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Freitag, 18. Sep. 20

Neue LacktrendsWup­per­tal/Flens­burg - Indi­vidua­lisie­rung ist eines der großen Stich­worte der aktu­ellen Auto­mode. Doch wenn es um die Wun­schla­ckie­rung geht, fällt die Wahl zum großen Teil auf Silber.

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Tipps zur Nachrüstung von Leichtmetallrädern

Hannover - Leichtmetallräder sind seit Jahren die beliebteste Verschönerungsmöglichkeit für das Auto.

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Leichtmetallfelgen stehen bei Autofans hoch im Kurs. (Bild: Brabus/dpa/gms)

Doch auch bei einem schier unüberschaubaren Angebot an Rädern gibt es Hürden. Denn mit dem Festziehen einiger Radbolzen hat sich die Sache nicht erledigt.

Grundsätzlich gilt: „Die Sonderräder müssen immer die passenden Dokumente haben”, sagt Roger Eggers, Sachverständiger des TÜV Nord in Hannover. Unterschieden wird zwischen Allgemeiner Betriebserlaubnis (ABE) und Teilegutachten. Liegt eine ABE zu den Rädern vor, müssen sie meist nicht mehr in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Allerdings gibt es Ausnahmen - denn bei manchen ABE-Rädern muss die Montagearbeit noch von Sachverständigen angeschaut werden.

Auch wenn keine Abnahme erforderlich ist, muss die ABE immer im Auto mitgeführt werden, damit sie bei Kontrollen vorgezeigt werden kann. „Liegt nur ein Teilegutachten vor, ist immer eine Eintragung in die Papiere erforderlich”, erklärt Eggers. Laut Uwe Falke von der Sachverständigenorganisation Dekra in München haben ABE oder Teilegutachten etwas damit zu tun, ob für den Radanbau etwas am Auto verändert werden muss. Sind umfangreichere Umbauten nötig, gibt es meist ein Teilegutachten. Eine ABE mit Vorschrift zur Nachkontrolle bedeutet meist, dass kleinere Zusatzarbeiten erforderlich sind.

„Viele Fahrer sind überrascht, dass sie neben dem Anbau der Räder noch etwas machen müssen”, sagt Falke. Denn oft sind Arbeiten nötig, an die sich Laien nicht herantrauen - oder sich nicht herantrauen sollten. Das kann ein Umbördeln der Radläufe sein, um mehr Platz für breite Räder zu schaffen, oder eine Begrenzung des Lenkeinschlags.

Selbst scheinbar einfache Dinge sollten nicht unachtsam vorgenommen werden. „Man sollte in den Unterlagen nachschauen, ob die neuen Räder mit serienmäßigen Radbolzen des Autos oder mit den mitgelieferten speziellen Radbolzen der Sonderräder montiert werden müssen”, rät Harald Schmidtke vom Radhersteller Zender in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz).

Die falsche Bolzenwahl kann unangenehme Folgen haben: Sind die Bolzen zu lang, kann laut Ruprecht Müller vom ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern) durch unbedachtes Einschrauben die Bremsscheibe dahinter beschädigt werden. „Sind die Bolzen zu kurz, kann unter Umständen das Rad während der Fahrt abfallen”, warnt Roger Eggers.

Beim Festschrauben sind Radkreuz oder Schraubenschlüssel die falsche Wahl. „Auch mit einem Schlagschrauber sollte man die Bolzen nicht einfach festknallen”, so Ruprecht Müller. Laut Harald Schmidtke ist ein Drehmomentschlüssel das Werkzeug der Wahl zur Radmontage. Mit ihm lässt sich die Kraft beim Anziehen der Schrauben begrenzen.

Abgesehen von diesen Widrigkeiten dürfen Rad-Wechsler bei modernen Autos nicht darauf vertrauen, dass der Wagen künftig sportlicher fährt - er sieht in erster Linie anders aus. Wenn im Hinblick auf Räderbreite und -größe große Änderungen vorgenommen wurden, kann sich das neue Rad beim Fahren sogar unangenehm bemerkbar machen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/auto/t/rzo192299.html
Dienstag, 25. Oktober 2005, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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