deutsche Spezialisten sind bereits im Einsatz.

Nach Angaben der US-Umweltbehörde EPA sind bei den ersten umfassenden Wassertests gefährlich hohe Konzentrationen von Kolibakterien und Blei festgestellt worden. Die Werte für Kolibakterien überschritten die Grenzwerte um das Zehnfache. Tests des Nachrichtensenders CNN ergaben teilweise eine Überschreitung um das 100fache. Auch die Bleikonzentration ist laut EPA weit über dem Zulässigen. So bestehe etwa Gefahr für Kinder, falls diese große Mengen Wasser schluckten. In den Fluten treiben Leichen, Müll, Industrieabfälle und Benzin aus den vielen überfluteten Autos.

„Wenn ihr die Stadt noch nicht verlassen habt, dann müsst ihr es jetzt tun”, warnte die Chefin der Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta, Julie Gerberding, angesichts der Verseuchung des Wassers. Mit der von Bürgermeister Nagin angeordneten Zwangsräumung wurde jedoch auch am Donnerstag noch nicht begonnen. Sprecher der Küstenwache und der Polizei erklärten, sie wollten zunächst erst einmal all denen helfen, die die Stadt freiwillig verlassen wollten. Die Armee hatte zuvor angekündigt, sie werde sich an einer Zwangsmaßnahme nicht beteiligen.

Nach einem Bericht der „Washington Times” werden im Katastrophengebiet noch mehr als 880 Ausländer vermisst. Diese vorläufige Zahl nannte das US-Außenministerium der Zeitung auf Grund einer Nachfrage bei Botschaften. Weil aber in New Orleans viele illegale Einwanderer aus Mexiko lebten, gehen die Behörden von weit mehr betroffenen Ausländern aus. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin werden auch noch einige Deutsche vermisst. Dabei handele es sich ausnahmslos um Deutsche, die in der Region schon seit längerem wohnten und nicht um Touristen.

Neben den bereits bewilligten 10,5 Milliarden Dollar beantragte das Weiße Haus am Mittwochabend vom Kongress noch weitere 51,8 Milliarden Dollar für die Hurrikanhilfe. Der Budgetdirektor des Weißen Hauses, Joshua Bolten, machte bei der Ankündigung deutlich, dass dies nicht das letzte Mal sein werde. Das Weiße Haus müsse vermutlich noch mehr Gelder beantragen.

Hilfe kam vom Roten Kreuz: Es verteilte am Donnerstag im texanischen Houston Kreditkarten an Hurrikan-Flüchtlinge, die pro Familie mit bis zu 1500 Dollar (rund 1200 Euro) aufgeladen sind. Damit sollen sie sich das Nötigste kaufen können. Etwa 7000 Menschen standen teilweise seit dem frühen Morgen in glühender Hitze für die Karten an.

Die deutschen THW-Experten sollten noch im Laufe des Donnerstags im Katastrophengebiet eintreffen. Sie hatten Lastwagen und 15 Hochleistungspumpen an Bord, die bei der Trockenlegung von New Orleans helfen sollen.

Auch der Start der Raumfähre „Discovery” könnte sich wegen Schäden durch den Hurrikan „Katrina” und technischer Probleme um Monate bis Ende kommenden Jahres verzögern. Das geht aus einem internen Schreiben der Raumfahrtbehörde NASA hervor, aus dem die Zeitung „USA Today” vom Donnerstag zitierte. Zuletzt hatte die NASA einen Start im März angepeilt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/news/t/rzo179007.html
Donnerstag, 08. September 2005, 20:45 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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