NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Kino Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Dienstag, 11. Jun. 13

London  - Deut­scher Pop im Aus­land funk­tio­niert nicht? Von wegen, sagt sich die Ber­liner Band Wir sind Helden und spielt mal locker zwei aus­ver­kaufte Kon­zerte in der Musik­haupt­stadt London.

Gordon CraigNew York - Der ame­rika­nische His­tori­ker Gordon Alex­ander Craig, ein Experte für deut­sche Geschichte, ist im Alter von 91 Jahren in den USA gestor­ben.

München - Im Prozess um den Mord an dem homo­sexu­ellen Münch­ner Mode­macher Rudolph Mos­ham­mer hat der 25 Jahre alte Ange­klagte sein frühe­res Geständ­nis über­raschend nicht wie­der­holt.

München - Schla­ger­sän­ger Patrick Lindner kommt mit dem Urteil in seinem Beru­fungs­pro­zess um Steu­erhin­ter­zie­hung weit güns­tiger weg als im ersten Ver­fah­ren. Das Land­gericht München I ver­urteilte den 45-Jäh­rigen am...

New York - Zum Empfang im Museum of Modern Art mitten in Man­hat­tan gab es dann doch ein paar Kameras für Prinz Charles (57) und Camilla (58) - schließ­lich waren auch Leute wie Sting...

Madrid - Die spa­nische Infan­tin Leonor, Tochter von Kron­prinz Felipe und Prin­zes­sin Leti­zia, muss im Rahmen ihrer Aus­bil­dung auch zum Militär.

„Summer of Love”: Psychedelische Kunst in der Schirn

Frankfurt/Main - Einen umfassenden Überblick über die psychedelische Kunst der 60er Jahre gibt die Frankfurter Schirn.

MICHAEL ENGLISH: UFO, 31 TOTTENHAM COURT ROAD, 1967. (Bild: Schirn)

„Summer of Love” heißt die Ausstellung, die von diesem Mittwoch bis zum 12. Februar in der Kunsthalle zu sehen ist und bislang nur in der Tate Liverpool zu sehen war.

Gezeigt werden mehr als 350 Exponate aus Europa, den USA, Südamerika und Japan. Nach Angaben der Schirn wird damit erstmals der Versuch unternommen, eine Verbindung zwischen der Kunst der 60er Jahre, der populären Kultur und den politischen Protesten von damals zu schaffen. Direktor Max Hollein sagte, man dürfe die psychedelische Kunst nicht nur auf eine Kunst des schlechten Geschmacks und der Drogenkultur reduzieren, nur weil sie im Schatten der Minimal Art und der Pop Art stand.

ARCHIGRAM: NEW SUMMER SPORTING MONTE CARLO PALM TREE: GALA: AMBIENCE 30 (CHALK, CROMPTON, HERRON), 1971 (Bild: Schirn)

„Wir betreten mit dieser Ausstellung unbekanntes Territorium in der Kunstgeschichte”, sagte Kurator Christoph Grunenberg vor der Eröffnung am Dienstag. Die Ausstellung wolle zeigen, dass die psychedelische Kunst der Ausgangspunkt der Pop- und Subkultur der 70er Jahre gewesen sei. Sie versuche, die Vorstellungen von den politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen dieser Epoche zu vermitteln. Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Filme, Lichtshows und Installationen, darunter Werke von Richard Hamilton, Lynda Benglis, Bernard Cohen oder Isaac Abrams.

Der Begriff psychedelische Kunst wurde nach Angaben von Grunenberg 1966 erstmals verwendet und beschreibt eine Kunstrichtung, die um 1969 bereits wieder zu Ende ging. Sie versucht unter anderem, Erfahrungen und erweiterte Bewusstseinszustände zu verarbeiten, wie sie unter dem Einfluss von LSD und anderen Drogen entstehen können. Frankfurt gilt als die Hochburg der psychedelischen Kunst in Deutschland.

www.schirn.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/magazin/t/rzo194456.html
Dienstag, 01. November 2005, 14:31 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!

Kino
Event-Kalender
Druckversion