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Dienstag, 11. Jun. 13

Katastrophengebiet New OrleansNew Orleans - Zwei Wochen nach der Hur­rikan­kata­stro­phe in den Süd­staa­ten der USA bekom­men Tau­sende Helfer die Lage all­mäh­lich in den Griff. So wird das ver­seuchte Wasser aus dem über­flu­teten New Orleans jetz­t...

Gedenken an die Terroranschläge vom 11. SeptemberNew York/Wa­shing­ton - Mit Trau­erkund­gebun­gen in New York, Washing­ton und Penn­syl­vania haben tau­sende Ame­rika­ner am Sonntag der fol­gen­schwe­ren Ter­ror­atta­cken vor vier Jahren gedacht. Am Ground Zero ver­lasen 320...

Belfast - Bei den schwers­ten Aus­schrei­tun­gen in Nordir­land seit Jahren sind in der Nacht zum Sonntag in Belfast 32 Poli­zis­ten ver­letzt worden. Ein Zivi­list wurde schwer ver­letzt, teilte Poli­zei­chef Hugh Orde mit.

Gaza/Tel Aviv - Nach 38 Jahren Besat­zung zieht Israel seine letzten Truppen aus dem Gaz­ast­rei­fen ab. Die israe­lische Regie­rung stimmte am Sonntag für die Auf­hebung der Militär­ver­wal­tung im Gaz­ast­rei­fen und gab...

Tokio - Die japa­nische Regie­rungs­koali­tion von Minis­ter­prä­sident Juni­chiro Koizumi ist klarer Sieger der Unter­haus­wahl vom Sonn­tag. Nach Pro­gno­sen japa­nischer Fern­seh­sen­der konnte sich die Koali­tion aus Koi­zumis...

Bagdad - Bei einer Offen­sive des ame­rika­nischen und ira­kischen Militärs in der Rebel­len­hoch­burg Tel Afar sind rund 150 mut­maß­liche Extre­mis­ten getötet worden.


Von der Brenn­stoff­zelle bis zum Bio-Methan

Al­ter­native Auto-Antriebe im Über­blick

Frank­fur­t/Main - Lange als Spaß­bremse für Öko­anhän­ger ver­pönt, werden alter­native Ener­gie­trä­ger ange­sichts der Preise an den Tank­stel­len für die Auto­bran­che zuneh­mend attrak­tiv. Hybrid, Erdgas und spar­same Diesel: Selbst die sonst eher auf Fahr­spaß getrimmte Inter­natio­nale Auto­mobil-Aus­stel­lung (IAA) in Frank­furt am Main setzt in diesem Jahr auf Alter­nati­ven zum teuren Benzin und Diesel. Die deut­sche Auto­indus­trie will in 20 Jahren mehr als ein Fünftel des Ener­gie­ver­brauchs auf hei­mischen Straßen mit alter­nati­ven Kraft­stof­fen decken. Doch von der Marktreife sind die meisten Öko­antriebe weit ent­fernt:

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Teurer Fahr­spaß: Wie sich die Preise rund ums Auto­fah­ren seit der letzten IAA ent­wickelt haben.

  • BRENNSTOFFZELLE: Auto­her­stel­ler for­schen zum Teil schon seit Jahr­zehn­ten an Elek­tro­autos, die von Brenn­stoff­zel­len betrie­ben werden. Grund­prin­zip ist, das beim Zusam­men­brin­gen von Was­ser­stoff und Sau­erstoff elek­tri­sche Energie ent­steht. Hohe Kosten und Schwie­rig­kei­ten bei der Was­ser­stoffspei­che­rung bremsen die Ent­wick­lung der umwelt­freund­lichen Fahr­zeuge bisher. Exper­ten glau­ben, Brenn­stoff­zel­len-Autos werden herkömm­lichen Wagen erst in 15 bis 20 Jahren Kon­kur­renz machen.

  • HYBRID: Hybrid-Autos kom­binie­ren Elek­tro- und Ver­bren­nungs­motor. Ihre Stärke ist der geringe Ver­brauch vor allem im Stop-and-Go-Ver­kehr in Städ­ten, wenn der Elek­tro­antrieb zum Einsatz kommt. Der Ben­zin­motor wird vor­wie­gend bei hohen Geschwin­dig­kei­ten etwa auf der Auto­bahn oder beim Über­holen ver­wen­det. In Deutsch­land ver­kau­fen Honda und Toyota bereits seri­enmäßig Hybrid-Model­le.

  • BIO-DIESEL: Aus Raps und anderen Pflan­zenölen gewon­nener Biodie­sel ist nach Angaben der Fach­agen­tur Nach­wach­sende Roh­stoffe (FNA) der gebräuch­lichste Bio-Kraft­stoff. Seit 2004 mischen Mine­ralöl­kon­zerne herkömm­lichem Diesel bis zu fünf Prozent Biodie­sel bei. Reiner Biodie­sel greift laut ADAC Dich­tun­gen und Ein­spritz­pum­pen an, wes­wegen nur VW ein­zelne Modelle dafür frei­gege­ben hat. Der Bio-Kraft­stoff ist bun­des­weit an 1900 Tank­stel­len erhält­lich. Auch reines Pflan­zenöl eignet sich für Die­sel­moto­ren, diese müssen jedoch vorher umgerüs­tet werden, was laut FNA mehrere tausend Euro kosten kann. In Deutsch­land kann momen­tan erst an 150 Tank­stel­len Pflan­zenöl getankt wer­den.

  • SYNTHETISCHE BIO-KRAFTSTOFFE (BTL): Aus Bio­masse gewon­nene syn­the­tische Kraft­stoffe sind laut FNA noch nicht am Markt erhält­lich. Exper­ten schät­zen das Poten­zial aller­dings als groß ein, weil ver­schie­dene Roh­stoffe wie Stroh, Biomüll und Rest­holz ver­wer­tet werden können. Aus diesen Abfäl­len wird zunächst Gas gewon­nen, das ansch­ließend zu Kraft­stoff ver­arbei­tet und ohne Umrüs­tung in Motoren ver­wen­det werden kann.

  • BIO-ETHANOL: Bio-Etha­nol wird durch Ver­gärung von Pflan­zen­zucker gewon­nen. Dazu eignen sich etwa Weizen, Roggen und Zuckerrü­ben. In Bra­silien, wo Ethanol an der Tank­stelle ver­kauft wird, dient Zucker­rohr als Grund­roh­stoff. Ford hat im August eine Version seines Focus auf den deut­schen Markt gebracht, der Kraft­stoff mit hohem Etha­nol-Gehalt und nor­males Benzin tanken kann. Nach­teil: Etha­nol-Kraft­stoff wird an öffent­lichen Tank­stel­len nicht ange­boten, nur auf einigen Betriebs­höfen.

  • BIO-METHAN: Aus­gangs­stoff für Bio-Methan ist Bio-Gas, das in land­wirt­schaft­lichen Anlagen durch die Ver­gärung von Gülle und Mais-Silage gewon­nen wird. In Zukunft könnten die gut 15.000 zuge­las­senen deut­schen Erd­gas­autos mit Bio-Methan betankt werden. Momen­tan gibt es dafür noch keine Zapfsäu­len. Zudem ist laut FNA die Gewin­nung des Bio-Kraft­stoffs noch nicht wirt­schaft­lich.


    http://rhein-zeitung.de/on/05/09/11/news/r/iaa-3.html
    Sonntag, 11. September 2005, 17:06 © RZ-Online GmbH (aj)
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    Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
    Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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