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Angst der Deutschen auf Rekordniveau

Berlin - Die Zahl der Menschen mit Angst vor der Zukunft hat sich nach einer Studie in den vergangenen 15 Jahren verdoppelt.

Angst

Die Deutschen haben Angst. Besonders stark ist die Furcht vor einem sozialen Abstieg.

Jeder Zweite blicke inzwischen mit großer Angst auf das, was komme, ergab eine am Donnerstag in Berlin vorgestellte Langzeituntersuchung des Infocenters der R+V-Versicherung. 1990 seien es noch 25 Prozent gewesen.

Die meisten Menschen in Deutschland (72 Prozent) fürchten sich der Studie zufolge vor steigenden Preisen und vor einer schlechteren Wirtschaftslage (70 Prozent). 68 Prozent bangten um den Arbeitsplatz. Deutlich weniger Menschen fürchteten sich dagegen vor Terror und Krieg. CDU und CSU warfen der rot-grünen Bundesregierung vor, die Menschen verunsichert zu haben.

Für die 15. Ausgabe ihrer Studie befragte das R+V-Infocenter rund 2400 Deutsche. 52 Prozent sprachen von großer oder sehr großer Angst. Im vergangenen Jahr waren es 48 Prozent. Grund für die Verunsicherung seien die schlechte Wirtschaftslage, die Diskussion über Sozialreformen und die wachsende Arbeitslosigkeit, sagte Rita Jakli, Leiterin des Infocenters. „Die Leute denken: Jetzt kann es auch mich selber treffen.” Dagegen sei die Furcht vor Straftaten, Terrorismus und vor einem Krieg mit deutscher Beteiligung „völlig in den Hintergrund” getreten.

Weiterhin leben in Ostdeutschland mehr ängstliche Menschen als im Westen. Im dritten Jahr in Folge haben dort 54 Prozent große Angst vor der Zukunft. Im Westen dagegen seien es im Vorjahr 47 Prozent gewesen. In diesem Jahr seien es 51 Prozent. Im Vergleich der einzelnen Bundesländer leben die meisten Menschen mit Zukunftsängsten in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen (jeweils 56 Prozent). In Schleswig-Holstein und Hamburg dominiert dagegen die Zuversicht. Nur 43 Prozent der Menschen blickten sorgenvoll in die Zukunft.

Wie schon in den vorangegangenen Jahren sagten mehr Frauen als Männer, dass sie Angst hätten. Deutlich mehr Mütter als Väter machten sich zudem Sorgen, dass ihr Kind drogen- oder alkoholsüchtig werden könnte. Weil die Deutschen länger leben und zugleich weniger Kinder bekommen, fallen bei der Untersuchung nach Jaklis Worten die Sorgen Älterer immer stärker ins Gewicht. Diese fürchteten vor allem, schwer zu erkranken, ein Pflegefall zu werden oder zu verarmen.

Unions-Fraktionsvize Ronald Pofalla (CDU) sagte zu der Studie: „Rot-Grün hat den Deutschen Angst und Schrecken eingejagt.” Solange die Angst regiere, werde der Aufschwung ausbleiben. Laut der Studie färben die Ängste der Menschen auch auf das Ansehen der Politiker ab. Zwei Drittel der Befragten äußerten, dass sie nur wenig Vertrauen in die Volksvertreter haben. Die Untersuchung führt dies darauf zurück, dass die großen Parteien in Grundsatzfragen uneinig seien.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/news/t/rzo180730.html
Donnerstag, 08. September 2005, 17:29 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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