NachrichtenMagazinMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Fußball Formel 1 Sporttabellen Foto des Tages
Archiviert am
Samstag, 29. Oktober 05

EhrengastFrank­fur­t/Main - Der frühere Schwimm-Star Fran­ziska van Almsick und Fuß­ball-Schieds­rich­ter Markus Merk sind im Rahmen des 24. Deut­schen Sport­pres­seballs in Frank­furt als „Sport­ler mit Herz” aus­gezeich­net worden.

LetzterHalle - Die deut­schen Hand­bal­ler haben den Super­cup ohne Sieg als Letzter been­det. In der Neu­auf­lage des End­spiels von 2003 verlor der Euro­pameis­ter in Hal­le/West­falen mit 27:28 (16:16) gegen Welt­meis­ter Spa­nien...

Hamburg - Das Spit­zen­trio der Fuß­ball-Bun­des­liga hat sich am 11. Spiel­tag weiter von den Ver­fol­gern abge­setzt. Tabel­len­füh­rer FC Bayern München gewann beim 1. FC Köln mit 2:1 und führt die Tabelle mit 28 Punk­ten...

Re­gio­nal­liga: Koblenz in Darm­stadt 2:1

TuS mit Glück und Gurs­ki

Die Erfolgs­serie von Fuß­ball-Re­gio­nal­ligist TuS Koblenz nimmt langsam unheim­liche Züge an. Die Mann­schaft von Trainer Milan Sasic gewann gestern Abend auch das Ver­fol­ger­duell bei Darm­stadt 98 mit 2:1 und ist damit seit sieben Spielen ohne Nie­der­lage.

Darm­stadt - Was für ein Spiel am Böl­len­fall­tor: Mit Herz, Lei­den­schaft und einer ordent­lichen Portion Glück trotzte TuS Koblenz 7800 Zuschau­ern und Darm­stadt 98 - und mausert sich nun zum ärgsten Ver­fol­ger von Tabel­len­füh­rer FC Augs­burg, der am nächs­ten Sonntag auf dem Ober­werth gas­tier­t.

Von der ersten Minute an: Spiel ohne Pau­se

Wie nicht anders zu erwar­ten, ent­wickelte sich vor den Augen diver­ser Trai­ner-Pro­mis wie Uli Stie­like oder Lorenz-Gün­ther Köstner von der ersten Minute ein Spiel ohne große Pausen. Kein großar­tiges Tak­tie­ren, kein Abwar­ten - vor allem die Platz­her­ren suchten den direk­ten Weg zum Tor, der TuS blieb nicht viel Zeit, die Defen­sive zu sor­tie­ren. Darm­stadt ent­wickelte immen­sen Druck, Tor­chan­cen der 98er resul­tier­ten aber vor­wie­gend aus Stan­dard­situa­tio­nen. Bereits in der dritten Minute musste TuS-Kee­per Michael Gurski einen Frei­stoß von Stefan Leitl zur Ecke lenken, es sollte für ihn der Beginn eines arbeits­rei­chen Abends werden. Wenig später stand Gurski erneut im Blick­punkt, als er einen Bei­erle-Kopf­ball gerade noch um den Pfosten drehte, nachdem sich Richter und Anthony Tiéku nicht einig gewesen waren.

Hohes Tempo macht Koblen­zern Mühe

Ange­sichts des hohen Tempos der Darmstäd­ter hatte die TuS große Mühe, struk­turierte Angriffe in die Wege zu leiten, das Spiel nach vorn beschränkte sich zwi­schen­zeit­lich auf Befrei­ungs­schlä­ge. Mehr als ein 20-Meter Schüss­chen von Dmi­tri­jus Gus­cinas (8.) und ein über­has­teter Abschluss von Philipp Langen (13.) spran­gen folg­lich nicht her­aus.

Kurzum: Die erste Halb­zeit glich einem Spiel auf ein Tor, in dem es aber aus dem Nichts heraus 2:0 für die TuS stand. In der 33. Minute legte sich Anel Dzaka zunächst einen Frei­stoß zurecht, ehe Salif Keita schnel­ler als die kom­plette Darmstäd­ter Abwehr rea­gierte und den Ball über die Linie drück­te. Und fünf Minuten später waren die min­des­tens 1200 mit­gereis­ten TuS-An­hän­ger völlig aus dem Häu­schen, als Rüdiger Ziehl nach einer ver­unglück­ten Faust­abwehr von Darm­stadts Torwart Thomas Richter aus 20 Metern ins 98er-Herz traf. Auffäl­lig: Darm­stadt spielte gepfleg­ten Fuß­ball, zeigte sich aber gerade in der Vie­rer­kette anfäl­lig.

Darm­stadt kam wütend aus der Kabi­ne

An der Dra­matur­gie änderte sich indes auch nach der Pause nicht viel. Darm­stadt kam wütend aus der Kabine, der TuS gelang es aller­dings weit gehend, die Lab­badia-Elf vom Tor fern zu halten. Der Ex-Tor­jäger an der Sei­ten­linie ermun­terte seine Mannen immer wieder, musste aber mit­anse­hen, wie den "Li­lien" mehr­fach die Prä­zision fehlte. Zuerst strich ein 20-Meter-Frei­stoß von Ben­jamin Kern über das Tor (52.), dann traf Darm­stadts Stürmer Cenci in der 63. Minute noch nicht einmal vom Elf­meter­punkt. Zuvor hatten Brenny Evers und Joshua Grenier den 98er-Jungs­pund Ivo Ili­cevic in gemein­schaft­lich im Straf­raum zu Fall gebracht. Aber Gurski hielt den unplat­ziert geschos­senen Straf­stoß fest - spätes­tens jetzt skan­dier­ten die TuS-Fans "Aus­wärts­sieg". Daran änderte auch das 1:2 von Markus Beierle in der 79. Minute nichts mehr, der zwar eine furiose Schluss­phase ein­lei­tete, in der aller­dings Keeper Michael Gurski den viel umju­bel­ten TuS-Er­folg sicherte.

Sven Sabock


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/29/sport/r/tus.html
Samstag, 29. Oktober 2005, 08:53 © RZ-Online GmbH (to)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion