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Donnerstag, 08. September 05

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Trotz Ballack-Kritik: Torhüter-Trennung bleibt

Bremen - Jürgen Klinsmann wird Michael Ballacks Wunsch nach einer ständigen Anwesenheit von Oliver Kahn bei Länderspielen nicht nachkommen.

Klare Linie

Jürgen Klinsmann (r) und sein Assistent Joachim Löw vor dem Spiel in Bremen.

Der Bundestrainer will die von ihm beschlossene Trennung der Torhüter Kahn und Jens Lehmann bis zum Jahresende wie geplant fortführen, bestätigte Team-Manager Oliver Bierhoff nach dem 4:2-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Mittwochabend in Bremen gegen Südafrika. „Wir haben nicht so entschieden, weil wir stur sind, sondern weil es das Beste für den Torhüter ist und die Mannschaft”, begründete Klinsmann nochmals seine Vorgehensweise.

Ballack hatte eine permanente Präsenz Kahns beim DFB-Team gefordert, weil der 36 Jahre alte Team-Senior auch außerhalb des Spielfeldes als Führungsfigur eine wichtige Rolle spiele. „Wir haben darüber gesprochen”, sagte Bierhoff, der den öffentlichen Vorstoß des Spielführers grundsätzlich gut hieß: „Wir wollen, dass Michael als Kapitän den Mund aufmacht.” Klinsmann betonte: „Wir brauchen Spieler, die Profil haben nach außen. Da ist Michael unsere Nummer eins.”

Kahn wollte das Vorpreschen seines Team-Kollegens vom FC Bayern München nicht überbewerten. „Das ist eine relativ normale Aussage”, sagte der Bayern-Keeper. „Gerade wenn es nicht so läuft, sind Spieler mit Erfahrung gefragt.” Ballacks Rückendeckung sei nicht abgesprochen gewesen.

Einen Grund zum Aufheben der Torhüter-Trennung sieht die Team-Leitung nicht. „Vielleicht wird beim nächsten Mal dann Jens Lehmann vermisst”, kommentierte Bierhoff den Ruf von Ballack nach Kahn. Der Kapitän des FC Bayern München wird bei den nächsten zwei Länderspielen am 8. Oktober in Istanbul gegen die Türkei und vier Tage später in Hamburg gegen China wieder im Tor stehen. Dann erhält Lehmann frei. Der Keeper vom FC Arsenal London soll anschließend das letzte Länderspiel des Jahres am 12. November in Paris gegen Frankreich bestreiten. Dann wird nach Klinsmanns Planungen wieder Kahn eine Auszeit erhalten.

Bierhoff schließt nicht aus, dass der Torhüter-Wettstreit zwischen Kahn und Lehmann um die Nummer 1 bei der Weltmeisterschaft mit einem großen Knall oder dem Rücktritt des Verlierers enden könnte. „Das ist möglich”, sagte er im „kicker”-Interview. „Natürlich ist das eine harte Entscheidung. Wie sich die Torhüter dann verhalten, werden wir sehen”, ergänzte der Team-Manager. Klinsmann hat angekündigt, die Länderspiel-Rotation zwischen Kahn und Lehmann bis kurz vor WM-Beginn fortsetzen zu wollen.

Kahn konnte seiner Länderspiel-Pause sogar Positives abgewinnen. „Mir kamen die zwei Wochen entgegen, um etwas aufzuholen”, sagte er in einem Interview mit dem „Deutschen SportFernsehen”. Der ewigen Diskussion um die Torhüter-Trennung steht er angeblich gelassen gegenüber. „Ich habe keine Lust mehr, was zu sagen. Es ist so wie es ist. Ich habe meine Meinung kund getan”, erklärte der Torwart des Rekordmeisters.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/08/sport/fussball/t/rzo180721.html
Donnerstag, 08. September 2005, 20:05 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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