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Sonntag, 20. Sep. 20
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Frank­fur­t/Main/Bonn - Die unvoll­stän­dige Krank­mel­dung eines Arbeit­neh­mers aus dem Urlaub recht­fer­tigt noch keine Kün­digung. Das ent­schied das Lan­des­arbeits­gericht Frank­furt in einem Urteil...

Frank­fur­t/Main - Ein pau­schal vor­getra­gener Alko­hol­vor­wurf gegen einen Arbeit­neh­mer recht­fer­tigt noch nicht auto­matisch die Kün­digung oder den Abschluss eines Auf­lösungs­ver­tra­ges.

Frank­fur­t/Main - Arbeit­neh­mer müssen kurz­fris­tige Ände­run­gen ihres Dienst­plans nicht akzep­tie­ren. Das geht aus einem Urteil des Arbeits­gerichts Frank­furt hervor.

Mainz - Ein Arbeit­neh­mer hat nach einem Arbeits­unfall grundsätz­lich keinen Anspruch darauf, von seinem Arbeit­geber oder einem Kol­legen Schmer­zens­geld zu bekom­men.

Frank­fur­t/Main - Wenn Arbeit­neh­mer sich für Alters­teil­zeit ent­schei­den, darf dies vom Unter­neh­men nicht einfach aus Kos­ten­grün­den abge­lehnt werden. Das geht aus einem Urteil des Arbeits­gerichts Frank­furt hervor.

Ham­m/Bonn - Ver­län­gert ein Arbeit­neh­mer seinen Urlaub durch eine Krank­mel­dung, hat er kein Anrecht auf Lohn­fort­zah­lung. Das geht aus einem Urteil des Lan­des­arbeits­gerichts Hamm hervor (Az.: 18 Sa 1962/04)...

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Unvollständige Auslands-Krankmeldung reicht nicht für Kündigung

Frankfurt/Main/Bonn - Die unvollständige Krankmeldung eines Arbeitnehmers aus dem Urlaub rechtfertigt noch keine Kündigung.

Das entschied das Landesarbeitsgericht Frankfurt in einem Urteil, auf das der Fachverlag für Recht und Führung in Bonn hinweist.

Im verhandelten Fall (Az.: 9 Sa 1766/04) erkrankte ein Angestellter im Urlaub und schickte seinem Arbeitgeber aus dem Ausland eine Krankmeldung, allerdings ohne genaue Hoteladresse und Telefonnummer. Daraufhin kündigte der Chef dem Mitarbeiter mit der Begründung, dieser sei nicht erreichbar gewesen.

Eine anschließende Kündigungsschutzklage des Mitarbeiters vor dem Arbeitsgericht hatte Erfolg. Nach Auffassung der Richter stellt eine unvollständige Krankmeldung nur eine einfache Pflichtverletzung dar, auf die der Arbeitgeber zunächst mit einer Abmahnung reagieren muss.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/berufbildung/recht/t/rzo193456.html
Freitag, 28. Oktober 2005, 11:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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