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Mittwoch, 23. Sep. 20

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Was bei der Unfallhilfe zu beachten ist

Rüsselsheim/Stuttgart - Wer an einen Unfallort kommt, fühlt sich wie in einer Zwickmühle: Gewissen und Gesetzgeber mahnen zum Helfen, Angst vor Versagen und eigenen Verletzungen sorgen für Zurückhaltung. Doch Rettung ist meist ohne Risiko für Helfer möglich.

Unfallhilfe

Helfer sollten am Unfallort Warndreieck aufstellen. (Bild: DVR/dpa/gms)

„Nicht ausgelöste Airbags stellen im Normalfall keine Gefahr dar”, sagt Willi Elsenheimer aus dem Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim. „Heutige Fahrzeuge sind so ausgelegt, dass bereits zehn Sekunden nach einem Unfall in der Regel kein Airbag mehr gezündet werden kann”, ergänzt Mercedes-Sprecher Gerd Eßer in Stuttgart.

Selbst wenn das Fahrzeug brennt , sind die Risiken für Ersthelfer überschaubar. So hat das Allianz Zentrum für Technik (AZT) in München ermittelt, dass sich Autobrände meist langsam ausbreiten. Beginnt der Brand im Motorraum, beschränkt sich das Feuer mehr als fünf Minuten auf den Vorderwagen. Erst danach dringt es in den Innenraum vor.

Wichtiger als der Schutz vor der Technik ist aber die schnelle Hilfe durch Profis. Deshalb mahnen Experten, Verbände und Autoclubs: „Erst das Warndreieck aufstellen, die Unfallstelle sichern und einen Notruf mit den Antworten auf die wichtigen "W-Fragen" für wer, was, wo und wie absetzen und dann mit der medizinischen Erstversorgung beginnen.”

Dabei rät Almut Schönermarck, Leiterin der Verkehrsmedizin beim ADAC in München, „dass ansprechbare, atmungs- und kreislaufstabile Verunglückte möglichst wenig bewegt, beruhigt und hinsichtlich einer Zustandsverschlechterung beobachtet werden.” Ansonsten erinnert sie an die Bergung aus dem Fahrzeug, die stabile Seitenlage und im schlimmsten Fall an Beatmung und Wiederbelebungsversuche.

Während Ersthelfer bei der Versorgung verletzter Autofahrer kaum Risiken eingehen, stehen die Profis wegen immer neuer Sicherheitssysteme bei der Bergung vor wachsenden Herausforderungen. „Weil immer mehr Airbags in den Fahrzeugen montiert sind, müssen die Rettungskräfte gut ausgebildet und die Sicherheitsbestimmungen bei der Bergung strengstens eingehalten werden”, sagt Hartmut Ziebs, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes in Berlin.

Je sicherer ein Fahrzeug durch Sicherheitssysteme für die Insassen wird, desto komplizierter würden die Einsatzanforderungen für die Hilfskräfte, erklärt Ziebs. Die Hersteller tragen den Anforderungen der Retter bereits Rechnung: Mercedes und Audi etwa informieren mit Trainingsbüchern über technische Besonderheiten ihrer Fahrzeuge. Darin erfahren Retter, wie sich Türen am schnellsten öffnen lassen, wo sensible Teile wie Airbag oder Batterie montiert sind und welche Besonderheiten Helfer bei bestimmten Modellen beachten müssen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/11/service/auto/t/rzo178284.html
Dienstag, 30. August 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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