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Dienstag, 11. Jun. 13

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A380 besteht Test in Frankfurt

Frankfurt/Main - Geglückte Premiere für den Airbus A380: Das weltgrößte Passagierflugzeug hat am Wochenende erstmals einen Test auf einem internationalen Verkehrsflughafen erfolgreich absolviert.

Airbus A380 in Frankfurt

Der Airbus A380 beim Landeanflug auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt.

Ohne Probleme setzte die aus dem französischen Toulouse kommende Maschine am Samstag um 8.56 Uhr mit etwa 240 Stundenkilometern auf dem Frankfurter Flughafen auf. Rund 10 000 Zuschauer verfolgten das Ereignis. Im Morgennebel war der Landeanflug des doppelstöckigen Riesenflugzeuges, das bis zu 853 Passagiere befördern kann, allerdings nur kurz zu sehen.

Bei dem eintägigen Aufenthalt in Frankfurt wurde die komplette Abfertigung des neuen Riesenflugzeugs am Terminal 2 getestet. Dabei wurde nicht nur das Ein- und Aussteigen der Passagiere erprobt, sondern auch alles andere, was auf dem Vorfeld des Airports zur schnellen Abfertigung eines Flugzeugs nötig ist. Dazu gehören unter anderem die Ver- und Entsorgung, das Be- und Entladen sowie das Enteisen. Am Sonntagmorgen startete der Airbus erneut bei dichtem Nebel, brach jedoch die geplante „Ehrenrunde” über der Frankfurter Skyline wegen der schlechten Sichtverhältnisse am Boden vorzeitig ab. Um 10.58 Uhr landete die Maschine wieder im Airbus-Stammwerk in Toulouse.

Die Abfertigungstests am Flughafen verliefen insgesamt erfolgreich, obwohl es laut einem Airbus-Sprecher Schwierigkeiten beim Andocken einer Fluggastbrücke an das Oberdeck des Flugzeugs gegeben hatte. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport hätte das Manöver aber nur so ausgesehen, als ob der vorgeschobene Wulst des „Fahrgastfingers” nicht an den A380 gepasst hätte. Es habe „weder Fehler noch Probleme” gegeben, hieß es. Fraport-Vorstandschef Wilhelm Bender sagte nach der glatten Landung: „Der A380 ist ein Glücksfall für den Frankfurter Flughafen.” Er könne mit seiner großen Sitzzahl helfen, die Kapazitätsprobleme des an seine Grenzen stoßenden Airports zu bewältigen.

Der Finanzvorstand der Lufthansa , Karl-Ludwig Kley, betonte, das Unternehmen bekenne sich zum Drehkreuz Frankfurt. Die Lufthansa werde alle 15 von ihr bestellten Maschinen hier stationieren. Jede bedeute etwa 400 Arbeitsplätze „an Bord wie am Boden”, insgesamt also 6000 neue Jobs. Außerdem investiere Lufthansa einen dreistelligen Millionenbetrag in die Wartungshalle für den Großflieger. Mit dem Sommerflugplan 2008 würden die ersten vier Maschinen eingesetzt.

Airbus-Chef Gustav Humbert rechnet damit, dass die vorgeschriebene Zertifizierung der Maschine problemlos sein wird, so dass Ende 2006 der erste A380 an die Singapore Airlines ausgeliefert werden kann. Einer der wichtigsten Tests stehe aber noch bevor: die Evakuierung. Dabei müssten 853 Passagiere das Flugzeug innerhalb von 90 Sekunden über Notrutschen verlassen.

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte, die Stationierung von A380-Maschinen der Lufthansa in Frankfurt von Ende 2006 an sei „für Hessen ein nicht unerhebliches Stück Existenzsicherung”. Rund 10 000 Arbeitsplätze könnten entstehen, wenn das Flugzeug in Frankfurt im Linienverkehr lande und dort auch gewartet werde. Die Bauarbeiten für die A380-Werft beginnen im kommenden Monat. Die Genehmigung für die Wartungshalle war lange Zeit umstritten.

Schaulustige konnten den A380 von einem abgesperrten Gelände auf dem ehemaligen US-Militärflughafen aus beobachten, das rund 1800 Meter von der Position des Flugzeugs entfernt war. Das Ereignis wurde auf Großleinwände übertragen.

Wegen Triebwerksproblemen hatte Airbus ein anderes A380- Testflugzeug zur ersten Landung auf dem Frankfurter Flughafen geschickt als geplant. Bei dem vorgesehenen A380-Testflugzeug Nummer 1 sei ein heißgelaufenes Triebwerk ausgetauscht worden, sagte eine Airbus-Sprecherin am Samstag. Deshalb sei eine andere Testmaschine eingesetzt worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/news/t/rzo193703.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 14:11 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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