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Dienstag, 22. Sep. 20

Ex-Infineon-Chef Ulrich SchumacherMünchen - Ex-Infi­neon-Chef Ulrich Schu­macher hat Vor­würfe zurück­gewie­sen, er sei in die Schmier­geldaffäre des Halblei­ter- Kon­zerns ver­wickelt und habe beim Bör­sen­gang mehr Aktien als erlaubt erhal­ten.

Streik bei InfineonMünchen - Bei der neuen Ver­hand­lungs­runde über einen Sozi­alta­rif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten des vor der Sch­ließung ste­hen­den Infi­neon-Werks Mün­chen- Perlach sieht die IG Metall Chancen auf einen Durch­bruch.

München - Im Zusam­men­hang mit der Infi­neon-Affäre erwägt die Deut­sche Schutz­ver­eini­gung für Wert­papier­besitz (DSW) recht­liche Schritte gegen Infi­neon und dessen Ex-Chef Ulrich Schu­macher.

München - Zum Abschluss der Com­puter­messe Systems gehen die Ver­anstal­ter nach ersten Schät­zun­gen von mehr als 60 000 Besu­chern aus. Zwar lägen noch keine genauen Zahlen vor, er sei aber zuver­sicht­lich...

Wall­dorf - Der Soft­ware­kon­zern SAP will seine Tochter SAP Systems Inte­gra­tion (SAP SI) kom­plett über­neh­men. Der Konzern wolle den Min­der­heits­aktionären im Wege eines frei­wil­ligen öffent­lichen Ange­bots 39,30 Euro...

Schwal­bach - Im Kampf um den Erhalt des Ber­liner Bildröhren-Werks von Samsung will die IG Metall den Druck auf das Mana­gement erhöhen. In der kom­men­den Woche solle beim Vor­stand der Gewerk­schaft eine Urab­stim­mung...

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Internationale Funkausstellung IFA findet ab 2006 jährlich statt

Berlin - Die Internationale Funkausstellung (IFA) wird von 2006 an jedes Jahr in Berlin stattfinden.

Mit der Abkehr vom Zwei- Jahres-Turnus soll die Position der weltgrößten Branchenschau auch gegenüber anderen Veranstaltungen gestärkt werden.

Die Industrie reagiere mit der Umstellung auch auf die rasante Marktentwicklung mit zweistelligen Zuwachsraten und die Präsentation neuer Produkte in immer kürzeren Abständen, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu), Rainer Hecker, am Mittwoch in Berlin. Die nächste Funkausstellung findet vom 1. bis 6. September 2006 statt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßte die Entscheidung. Es gebe eine gute Chance, dass die IFA sich als jährliche Veranstaltung erfolgreich etablieren werde.

„Die Dynamik der Branche erfordert einen konsequenten Ausbau des bisher erfolgreichen Konzeptes und eine aktuellere Marktpräsenz”, sagte Hecker. Die IFA sei für die Branche der zentrale Marktplatz in Europa. „Sie kann die Funktion von mehreren kleinen Messen übernehmen. Wir wollen durchaus Kräfte bündeln und als IFA- Veranstalter auch das Heft des Handels in der Hand behalten”, sagte Hecker. Im Blick sind Hausmessen der Handelsketten und Einkaufskooperationen wie auch die CeBIT in Hannover und die Fotokina in Köln.

„Für den Standort Deutschland ist es gut, wenn die Leitmesse der Welt ihr Profil weiter schärft und es nicht zu einer Zerklüftung kommt”, sagte Philips-Deutschlandchef Hans-Joachim Kamp. Die IFA solle auch in Zukunft Schrittmacher der Branche und internationale Leitmesse bleiben.

Treiber des Geschäfts seien Digitaltechnik, hochauflösendes Fernsehen oder Handy-TV. Die Verschmelzung von Telekommunikation, Computertechnik und Consumer Electronics nehme zu, was eine jährliche Funkausstellung besser darstellen könne. Bestärkt worden sei die Branche auch durch eine gute Messe im September. Zur IFA 2005 waren 1200 Aussteller aus 40 Ländern gekommen. Die Entscheidung für einen jährlichen IFA-Rhythmus sei mit internationalen Ausstellern abgesprochen.

Kamp räumte ein, dass es speziell mit Einkaufskooperationen noch Gesprächsbedarf über den neuen IFA-Rhythmus gebe. „Es muss noch Überzeugungsarbeit geleistet werden.” Die Veranstaltungen hätten vielfach einen emotionalen Charakter für die Mitglieder. Aber auch im internationalen Maßstab müsse die Funktion ausgebaut werden. Es gibt noch bedeutende Branchenveranstaltung in Las Vegas und in Tokio, die jährlich stattfinden.

Der Geschäftsführer der Messe Berlin , Christian Göke, sagte über die Entscheidung zufrieden: „Es ist endlich soweit, dass wir die IFA jährlich haben.” Die Messe werde in die Veranstaltung weiter investieren.

Die Deutsche Messe in Hannover sieht für die Computermesse CeBit bei einer stärkeren IFA-Konkurrenz nur geringe Risiken. „Wir gehen nicht davon aus, dass die CeBIT in Frage gestellt wird.” Generell aber würde ein künftig einjähriger Turnus die Budgets der Messekunden insgesamt natürlich beeinflussen, räumte er ein. Damit gebe es eine Messe mehr, „die nicht notwendig wäre”. Aus der Sicht der Branche sei dieser Schritt durchaus begrüßenswert, sagte Peter Weber von Panasonic Deutschland. „Als Unternehmen müssen wir nun aber zunächst unsere Marketing-Strategie neu prüfen.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/computer/t/rzo192910.html
Mittwoch, 26. Oktober 2005, 13:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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