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Samstag, 8. Aug. 20

iPod nanoLondon - Die Erfolgs­geschichte des Musik­spie­lers iPod von Apple beein­druckt die gesamte Bran­che. 22 Mil­lio­nen iPods hat der kali­for­nische Com­puter­her­stel­ler seit 2001 unter die Leute gebracht...

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Apple hält mit Design und Innovation die Konkurrenz auf Distanz

London - Die Erfolgsgeschichte des Musikspielers iPod von Apple beeindruckt die gesamte Branche.

iPod nano

48 Gramm schwer: der iPod nano (Bild: Apple).

22 Millionen iPods hat der kalifornische Computerhersteller seit 2001 unter die Leute gebracht, davon allein 6,2 Millionen Stück im jüngsten Geschäftsquartal.

Das entspricht rund 70 Prozent des weltweiten Markts. Und nun legte Apple-Chef Steve Jobs nach und präsentierte in San Francisco den neuen iPod nano, der gerade mal so groß wie fünf übereinander gelegte Visitenkarten ist.

Gleichzeitig stieg Apple zusammen mit Motorola ins Mobilfunk-Geschäft ein. Zwar ist das Motorola ROKR nicht das erste Musik-Handy auf dem Markt. Doch Experten gehen davon aus, dass diese Kombination eines hochwertigen Design-Mobiltelefons und des Online-Musikladens iTunes die rund 70 existierenden Modelle der Konkurrenz bald auf die Plätze verweisen wird.

Mit seiner Glückssträhne hat sich Apple-Chef Steve Jobs bislang vor allem gegen Microsoft behaupten können. Microsoft konkurriert mit Apple zum einen mit portablen „Windows Media Playern”, die von verschiedenen Hardware-Partnern angeboten werden. Außerdem bietet der weltgrößte Softwarekonzern ein eigenes System zum Management der Urherberrechte an, das nicht mit Apples iTunes kompatibel ist und von verschiedenen Online-Musikshops wie Musicload oder OD2 eingesetzt wird.

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hatte wiederholt prognostiziert, dass Apples Erfolg in der Unterhaltungselektronik und im Musikgeschäft nicht von Dauer sein werde, da Apple sich für ein geschlossenes System aus eigener Hardware und eigener Software entschieden habe. „Ich finde, man kann da Parallelen zum Computer ziehen: Auch hier war Apple mit seinem Macintosh und der grafischen Benutzeroberfläche früher einmal extrem stark - ähnlich wie der iPod heute - und hat dann seine Position eingebüßt”, sagte Gates zuletzt im Mai in einem Zeitungsinterview.

Die von Gates vorhergesagte Trendwende ist aber nicht absehbar. In den USA und in Großbritannien dominiert der iTunes Musikstore von Apple mit einem Marktanteil von jeweils rund 80 Prozent. Lediglich in Deutschland hat T-Online mit Musicload die Nase im digitalen Musikgeschäft vorne, kann diese Position aber nicht international ausweiten.

Und bei den digitalen Musikplayern stöhnen die vornehmlich asiatischen Wettbewerber unter der Marktdominanz von Apple, die sie zu ständigen Preissenkungen zwingt. Nachdem sich in der vergangenen Woche der japanische Hersteller D&M Holdings Inc. mit seiner Marke „Rio” vom heiß umkämpften Markt der MP3-Player zurück gezogen hatte, bieten hier vor allem die süd-koreanische Reigncom Ltd. („iRiver”) und die Creative Technology Ltd. („Nomad” und „Zen”) aus Singapur dem übermächtigen Konkurrenten Apple die Stirn.

Inzwischen hat sich bei den asiatischen Wettberbern auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass sie den Erfolg von Apple nicht allein über den Preis eindämmen können. Und auch umfangreiche technische Features, wie die Unterstützung des hochwertigen Open-Source Soundformats Ogg Vorbis, haben sich bislang nicht als schlagkräftige Verkaufargumente erwiesen. Nun wollen die Asiaten ebenfalls stärker auf Design und schwer zu greifende Kriterien wie „Coolness” achten. Allerdings hat Apple mit dem neuen iPod nano die Latte um den „coolsten” MP3-Player wieder ein deutliches Stück höher gelegt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/service/computer/t/rzo180609.html
Donnerstag, 08. September 2005, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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