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Dienstag, 11. Jun. 13

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Kaum Begeisterung für Charles & Camilla in den USA

New York - Zum Empfang im Museum of Modern Art mitten in Manhattan gab es dann doch ein paar Kameras für Prinz Charles (57) und Camilla (58) - schließlich waren auch Leute wie Sting, Yoko Ono und einige Hollywood-Stars der B-Klasse gekommen.

Charles & Camilla

Prinz Charles und Camilla in New York.

Das festliche Abendessen am Dienstagabend in New York war der erste Höhepunkt einer achttägigen USA-Reise, die Charles und Camilla auch nach Washington, New Orleans und San Francisco führen wird.

Es ist ihre erste Auslandsreise seit ihrer Hochzeit im April, und es ist der erste offizielle Besuch des Thronfolgers in Amerika seit 20 Jahren. Die Reaktionen der amerikanischen Presse fielen am Mittwoch ernüchternd aus. Die New Yorker „Daily News” urteilte: „Es ist ein matter Abglanz des Glamours von 1985, als Prinzessin Diana im Weißen Haus mit John Travolta tanzte.” Diesmal hatte der britische Botschafter Sir David Manning schon Tage vorher klargestellt: „Tanzen steht nicht auf dem Programm.”

Charles und Camilla in den USA

Prince Charles (l) beim Smalltalk mit Donald Trump (m) und dessen Frau Melania.

In den Lokalnachrichten wurde der Besuch zunächst nur bei den Verkehrshinweisen gemeldet - Achtung, Staugefahr. Während des Programms galten die Blicke der Fotografen und Schaulustigen in erster Linie Camilla. Sie wechselte mehrmals das Outfit, schüttelte Hände, lächelte. „Sie ist hübscher, als ich dachte”, meinte Grace Forneca (28) hinterher. „Dennoch kann man nicht behaupten, dass ihre Imageprobleme vorbei sind”, urteilte die „New York Times”. Ein paar ewig Gestrige waren auch da und hielten ein Schild hoch mit der Aufschrift: „Camilla, du bist nicht Diana!”

Beim Empfang im Museum sprach Charles von seiner „darling wife”, seiner lieben Frau. Sting sagte gütig: „Ich mag Camilla, weil sie Humor hat. Den wird sie auch brauchen.” Yoko Ono, „selbst eine Art Herzogin” („New York Times”), fiel dadurch auf, dass sie endlos auf Camilla einredete und alle dezenten Zeichen, dass die Audienz nun beendet sei, übersah.

Mittlerweile sind Charles und Camilla schon nach Washington weitergereist, um dort mit Präsident Bush zu Mittag zu essen. Der Prinz von Wales gilt als Meister des Small Talk, der in der Vergangenheit unter Beweis gestellt hat, dass er sich ebenso angeregt mit der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate Künast über Bioanbau unterhalten kann wie mit russischen Generälen über Gefechtspanzer.

Doch diesmal hat er sich nach Informationen des seriösen „Daily Telegraph” viel vorgenommen: Der Präsident soll demnach mit einer veränderten Haltung zum Islam vom Mittagstisch aufstehen. Charles wolle dem Texaner erläutern, dass der Westen „unglaubliche Vorurteile” gegen eine Religion hege, deren Kultur er so viel verdanke. Ein Sprecher des Weißen Hauses sagte dazu: „Er (Bush) wird gern über jedes Thema sprechen, das Prinz Charles anschneidet.”

Was aber beschäftigt unterdessen die britische Presse? Die Frage, wer eigentlich die Friseuse und die Visagistin bezahlt, die Camilla eigens mitgenommen hat. Eine Sprecherin des Hofes sah sich zu der Klarstellung genötigt: „Der Prinz zahlt selbst - für Haare und Make-up.” Diese Nörgelei wird Charles nicht überraschen. Zu Lebzeiten erwarte er keine Anerkennung mehr, sagte er in einem Interview mit dem US-Sender CBS: „Ich hoffe nur, dass man mich, wenn ich einmal tot und begraben sein werde, ein bisschen mehr zu schätzen wissen wird.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/magazin/t/rzo194624.html
Mittwoch, 02. November 2005, 13:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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