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Dienstag, 11. Jun. 13

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Berlin - Der Mangel an Chan­cen­gleich­heit in den deut­schen Schulen nimmt weiter zu. Dies geht nach Infor­matio­nen der Deut­schen Presse-Agen­tur (dpa) aus dem zweiten PISA-Bun­des­län­der-Ver­gleich her­vor­...

Berlin - Bei einem Spit­zen­tref­fen von Union und SPD wird an diesem Montag eine Vorent­schei­dung über Steu­erer­höhun­gen in den kom­men­den vier Jahren erwar­tet.

Managua - Der Hur­rikan „Beta” ist am Woche­nende vor der Kari­bik­küste Nica­raguas hin- und her­gewir­belt und hat an Land Angst und Schre­cken aus­gelöst. Nica­raguas Prä­sident Enrique Bolaños rief die Men­schen auf...

 Das Thema des Tages 

Stichwort: Die Frauenkirche in Dresden

Dresden - Die Dresdner Frauenkirche wurde zwischen 1726 und 1743 nach Plänen des Dresdner Ratszimmermeisters George Bähr (1666- 1738) erbaut.

Dresdner Frauenkirche

Die aufgehende Sonne färbt die Frauenkirche (r) und die Kuppel der Kunstakademie mit dem Trompetenengel Fama (l).

Bereits zuvor hatte es an gleicher Stelle in der Altstadt eine „Kirche zu unserer Lieben Frauen” gegeben.

Sie war über die Jahrhunderte baufällig geworden und bei Gottesdiensten dem Andrang der Gläubigen nicht mehr gewachsen. Die Stadt beschloss einen Neubau, für den am 26. August 1726 der Grundstein gelegt wurde. Der noch unvollendete Kuppelbau wurde bereits am 28. Februar 1734 geweiht. Erst im Mai 1743 war die spätbarocke Kirche fertig.

Mit ihrer steinernen Kuppel dominierte die protestantische Kirche das Stadtbild und bildete einen Gegenpol zur katholischen Hofkirche in unmittelbarer Nähe. Das Bild der über der Stadt thronenden „Steinernen Glocke” prägte sich Besuchern bis 1945 ein. Auch die Bombennacht vom 13./14. Februar 1945 änderte daran zunächst nichts. Am Morgen danach schien das Gotteshaus unversehrt. Erst am Vormittag des 15. Februar stürzte das monumentale Bauwerk in sich zusammen.

Feuer war über die zersprungenen Glasfenster ins Innere gedrungen, fand im hölzernen Gestühl reichlich Nahrung und machte den Sandstein mürbe. Die Innenpfeiler brachen unter der Last der tonnenschweren Kuppel zusammen. Von Anfang an wurde ein Wiederaufbau in Betracht gezogen. Schon kurz nach der Zerstörung begann die Stadt mit Aufräumarbeiten, die aber bald erlahmten. Bis zur Wende blieb der Trümmerberg ein Mahnmal für sinnlose Zerstörung.

Nach der Wende bildete sich eine Bürgerinitiative für den Wiederaufbau, aus der Fördergesellschaft und Stiftung hervorgingen. Seit 1994 wurde das Gotteshaus unter Verwendung geborgener Trümmersteine wiedererrichtet. Die reinen Baukosten liegen bei 132 Millionen Euro. Weltweit spendeten mehr als 600 000 Menschen, Institutionen und Firmen rund 100 Millionen Euro und damit rund zwei Drittel der Summe für das Versöhnungsprojekt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/tt/t/rzo193864.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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