Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Ticker Wetter Regionales Foto des Tages Karikatur Kalender Forum Archiv
Dienstag, 11. Jun. 13

Wahlkämpfer SchröderBer­lin/Köln - Ange­sichts ver­schlech­ter­ter Umfra­gewerte für Schwarz-Gelb fasst die SPD neue Zuver­sicht für die Bun­des­tags­wahl am 18. Sep­tem­ber. Bun­des­kanz­ler Gerhard Schrö­der (SPD) ging in der „Süd­deut­schen...

Evakuierung in New OrleansNew Orleans/Wa­shing­ton - Ein­ein­halb Wochen nach der Hur­rikan­kata­stro­phe ist das Flut­was­ser in New Orleans so stark mit Bak­terien und Che­mika­lien ver­seucht, dass Ein­woh­ner und Retter ein­dring­lich vor jedem Kon­tak­t...

Stutt­gart - Nach abfäl­ligen Äuße­run­gen über US-Prä­sident George W. Bush ist Baden-Würt­tem­bergs Sozial­minis­ter Andreas Renner (CDU) auch in den eigenen Reihen in die Kritik gera­ten.

Berlin - Die Zahl der Men­schen mit Angst vor der Zukunft hat sich nach einer Studie in den ver­gan­genen 15 Jahren ver­dop­pelt. Jeder Zweite blicke inzwi­schen mit großer Angst auf das, was kom­me...

Kairo - Bei der ersten Prä­siden­ten­wahl in Ägypten mit meh­reren Kan­dida­ten haben die Wähler nach ersten inof­fizi­ellen Infor­matio­nen Prä­sident Husni Mubarak (77) mit etwa 80 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Dresden - Die Ent­schei­dung über einen Macht­wech­sel in Deutsch­land fällt mög­licher­weise noch nicht am 18. Sep­tem­ber. Der Bun­des­wahl­lei­ter wird in der Nacht der Bun­des­tags­wahl ein vor­läu­figes amt­liches End­ergeb­nis...

Scharfe Kritik an CDU-Minister Renner nach Attacke auf Bush

Stuttgart - Nach abfälligen Äußerungen über US-Präsident George W. Bush ist Baden-Württembergs Sozialminister Andreas Renner (CDU) auch in den eigenen Reihen in die Kritik geraten.

Andreas Renner

Die SPD fordert nach den scharfen verbalen Angriffen von Andreas Renner auf George W. Bush den Rücktritt des CDU-Politikers.

Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) nannte die Äußerungen am Donnerstag „im Stil, Inhalt und nach der Wortwahl nicht akzeptabel.”.

Staatsminister Willi Stächele (CDU) bezeichnete sie als „unangebracht und falsch”. Beide betonten aber, Renners Entschuldigung müsse akzeptiert werden. FDP-Landtagsfraktionschef Ulrich Noll sagte: „Ein solch rüder Ton steht einem Landesminister nicht zu.” Er wies aber die SPD-Forderung nach dem Rücktritt Renners zurück.

Der Sozialminister hatte Bush wegen der schleppenden Hurrikan- Hilfsaktion mit den Worten „Der gehört abgeschossen” kritisiert, sich nach Bekanntwerden der Äußerung aber für die Wortwahl entschuldigt. Er habe sich umgangssprachlich ausgedrückt und nehme die Formulierung „mit Bedauern” zurück. SPD-Landtagsfraktionschef Wolfgang Drexler sagte, die „Entgleisung” dürfe nicht folgenlos bleiben, auch wenn dessen Kritik am Katastrophenmanagement Bushs gerechtfertigt sei. Mit einer bloßen Entschuldigung sei es nicht getan: „Das Verhalten der CDU im Fall Renner muss sich an denselben Maßstäben messen lassen, die die CDU seinerzeit im Fall Däubler-Gmelin angelegt hat.”

Die damalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) hatte 2002 nach einem angeblichen Vergleich von Bush mit Adolf Hitler ihr Amt abgegeben. Das „Schwäbische Tagblatt” hatte Däubler-Gmelin mit den Worten zitiert: „Bush will von seinen innenpolitischen Schwierigkeiten ablenken. Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht.”

Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann kritisierte ebenfalls die Wortwahl Renners, forderte ihn aber nicht zum Rücktritt auf. Überraschende Unterstützung erhielt Renner vom Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne): Die Kritik an Renners Äußerungen seien eine „sterile Aufgeregtheit” und in der Sache nicht begründet.

Nach Ansicht des Koordinators der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten Voigt, könnten Renners Äußerungen die Beziehungen zu den USA belasten. Die Aussage werde zu einer Belastung für die deutsch-amerikanischen Beziehungen, wenn sich die politische Führung nicht angemessen dazu verhalte, sagte Voigt dem „Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag).

Renner selbst will seine Worte künftig vorsichtiger wählen. „Ich habe viel daraus gelernt”, sagte Renner der dpa. Sachlich halte er seine Kritik an Bushs Krisenmanagement nach dem Hurrikan nach wie vor für gerechtfertigt. Als Regierungsmitglied müsse er jedoch klarstellen: „Meine Wortwahl war falsch.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/news/t/rzo180843.html
Donnerstag, 08. September 2005, 19:05 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe     Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Die „Sonntagsfrage”

Welche Partei 
wollen Sie wählen?

SPD

CDU

Grüne

FDP

Linkspartei

Andere Partei

Aktueller Stand

Mehr im Wahl-Sonderteil

Wahl-Ticker  Diskussion

Event-Kalender
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Newsletter
Druckversion
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick genügt!
Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
Wahlkreis Neuwied (199)