NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Dienstag, 11. Jun. 13

-Berlin - Bei Jodie Foster ist es wie bei Robert De Niro: Viele Kino­zuschauer gehen allein ihret­wegen in einen Film. Auch der Flug­zeug-Thril­ler „Flight­plan - Ohne jede Spur” lebt von der 42 Jahre alten...

SchlingensiefHof/Saale - Der Regis­seur Chri­stoph Sch­lin­gen­sief (45) hat bei der Ver­lei­hung des Hofer Film­prei­ses an Bund und Länder appel­liert, die Film­för­derung aus­zubauen und auf Regle­men­tie­run­gen zu ver­zich­ten.

New York - Hol­lywood-Star Antonio Ban­deras (45) hat die meisten Stunts für seinen neuen Film „Die Legende des Zorro”, der in dieser Woche in den deut­schen Kinos anläuft...

London - Das aus Harry-Pot­ter-Fil­men bekannte, mit magi­schen Kräften „flie­gende Auto” ist über Nacht von einem Stu­dio­gelände in Corn­wall ver­schwun­den.

Los Angeles - „King Kong”, das neue Werk von Oscar- Preisträ­ger Peter Jack­son, ver­langt eine große Portion Sitz­fleisch. Das Remake des 90-minüti­gen Film­klas­sikers von 1933 wird mit einer Spieldauer von drei...

New York - Das Dreh­buch für den neuen Film von Hol­lywood-Star Nicole Kidman (38) musste geän­dert werden, weil sie sonst ein schlech­tes Vorbild für Schwarz­fah­rer in Washing­ton abge­geben hätte.

Schwelgerischer Abenteuerfilm: „Die Legende des Zorro”

Berlin - Zorro reitet wieder! Sieben Jahre sind vergangen, seit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones das Kinopublikum in „Die Maske des Zorro” begeisterten.

Zorro (Antonio Banderas) umarmt seine Ehefrau Elena (Catherine Zeta-Jones).

In der Fortsetzung „Die Legende des Zorro” steigt der Held mit der Maske erneut für Frieden und Gerechtigkeit aufs Pferd. Herausgekommen ist ein schwelgerischer Abenteuerfilm mit reichlich ironischem Augenzwinkern. Dabei wird vor allem weiblichen Zuschauern gefallen, dass dieses Mal auch Zeta-Jones als Zorro-Gattin Elena so richtig zuschlagen darf und nicht nur das schützenswerte Frauchen mit dem Atem beraubenden Dekolleté ist.

In warmen, südlichen Farben erzählt der Film von jenen Tagen im Jahr 1850, als Kalifornien endlich 31. Staat der USA werden will. Die Ruhe wird schon bald von zwei neuen Bösewichten gestört: einem aristokratischen Winzer (Rufus Sewell), der heimlich Sprengstoff herstellt, und einem korrupten, völlig verlotterten Bandenchef (Nick Chinlund).

„Meine Familie ist mein Leben”, meint Zorro, der seiner Elena versprochen hat, seine geheimnisvolle Identität aufzugeben und fortan als braver Ehemann und Vater zu leben. Doch dieses Versprechen ist schwer zu halten, das sieht auch Elena schließlich ein - obwohl sie wegen des Treuebruchs von Zorro eigentlich schon die Scheidung eingereicht und sich einen neuen Lover gesucht hatte.

Also legt Zorro Maske und Sporen an, sein eigenwilliger Rappe schnaubt einmal heißblütig, und schon geht die Jagd auf die Bösen los. Auch der Sohn von Zorro und Elena, der inzwischen 10-jährige Joaquin (Adrian Alonso), mischt schon bei den Verfolgungsjagden, Schießereien und Schlägereien mit - und sei es nur mit seiner raffiniert eingesetzten Schleuder. Dabei weiß der Kleine gar nicht, dass Zorro sein Vater ist und wundert sich nur, dass der Papa so oft weg ist.

Es gibt viel zu lachen in diesem temperamentvollen, erneut von Martin Campbell inszenierten Actionfilm - zum Beispiel wenn Zorros Pferd dem Helden nicht gehorcht, der böse Banden-Anführer in klassischer Manier in einen Riesenkaktus fällt oder die tapfere Elena ihre Kämpfe grundsätzlich in ausladender Abendgarderobe absolviert. Seinen Gegnern ritzt Zorro, der erste amerikanische Superheld, mit der Spitze seines Degens ein Z ins Hemd oder wahlweise die Unterhose.

„Wir haben versucht, einen Film mit viel Humor und ein bisschen Ironie zu machen”, sagte Banderas im Interview. „Wir müssen die Fähigkeit haben, über uns selbst zu lachen.” Er finde es außerdem gut, dass Zorro im zweiten Teil ein wenig menschlicher geworden ist - sich zum Beispiel hemmungslos betrinkt, als ihm seine schöne Elena davon läuft.

Beide Hauptdarsteller lassen ausgiebig ihren Sex-Appeal spielen: Banderas ist als muskulöser Zorro unter anderem in der Badewanne zu bewundern, Zeta-Jones scheint in den Jahren zwischen dem ersten und dem zweiten Zorro-Film um keinen Tag gealtert zu sein. Vor schwierigen Einsätzen bittet der Held gerne mal Gott um Beistand, sind die Ehepartner gemeinsam auf Tour verabschieden sie sich mit „Sei vorsichtig!” und Kuss.

Der etwas gewalttätige Showdown findet in einem durch die Steppe rasenden, mit Flaschen voller Sprengstoff gefüllten Zug statt. Dort hinein schafft es schließlich auch Zorros Pferd, das überhaupt im ganzen Film eine überaus komische wie beeindruckende Rolle spielt. „Es ist die Faszination des Unmöglichen”, erklärt Banderas den Erfolg von Zorro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/28/magazin/kino_sonder/t/rzo192057.html
Montag, 24. Oktober 2005, 12:34 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
E-Paper

Die heutige Ausgabe der Rhein-Zeitung


Verlags-Service Abo-Service Anzeigen-Service
E-Paper

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Kino
Event-Kalender
Druckversion