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Samstag, 8. Aug. 20

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Angehörige von Selbstmördern kämpfen oft gegen Vorurteile

Würzburg - Hat sich ein Mensch umgebracht, müssen seine Angehörige laut Experten gegen viele Vorurteile kämpfen.

So würden die Hinterbliebenen oft beschuldigt, nicht geholfen zu haben.

Das sagte Dietlind Marsch, Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Angehörige um Suizid (AGUS) in Würzburg, zum internationalen Tag der Suizidprävention am 10. September. „Und es dauert eine Zeit, bis man einsieht, dass man meistens keine Schuld hat.”

Viele Menschen, die sich umbringen, scheiterten vermutlich nicht an Ansprüchen von außen. Vielmehr setzten sie die Maßstäbe für sich selbst so hoch, dass sie daran zerbrechen, sagte Marsch, deren Mann sich vor fünf Jahren das Leben genommen hat. Eine Hilfe sei vor allem dann schwierig, wenn sich die Betroffenen vor dem Suizid nichts anmerken lassen, den Urlaub buchen und mit den Kindern spielen. „Da denkt man, man kennt jemanden, und abends kommt er nicht von der Arbeit zurück”, sagte Marsch, die 41 Jahre mit ihrem Mann zusammen war. Für viele komme der Suizid aus heiterem Himmel.

Neben dem Verlust eines geliebten Menschen müssen Angehörige nach Marschs Worten häufig noch die Verständnislosigkeit ihrer Mitmenschen ertragen. „Dann wird gefragt: Warum trauerst du denn, der hat es doch selbst so gewollt”, sagte Marsch. Rund 60 000 Angehörige sind nach Schätzungen unmittelbar von den bis zu 12 000 Suiziden jährlich betroffen.

Wichtig sei, dass Betroffene miteinander reden könnten. „Das Gespräch mit Leidensgenossen auch über Jahre hinweg hilft ungemein”, sagte Marsch. Mittlerweile gibt es bundesweit rund 35 AGUS- Selbsthilfegruppen, in denen betroffene Angehörige über ihre Erfahrungen sprechen können

www.agus-selbsthilfe.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/11/service/gesundheit/t/rzo181096.html
Freitag, 09. September 2005, 16:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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