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Dienstag, 11. Jun. 13

Katastrophengebiet New OrleansNew Orleans - Zwei Wochen nach der Hur­rikan­kata­stro­phe in den Süd­staa­ten der USA bekom­men Tau­sende Helfer die Lage all­mäh­lich in den Griff. So wird das ver­seuchte Wasser aus dem über­flu­teten New Orleans jetz­t...

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Lage in New Orleans verbessert sich

New Orleans - Zwei Wochen nach der Hurrikankatastrophe in den Südstaaten der USA bekommen Tausende Helfer die Lage allmählich in den Griff.

Katastrophengebiet New Orleans

Ein Militärhubschrauber kreist über dem Zentrum der überfluteten Südstaatenmetropole New Orleans.

So wird das verseuchte Wasser aus dem überfluteten New Orleans jetzt doppelt so schnell abgepumpt wie erwartet - auch deutsche Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) sind dabei im Einsatz.

Einen Lichtblick lieferten neue Schätzungen, wonach vermutlich deutlich weniger Menschen starben als zunächst befürchtet. Offiziell liegt die Zahl der Toten derzeit bei mehreren Hundert. Nach massiver Kritik an dem Koordinator für die Hurrikanhilfe beauftragte die Regierung nun einen krisenerfahrenen Küstenwachen-Offizier.

Am diesem Sonntagnachmittag (Ortszeit) wollte Präsident George. W. Bush die Katastrophengebiete in Louisiana und Mississippi erneut besuchen. Seine Rückkehr nach Washington war für Montag geplant. Die Beliebtheit des US-Präsidenten im eigenen Land ist nach der langsamen Reaktion der Bundesbehörden auf die Katastrophe in den Umfragen deutlich gesunken. Bush war bisher zwei Mal im Krisengebiet.

Die örtlichen Behörden erklärten am Wochenende, sie rechneten damit, dass die überschwemmte Stadt bis Mitte Oktober trocken gelegt werden kann. Ursprünglich hatten die Behörden erklärt, es werde 80 Tage dauern, das mit Bakterien und Chemikalien verseuchte Wasser abzupumpen. Das THW nahm in New Orleans seine Arbeit auf. Wie das THW in der Nacht zum Sonntag in Bonn mitteilte, lief die erste deutsche Hochleistungspumpe an. Die NATO begann eigene Hilfsflüge: Ein Transportflugzeug vom Stützpunkt Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen nahm am Sonntag in Prag Hilfsgüter für die Hurrikan-Opfer an Bord.

Die freiwillige Evakuierung der verbliebenen Einwohner aus New Orleans ging inzwischen weiter. Diejenigen die bleiben wollten, wurden jedoch auch am Sonntag nicht mit Gewalt weggebracht. In einigen Stadtteilen waren bereits Bagger und Raupen im Einsatz, um Trümmer, aber auch angeschwemmte Berge stinkenden Mülls zu räumen.

Der Schwerpunkt der Arbeit in der Südstaatenmetropole hat sich inzwischen von der Suche nach Überlebenden auf die Bergung von Leichen verlagert. Überall in der Stadt waren Hilfsteams unterwegs, die in dem Wasser und den Häusern die verwesenden Leichen bargen. Der Leiter des städtischen Katastrophenschutzes von New Orleans, Terry Ebbert, sagte am Freitag, die Zahl der Toten sei vermutlich „relativ gering” im Vergleich zu den „düsteren Vorhersagen von 10 000”. Offiziell lagen die Opferzahlen durch Hurrikan „Katrina” in Louisiana und Mississippi bei mehr als 320.

Am Freitag hatte das Weiße Haus den umstrittenen Leiter der Behörde für Katastrophenmanagement (FEMA), Michael Brown, von seiner Aufgabe als Koordinator der Hilfe entbunden. Er kehrte nach Washington zurück, wo er die Behörde weiter leiten soll. Brown wurde von Vizeadmiral Thad Allen abgelöst, der im Gegensatz zu Brown als krisenerfahren und durchsetzungsfähig gilt.

Heimatschutzminister Michael Chertoff bezeichnete „Katrina” als größte Naturkatastrophe in der amerikanischen Geschichte. Das belegte auch die auf Risikoanalysen spezialisierte US-Firma Risk Management Solutions (RMS). Sie erhöhte ihre Schadensschätzung am Freitag auf 125 Milliarden Dollar (100 Milliarden Euro). 40 bis 60 Milliarden Dollar davon seien vermutlich versichert gewesen.

Unterdessen hat der Gouverneur des US-Bundesstaates North Carolina nach Angaben des Nachrichtensenders CNN wegen des Hurrikans „Ophelia” vorsorglich den Notstand ausgerufen. „Ophelia” stand US-Meteorologen zufolge am Sonntag rund 400 Kilometer vor der Küste von North und South Carolina. Die Windgeschwindigkeit betrug etwa 140 Stundenkilometer. Es sei nach wie vor unsicher, ob und wo der Hurrikan auf Land treffe, hieß es. „Ophelia” ist der siebte Wirbelsturm der Hurrikansaison 2005.

Dutzende Stars, darunter Paul McCartney, Sheryl Crow und die Rolling Stones, haben sich in der Nacht zum Sonntag mit einem Musikmarathon für die Hurrikan-Opfer im Süden der USA eingesetzt. Die Einnahmen der vierstündigen Benefizshow „ReAct Now: Music & Relief”, die von den Musiksendern MTV und VH1 mit organisiert wurde, sollten dem Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen zugute kommen. Wie schon in der Nacht zuvor bei dem weltweit ausgestrahlten Spenden- Konzert „Shelter From The Storm: A Concert for the Gulf Coast” wandten sich Musiker und Filmgrößen mit eindringlichen Appellen an die Zuschauer.

Die Mehrheit der Deutschen will nicht für die Opfer der Flutkatastrophe in den USA spenden. Wie eine repräsentative polis- Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab, kommt es für 54 Prozent der Befragten nicht in Frage, die Betroffenen zu unterstützen. Nur 39 Prozent signalisierten Spendenbereitschaft. Als Hauptursache für die Zurückhaltung gaben Experten den Wohlstand der Vereinigten Staaten an.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/11/news/t/rzo179007.html
Sonntag, 11. September 2005, 16:43 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
Wahlkreis Neuwied (199)