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Freitag, 18. Sep. 20

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Alter Sack mit Zukunft: Airbag wird 25 Jahre

Stuttgart - Der Airbag wird 25 Jahre. Vom anfangs teilweise noch skeptisch beäugten Extra für Oberklasse-Fahrzeuge hat er es bis zum fast unverzichtbaren Sicherheitsmerkmal für alle Fahrzeugklassen gebracht.

Airbag

Der Airbag gehört meist zur Serienausstattung. (Bild: DaimlerChrysler/dpa/gms)

Bosch in Stuttgart hat nach eigenen Angaben im Jahr 1980 weltweit das erste Airbag-Steuergerät in die Serienfertigung gebracht. Ein Karriere-Knick ist für den Airbag nicht zu erwarten. Die Entwickler haben noch viel mit ihm vor.

Erste Patente für einen aufblasbaren Airbag gab es laut Bosch bereits in den fünfziger Jahren. Richtig in Schwung kam die Entwicklung jedoch erst später angesichts erschreckender Unfallstatistiken. Der erste Schritt bestand in der Einführung der Sicherheitsgurte - danach machte man sich an den Airbag.

Der Grund für den Einbau von Sicherheitsgurten und Airbags: „Man möchte die Insassen so schnell wie möglich an der Verzögerung des Fahrzeugs teilhaben lassen”, erläutert Enno Pflug von Siemens VDO in Schwalbach am Taunus. Wird der Insasse bei einer Kollision nicht festgehalten, bewegt sich der Körper weiter und kracht gegen Innenraum-Teile oder gar durch die Frontscheibe.

Ein Airbag allein kann das allerdings nicht verhindern. „Der Airbag ist ein Zusatzschutz - das Sicherheitssystem Nummer eins ist aber weiterhin der Gurt”, sagt Hubert Paulus vom ADAC Technikzentrum in Landsberg (Bayern).

Eines hat sich trotz der Entwicklung des Airbags bis heute nicht verändert: Es sind immer noch 30 Millisekunden, die der Airbag braucht, um aufzugehen. Feinarbeit wurde aber an der Elektronik dahinter geleistet. So bestand ein Steuergerät im Jahr 1980 laut Richard Backhaus von Bosch im Prinzip aus drei miteinander verbundenen Geräten mit insgesamt 170 Bauteilen, die nichts weiter zu tun hatten, als einen einzigen Airbag auszulösen.

Bosch selbst will nun im Jahr 2007 das System Airbag 10 anbieten. Das Gerät ist 70 Prozent kleiner als sein Urahn und hat nur 85 Bauteile. Daran lassen sich bis zu 24 Airbags anschließen. Als wichtigste Weiterentwicklung bei den Airbags sehen Fachleute wie Paulus die seitlichen Vorhang-Airbags: „An den Seiten hat der Wagen anders als vorne keine Knautschzone - ein Seitenaufprall gegen einen Baum ist die schwerste Unfallkonstellation.”

Damit ein Airbag auslöst, muss er aber auch wissen, dass es einen Unfall gegeben hat - dafür kommen im Auto Sensoren zum Einsatz. „Für den Frontaufprall hat man ursprünglich Beschleunigungssensoren genutzt”, sagt Enno Pflug. Die erkennen die unnatürliche negative Beschleunigung bei einem Zusammenstoß und geben den Befehl zum Auslösen. Für Seiten-Airbags nutzt man wegen der nötigen sehr schnellen Ansprechzeit unter anderem Sensoren, die den sich beim Aufprall veränderden Luftdruck in der Karosserie registrieren.

Hubert Paulus rechnet künftig noch mit weiteren neuen Airbags im Auto - zum Beispiel in den vorderen Bereichen der Sitzfläche: Sie könnten die Sitzposition der Insassen im Notfall optimieren. Und Siemens VDO will dem Airbag künftig sogar das Hören beibringen. Hier arbeitet man an Airbag-Sensoren, mit denen die Unfallschwere am Geräusch erkannt wird. Eine ferne Zukunftsvision ist dieses Prinzip nicht - es soll schon 2007 in einem Serienfahrzeug zu finden sein.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/auto/t/rzo189696.html
Freitag, 14. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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