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Dienstag, 29. Sep. 20

Ex-Infineon-Chef Ulrich SchumacherMünchen - Ex-Infi­neon-Chef Ulrich Schu­macher hat Vor­würfe zurück­gewie­sen, er sei in die Schmier­geldaffäre des Halblei­ter- Kon­zerns ver­wickelt und habe beim Bör­sen­gang mehr Aktien als erlaubt erhal­ten.

Streik bei InfineonMünchen - Bei der neuen Ver­hand­lungs­runde über einen Sozi­alta­rif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten des vor der Sch­ließung ste­hen­den Infi­neon-Werks Mün­chen- Perlach sieht die IG Metall Chancen auf einen Durch­bruch.

München - Im Zusam­men­hang mit der Infi­neon-Affäre erwägt die Deut­sche Schutz­ver­eini­gung für Wert­papier­besitz (DSW) recht­liche Schritte gegen Infi­neon und dessen Ex-Chef Ulrich Schu­macher.

München - Zum Abschluss der Com­puter­messe Systems gehen die Ver­anstal­ter nach ersten Schät­zun­gen von mehr als 60 000 Besu­chern aus. Zwar lägen noch keine genauen Zahlen vor, er sei aber zuver­sicht­lich...

Wall­dorf - Der Soft­ware­kon­zern SAP will seine Tochter SAP Systems Inte­gra­tion (SAP SI) kom­plett über­neh­men. Der Konzern wolle den Min­der­heits­aktionären im Wege eines frei­wil­ligen öffent­lichen Ange­bots 39,30 Euro...

Schwal­bach - Im Kampf um den Erhalt des Ber­liner Bildröhren-Werks von Samsung will die IG Metall den Druck auf das Mana­gement erhöhen. In der kom­men­den Woche solle beim Vor­stand der Gewerk­schaft eine Urab­stim­mung...

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Tücken beim Onlinekauf von CDs und DVDs

Berlin/München - CDs und DVDs gehören zu den Verkaufsschlagern im Internet.

Raubkopie

Indiz für eine Fälschung: Schlechte Beschriftung. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Doch was tun, wenn sich eine DVD als Raubkopie entpuppt?.

„Wiederbeschreibare DVDs und CDs sind weniger lange haltbar als die gepressten Originale”, erklärt Karl Fröhlich, Chefredakteur und Herausgeber des Internetportals „Speicherguide.de” in München. Weil bei ihnen spezielle Farbstoffe verwendet werden, reagierten beschreibbare Datenscheiben viel empfindlicher auf Sonnenlicht und Hitze als die silbergrauen Video-DVDs und CDs aus dem Presswerk.

Bei minderwertigen Rohlingen, die unsauber geklebt wurden, kann dies ein Einfallstor für Luft und Feuchtigkeit sein. Kennzeichen für beschreibbare Discs sind die Farbe der Unterseite – viele schimmern braun, blau oder violett – und Bezeichnungen wie DVD-RW, DVD-R, CD-R oder CD-RW, die sich auf der Unterseite in der Nähe des Loches befinden können.

„Neben der Qualität der DVD ist auch die Qualität der Bedruckung ein erster Hinweis für Fälschungen”, erklärt Hartmut Spiesecke, Sprecher des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft. Dem Verband zufolge ist der Einleger einer Original-CD meist vier– oder mehrfarbig bedruckt. Nur selten handele es sich um ein einzelnes Blatt.

Original-CDs und -DVDs zeigten auch normalerweise ausführliche Lizenz- und Produktionsvermerke, etwa die Auflistung der Beteiligten, Originalrechteinhaber und das Herstellungsland. Original-Discs haben zudem in der Regel einen SID Code (Source Identification Code) auf der Unterseite. Dabei handelt es sich um eine vierstellige Zahlen- und Buchstabenkombinationen. Weitere Hinweise und Fotos zur Erkennung von Original– und Piraterie- Produkten gibt es auf der Internetseite der Deutschen Phonoverbände unter www.ifpi.de.

Geschädigte, die sich bei der Erkennung von Kopien nicht sicher sind, könne sich auch an den Hamburger Rechtsanwalt Clemens Rasch wenden. Rasch, ehemaliger Justitiar der deutschen Phonoverbände, ist mit seiner Firma Pro Media hauptberuflicher Jäger von Fälschern. „Unsere Sachverständigen können erkennen, ob es sich um ein Fälschung handelt”, sagt Rasch. Pro Media erstattet dann unter Umständen den Kaufpreis oder besorgt dem Geschädigten das Original – und geht rechtlich gegen den Verkäufer vor.

Wer böse Überraschungen vermeiden will, sollte bei vermeintlichen Schnäppchen im Internet immer skeptisch sein, rät Anke Kirchner, Referentin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf: „Wird eine Uhr von Gucci zum Beispiel für einen Bruchteil des üblichen Preises angeboten, ist doch auch klar, dass es sich nicht um ein Original handeln kann.”

Aber müssen Käufer gleich misstrauisch werden, wenn jemand eine neue DVD zehn Euro unter Normalpreis anbietet? „Sie dürfen immer davon ausgehen, dass es legale Angebote sind”, sagt Phonoverbandssprecher Hartmut Spiesecke. Denn schließlich dürfen bei Onlineportalen wie eBay oder Amazon nur legale Angebote gemacht werden. Geschädigte sollten seiner Ansicht nach den Portalbetreiber informieren und auch vor einer Anzeige nicht zurückschrecken.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/computer/t/rzo192002.html
Montag, 24. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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