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Donnerstag, 6. Aug. 20

Bernd Pischetsrieder Wolfs­burg - Die Dis­kus­sion um Arbeitsplätze und Spar­poten­ziale bei Europas größtem Auto­bauer VW dauert an. Nach einem Bericht der „Au­tomo­bil­woche” sind vor­ran­gig an den deut­schen Stand­orten bis zu 30 000...

Angela MerkelBerlin - Uni­ons-Kanz­ler­kan­dida­tin Angela Merkel (CDU) hat erst­mals ein Ziel für die Senkung der Arbeits­losig­keit genannt.

Frank­fur­t/Main - Die höchs­ten Sprit­preise in der Geschichte, ein enormer Kos­ten­druck und dro­hen­der Stel­lenab­bau machen den Auto­her­stel­lern derzeit das Leben schwer.

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München - Der frühere Bank-Austria-Chef und Hypo­Ver­eins­bank-Auf­sichts­rat Gerhard Randa befürch­tet laut einem Medien­bericht nach der Über­nahme eine rasche Zer­schla­gung der HVB und einen Stel­len­kahl­schlag.

Rom - Italien ist poli­tische Skan­dale, Unre­gel­mäßig­kei­ten und Que­relen gewöhnt, in Par­teien und Regie­run­gen zumeist, doch die Banca d'Ita­lia, die natio­nale Zen­tral­bank, galt als Hort des Kor­rek­ten und Seriö­sen.

VW: Keine betriebsbedingten Kündigungen

Wolfsburg - Die Diskussion um Arbeitsplätze und Sparpotenziale bei Europas größtem Autobauer VW dauert an. Nach einem Bericht der „Automobilwoche” sind vorrangig an den deutschen Standorten bis zu 30 000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Bernd Pischetsrieder

VW-Chef Bernd Pischets­rie­der will die Per­sonal­kos­ten redu­zie­ren.

Diese Zahl „halten wir für frei erfunden”, sagte eine Konzernsprecherin der dpa. Aber alles stehe auf dem Prüfstand. Betriebsbedingte Kündigungen werde es jedoch nicht geben, dementierte sie einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus”. Niedersachsens IG Metall-Chef Hartmut Meine forderte ein Ende der Spekulationen über Arbeitsplätze und Haustarifvertrag.

Nach der Reduzierung von „Personalüberhang” in der Fahrzeugmontage will VW-Chef Bernd Pischetsrieder nach dem Bericht der „Automobilwoche” insbesondere die VW-Komponentenwerke auf den Prüfstand stellen. VW-Markenvorstand Wolfgang Bernhard lasse diese Werke in Braunschweig, Hannover und Kassel auf Sparpotenziale analysieren. Es sei nicht auszuschließen, dass etwa die Fertigung von Abgasanlagen und Getrieben im Werk Kassel erheblich reduziert werde, um durch Zukäufe von spezialisierten Lieferanten bessere Einkaufspreise zu erzielen.

Sollten für die betroffenen Standorte „keine signifikanten und nachhaltigen Kostensenkungen” zu realisieren sein, wären nach Einschätzung des Managements bei VW „mittelfristig insgesamt zwischen 25 000 und 30 000 Arbeitsplätze in Gefahr”, berichtet das Branchenblatt.

In den Verhandlungen um die Senkung der Personalkosten wird auch über den Haustarif bei VW nachgedacht. Die Kündigung des Haustarifvertrages allerdings wäre „nur der allerletzte Weg”, sagte Pischetsrieder der „Welt am Sonntag”. In dem Vertrag gebe es „eine Klausel, die sagt, dass wir nachverhandeln können, wenn das wirtschaftliche Umfeld das erforderlich macht”.

Der „Focus” berichtet, dass Pischetsrieder Mitarbeiter aus dem Haustarif herauskaufen wolle. Den betroffenen Beschäftigten sollten Aufhebungsverträge vorgelegt werden. Gegen eine Abschlagszahlung sollten sie dann einen neuen Vertrag zu anderen Konditionen unterschreiben. Täten sie das nicht, erwäge das Management betriebsbedingte Kündigungen. In der jüngsten Mitarbeiterzeitung „Autogramm” hat der Konzernchef bei der Belegschaft erneut für den Sparkurs im Konzern geworben. VW müsse die Personalkosten reduzieren. Der bis 2011 gültige Haustarifvertrag schließe betriebsbedingte Kündigungen aus, betonte Meine.

Unternehmensführung und Betriebsrat verhandeln derzeit über den Bau eines neuen Geländewagens im Stammwerk Wolfsburg. Die Belegschaft soll Zugeständnisse bei den Arbeitskosten machen. Gibt es bis zum 26. September keine Verständigung, soll der neue Wagen in Portugal gebaut werden. Die IG Metall geht nach Meines Worten nach wie vor davon aus, dass der Produktionsstandort für den kleinen Geländewagen „wie im Tarifvertrag vorgesehen, nach Wolfsburg kommt und es gelingt, auf dem Verhandlungsweg eine Lösung zu finden”.

In der Debatte um den Produktionsstandort sieht Pischetsrieder das Unternehmen vor einer Entscheidung mit Mustercharakter. Der Konzern stehe „vor der historischen Entscheidung für den Autostandort Deutschland”, sagte der VW-Chef der „Welt am Sonntag”. „Schaffen wir es, Autos wie den Geländewagen mit einem so hohen USA-Absatzanteil hier wettbewerbsfähig zu fertigen, hat das Modellcharakter für zukünftige Projekte.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/09/11/wirtschaft/t/rzo181241.html
Sonntag, 11. September 2005, 15:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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Frage: die cdu hat im wahlkampf ihre gute ausgangsposition durch interne querelen aufs spiel gesetzt.das zeugt nicht gerade von einheit und führungsstärke,oder?
Antwort: Schade, dass Sie Ihren Namen nicht nennen. Innerhalb einer demokrat.Partei muss man auch diskutieren können. I.Ü. stehen wir in den Umfragen nach wie vor gut da, Werner Wittlich, CDU
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