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Sonntag, 30. Oktober 05

RangspieleMünchen - Bun­des­liga-Abstei­ger SC Frei­burg hat den Sprung von Energie Cottbus an die Tabel­len­spitze ver­hin­dert und sich ein­drucks­voll im Auf­stiegs­ren­nen zurück­gemel­det.

FSV Mainz 05 - 1. FC NürnbergMainz - Der FSV Mainz 05 hat die Abstiegs­ränge der Fuß­ball- Bun­des­liga ver­las­sen und mit einem über­zeu­gen­den 4:1 (3:1)-Sieg gegen den 1. FC Nürn­berg die sport­liche Krise beim Tabel­len-Schluss­licht ver­schärft.

Bie­lefeld - Ein „Gol­dener Okto­ber” hat Arminia Bie­lefeld ein Stim­mungs­hoch und den Sprung aus dem Bun­des­liga-Tabel­len­kel­ler beschert. Mit dem ver­dien­ten 4:1 (1:0) über Han­nover 96 setzten die wie­der­erstark­ten...

1. FC Köln - Bayern München 1:2 (1:0) MSV Duis­burg - VfL Wolfs­burg 1:0 (0:0) Borus­sia Dort­mund - Bor. Mön­chen­glad­bach 2:1 (1:0) Ham­bur­ger SV - FC Schalke 04 1:0 (1:0) 1. FC Kai­sers­lau­tern - Bayer Lever­kusen 2:2 (1:1)...

Ein­tracht Trier - Jahn Regens­burg 0:4 (0:2) 1. FC K'lau­tern II - SV Wehen 0:2 (0:0) TSV 1860 München II - Bayern München II 2:2 (1:2) Darm­stadt 98 - TuS Koblenz 1:2 (0:2) FC Augs­burg - SV Elvers­berg 1:1 (0:0)...

LR Ahlen - 1. FC Saar­brü­cken 3:1 (1:1) VfL Bochum - SC Pader­born 1:1 (1:0) Ein­tracht Braun­schweig - SF Siegen 1:0 (1:0) Hansa Rostock - SpVgg Unter­haching 4:2 (1:1) SC Frei­burg - Energie Cottbus 4:1 (1:0) SpVg­g...

Gladbacher Stolz überwiegt trotz Niederlage beim BVB

Dortmund - Mönchengladbach bleibt vorerst eine sorgenfreie Zone. Der Ärger über das Ende einer erstaunlichen Erfolgsserie hielt sich in Grenzen.

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach

Der Mönchengladbacher Kluge (r) stoppt den Dortmunder Kringe (l).

Unaufgeregt ließ Peter Pander das 1:2 (0:1) bei Borussia Dortmund Revue passieren.

„Unsere Situation hat sich nicht geändert, wir bleiben Tabellenfünfter”, befand der Sportdirektor nüchtern. Ähnlich lässig gingen auch viele Spieler mit der Niederlage um. Nach zuvor 13 Punkten aus fünf Bundesliga-Spielen bringt sie so schnell nichts mehr aus der Ruhe.

Daran konnte weder die Pokalschlappe in Berlin (0:3) noch das vermeidbare 1:2 im Westfalenstadion etwas ändern. Noch immer überwiegt in Mönchengladbach der Stolz über den bisherigen Saisonverlauf. Von den einstigen Sorgen ist wenig geblieben. „Unser Tabellenplatz ist doch großartig”, entgegnete Kasey Keller all jenen Skeptikern, die nach zwei Niederlagen in Serie von einer drohenden Trendwende sprachen.

Genau wie der Schlussmann ließ auch Trainer Horst Köppel nach dem Spiel in Dortmund keinen Zweifel am Leistungsvermögen der Mannschaft zu. Doch ein erfahrener Coach wie er weiß, wie schnell sich der Wind drehen kann. „Jetzt werden uns wieder einige in die Pfanne hauen”, argwöhnte er. Übermäßig bekümmert sah er dabei jedoch nicht aus. Schließlich muss er fürs erste nicht um seinen Arbeitsplatz bangen.

Am taktischen Konzept des ehemaligen Dortmunder Trainers lag es jedenfalls nicht, dass die rheinische gegen die westfälische Borussia den Kürzeren zog. In der mäßigen Partie hatte der Gastgeber nur beim Herausspielen klarer Chancen Vorteile: Die Tore von Sebastian Kehl (22.) und Ebi Smolarek (90.) dokumentierten das Kräfteverhältnis. Der Gegentreffer von Oliver Neuville in der Nachspielzeit kam zu spät.

Anders als in vielen Saison-Begegnungen zuvor rettete der BVB die Führung über die Zeit. Der ersehnte Sieg nach zuletzt vier Unentschieden hauchte dem Revierclub neues Leben ein. „Zum ersten Mal in dieser Saison haben wir Kontakt nach oben”, sagte Michael Zorc. Der Blick auf die Tabelle bereitet dem BVB-Sportmanager wieder etwas mehr Freude: Ganze drei Punkte ist der Tabellenachte nur noch vom Vierten FC Schalke entfernt.

Schlecht sind die Perspektiven nicht: Vor allem wenn man bedenkt, wer in den letzten 34 Minuten in den zentralen Positionen Regie führte. An der Seite des von Beginn an aufgebotenen Bundesliga- Nesthäkchens Nuri Sahin (17) empfahl sich der nur ein Jahr ältere Marc-Andre Kruska für weitere Einsätze. BVB-Trainer Bert van Marwijk geriet ins Schwärmen. „Darauf können wir stolz sein. Wir brauchen zwar noch Zeit, aber uns gehört die Zukunft.”

Eine Mischung aus Jung und Alt könnte dem BVB den Weg aus dem Mittelmaß weisen. Dabei ist nicht nur Sahin, sondern auch Kehl eine zentrale Rolle zugedacht. „Sebastian spielt seit Monaten auf hohem Niveau, das befähigt ihn eigentlich für höhere Aufgaben”, lobte Zorc den von Bundestrainer Jürgen Klinsmann zuletzt verschmähten Torschützen. Den finalen Vertragsgesprächen mit dem Mittelfeldspieler sieht der Sportmanager zuversichtlich entgegen: „Wir haben schon viele Gespräche mit ihm geführt. Sie gingen alle in die richtige Richtung.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/sport/fussball/t/rzo193869.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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