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Sonntag, 20. Sep. 20

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Wolfs­burg - Volks­wagen stellt auf der Inter­natio­nalen Auto­mobilaus­stel­lung (IAA) den Touareg „Kong” vor.

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Mobilität der Zukunft: Verkehrsnutzung wird teurer

Berlin - Um auch in Zukunft mobil zu sein, müssen die Deutschen mehr bezahlen und offen für technische Neuerungen sein.

Straßenbahn

Eine Straßenbahn in Mainz. Es gibt eine neue Studie zum Verkehr im Jahr 2025.

Zu diesem Fazit kommt eine Studie des Instituts für Mobilitätsforschung (ifmo) in Berlin, die am 08.09.2005 vorgestellt wurde.

Das Szenario, das die Experten für das Jahr 2025 entwickelt haben, sieht eine Zunahme des Güterverkehrs um bis zu 80 Prozent voraus. Im Personenverkehr erwarten die Forscher dagegen einen Trend zu einer pragmatischen Nutzung, wobei die Wahl des Verkehrsmittels je nach Zeit und Anlass getroffen werde.

„Die Leute kalkulieren, was für sie praktisch und günstig ist”, sagt Institutsleiter Walter Hell. Geschäftsleute wählten möglicherweise nach der Reisedauer aus, weil es schnell gehen müsse. Für Inlandsverbindungen, die am Flughafen mehrmaliges Umsteigen und Verzögerungen beim Ein- und Auschecken mit sich bringen, werde die Bahn dem Flugzeug mitunter aber auch im Geschäftsverkehr vorgezogen. Urlauber wiederum entschieden sich eher für das günstigste Angebot. Sie setzen den Experten zufolge bei Auslandsreisen künftig noch stärker auf „Billigflieger”, die möglicherweise auch Garantien für das Erreichen von Anschlussflügen in ihr Angebot aufnehmen.

Ein Arbeitstag, der daraus besteht , „das Kind in den Kindergarten zu bringen, zum Job zu gehen, nach der Arbeit zur Fitness und dann das Kind wieder abzuholen”, komme hingegen auch in Zukunft nicht ohne Auto aus, das seine dominante Rolle im Verkehr behalte, sagt Hell voraus. Damit der Stadtverkehr zu bewältigen ist, würden für Autofahrer elektronische Verkehrsleitsysteme an Bedeutung gewinnen.

Zur Verkehrsberuhigung planten manche Städte außerdem die Einführung von Mautsystemen. Diese erhöhten die Gesamtkosten für die Autonutzung, da von einer Mineralölsteuersenkung nicht auszugehen sei. Deshalb werden öffentliche Verkehrsmittel in den Städten weiter an Bedeutung gewinnen, prognostizieren die Experten. Sie rechnen jedoch auch mit höheren Fahrpreisen für den Nahverkehr.

Ein Vertreter der Deutschen Bahn kündigte bei der Präsentation der Studie an, das Unternehmen müsse für eine bessere Planbarkeit bei der Auslastung der Züge sorgen. Nur so lasse sich Kosten deckend arbeiten. Daher werde sich das Tarifsystem in Zukunft weiter ausdifferenzieren.

Eine steigende Bedeutung sagen die Experten alternativen Kraftstoffen voraus. Bis 2025 werden ihrer Einschätzung nach bis zu einem Fünftel der in Deutschland zugelassenen Autos mit Wasserstoff, Erdgas, Alkoholen oder Biomasse-basierten Kraftstoffen betrieben.

An der Studie des ifmo , einer Forschungseinrichtung der BMW-Gruppe, sind auch die Unternehmen Lufthansa, Deutsche Bahn sowie MAN beteiligt. Die vorgestellten Ergebnisse sind die Fortschreibung einer ersten Mobilitätsstudie aus dem Jahr 2002.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/service/auto/t/rzo180791.html
Donnerstag, 08. September 2005, 14:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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