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Dienstag, 11. Jun. 13

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Kurvige Küstenroute und Treffpunkt des Jetset

Marseille/Nizza - „La grande bleue” nennen die Franzosen das Mittelmeer. Das Azurblau des Meeres mischt sich mit dem sanften Grün von Palmen und Olivenbäumen, getupft mit dem Ockerton provenzalischer Bauernhöfe. Am beeindruckendsten ist dieses Schauspiel an der Côte d'Azur.

Côte d

In Saint-Tropez gibt es viele Künstler. (Bild: Hanns-Jochen Kaffsack/dpa/gms)

Auf den schier endlos kurvigen Küstenstraßen wird der Reisende mit Eindrücken nur so überschüttet. Für die Hälfte des Weges ostwärts von Marseille bis Menton reist der Autofahrer dabei auf der Département-Straße D559, später folgen bis zur Grenze zu Italien zwei Nationalstraßen.

In den Bergen östlich von Marseille wächst die Vorfreude auf die Calanques, die bekannten Kalksteinfelsen, die unterhöhlt sind und kleinste Fjorde formen. Noch bis weit in den Herbst hinein laden sie zum Baden ein. Ist genügend Zeit und Muße, drängt sich ein Schlenker zum weit ins Meer ragenden Cap Sicié und zur Halbinsel Saint-Mandrier auf. Hinter Toulon führt die D559 dann auf die Halbinsel von Giens südlich von Hyères mit dem Cap de l'Esterel. Hier kann man übersetzen oder auch nur einen Blick aus der Ferne auf die Insel Porquerolles werfen. Sie gilt wegen ihrer üppigen Vegetation als kleines Paradies.

Wenn es im Schatten des wiederholt von Waldbränden heimgesuchten Mauren-Gebirges über Lavandou gen Saint-Tropez geht, dann ist ein Abstecher über Ramatuelle an die Strände der Reichen und des Jetset - Plage de Tahiti und Plage de Pampelonne - fast Pflicht. Saint-Tropez selbst ist dann trotz allen Trubels seit den Hoch-Zeiten der Brigitte Bardot weit mehr als der Treffpunkt der Schönen und der Reichen. Der schon früher bei Künstlern äußerst beliebte und einst so beschauliche Fischerort mit dem provenzalischen Häuserspalier am Hafen bietet auch Märkte und einen unterhalb der Zitadelle gelegenen Seemannsfriedhof.

Bei Grimaud übernimmt dann die Route Nationale 98 - später die RN7 - die Aufgabe der Küstenstraße und gibt immer wieder die Sicht aufs Meer frei. Die 100 Jahre alte „Corniche”-Kurvenstrecke nach Cannes mit ihren Buchten und Felsnasen gilt als das zauberhafteste Stück der an Superlativen beileibe nicht armen „French Riviera”. Cannes ist natürlich einen Spaziergang unter Palmen auf der Croisette wert, ansonsten hat die Côte d'Azur jedoch Attraktiveres zu offerieren.

Juan-les-Pins und Antibes mit der Jetset-Halbinsel Cap d'Antibes, dem Garoupe-Strand und den Prachthotels rufen die Zeit in Erinnerung, die Pablo Picasso in dieser Gegend verbracht hat. Bei der in sich ruhenden Azur-Metropole Nizza mit seinen Museen und der italienischen Vergangenheit ist es eher Henri Matisse, der Akzente gesetzt hat.

Und sind vor Monaco die Augen vom vielen Schauen etwas müde, dann ist das der richtige Zeitpunkt für ein zelebriertes französisches Essen, besser: ein mediterranes, denn Mittelmeerfische und frisches Gemüse in Olivenöl kommen auf den Tisch. Von der Marseiller Fischsuppe Bouillabaisse bis hin hin zum frisch angelandeten Loup de Mer (Wolfsbarsch) reicht die Palette dessen, was das Meer bietet.

Monaco ist bei all seiner Modernität, die gerade der neue Fürst Albert II. gern betont, weiter der Ort für Promi-Getuschel und den Casino-Besuch. Nach so viel städtischem Trubel lässt dann Menton vor der Grenze zu Ligurien die Küstenreise auf leichtere Art ausklingen, italienisch eben. Und im Bewusstsein bleibt: Es hätte, von so manchem Stau oder Nepp abgesehen, im Traum kaum schöner sein können.

Informationen: Maison de la France, Postfach 10 01 28, 60001 Frankfurt (Tel.: 0190/57 00 25 für 62 Cent/Min).

www.franceguide.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/magazin/t/rzo189695.html
Freitag, 14. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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