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Dienstag, 11. Jun. 13

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Dresdner Frauenkirche zu 43 Prozent historisch

Dresden - Die wiedererrichtete Dresdner Frauenkirche besteht zu etwa 43 Prozent aus historischem Steinmaterial.

Dresdner Frauenkirche

Ein Blick in das Innere der Frauenkriche.

Von 7110 aus dem Trümmerberg geborgenen Fundstücken konnten nach der Rekonstruktion 3539 Stücke wieder in die Außenfassade eingebaut werden, sagte der Projektleiter Frauenkirche bei der Planungs- und Ingenieurgesellschaft IPRO Dresden, Karl-Heinz Schützhold, der dpa.

Zudem wurden rund 9500 Kubikmeter stehen gebliebene Ruinenteile integriert, was allein 34 Prozent der Gesamtmasse entspreche. Nach der archäologischen Enttrümmerung der Ruine 1993/94 waren 8425 Steine der Außenhaut sowie den Innenbereichen geborgen, erfasst und eingelagert worden. Sie wurden später authentisch der alten Kirche der künftigen Fassade oder einer Verwendung in der Hintermauerung zugeordnet, berichtete Schützhold. Zu jedem Altstück wurden die Ergebnisse der Begutachtung dokumentiert und ein Datenblatt angelegt.

Die meisten Fundstücke sind im Erdgeschoss und der aufgehenden Wand zu finden, die wenigsten in der Kuppel, für die im Innern rund 30 Prozent Altsteinmaterial verwandt wurden. Insgesamt besteht das Kirchenbauwerk nach IPRO-Angaben aus rund 60 000 Tonnen Steinen. Es umfasst einen Raum von 85 760 Kubikmetern. Das Gotteshaus hat bis zur Spitze des Turmkreuzes eine Gesamthöhe von 91,23 Metern, eine Breite von 41,96 Metern und eine Länge von 50,02 Metern.

Mit einem maximalen Außendurchmesser von 26,15 Meter ist die imposante, massiv aus Sandstein gemauerte „Steinerne Glocke” die Steinkuppel mit der größten Spannweite nördlich der Alpen, sagte Schützhold. Sie bestehe aus einer dicken Außenschale mit einer Wandstärke zwischen 1,75 Meter und 1,19 Meter sowie einer Innenschale von 25 Zentimeter Dicke. Dazwischen verläuft spiralförmig ein Wandelgang. Das Sandsteinmauerwerk der Kuppel samt darüber liegendem Turmaufsatz (Laterne) wiegt 13 000 Tonnen.

Im gesamten Bauwerk wurden 85 Kilometer Elektroleitungen und - kabel verlegt sowie 7,7 Kilometer Heizleitungen. Die Klimaanlage kann bei der Nutzung der Kirche 40 000 Kubikmeter pro Stunde Lüftungsmenge bewältigen. Im gesamten Kirchraum sind laut Schützhold 1835 Plätze. Während der Wiederaufbau samt Enttrümmerung zwölf Jahre dauerte, wurde am Original von George Bähr im 18. Jahrhundert 17 Jahre lang gebaut. Der Ratszimmermeister selbst erlebte zwar die vorzeitige Weihe im Jahr 1734, nicht aber die Vollendung 1743. Er starb bereits 1738. Sein spätbarockes Meisterwerk kostete 288 570 Taler, 13 Groschen und 64,4 Pfennige, die wiedererrichtete Frauenkirche rund 132 Millionen Euro.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/tt/t/rzo193865.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:35 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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