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Mittwoch, 11. Dez. 19

MammographieHei­del­berg - Das fami­liäre Krebs­risiko wird nach Ansicht Hei­del­ber­ger Wis­sen­schaft­ler oft über­schätzt. Eine Häufung der Krebs­dia­gno­sen inner­halb einer Familie liege statt­des­sen oft an der gestei­ger­ten Wach­sam­keit...

GürtelroseNeuss - Bren­nende Schmer­zen nach dem Aus­hei­len einer Gür­tel­rose sollten umge­hend behan­delt werden. In der Regel handele es sich um eine nach­hal­tige Ner­ven­schä­digung, die nicht von allein aus­heil­t...

Frank­fur­t/Main - Atemnot beim Berg­wan­dern kann auf einen dro­hen­den Herz­infarkt hin­wei­sen. Auch kurz­zei­tige Brust­schmer­zen beim Trep­pen­stei­gen oder ein Brennen im Brust­korb beim Hin­aus­gehen in die Kälte sind...

Wies­baden - Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen sind wei­ter­hin die Todes­ursa­che Nummer eins in Deutsch­land. Fast jeder zweite der 818 271 Todes­fälle im Jahr 2004 sei von einer Erkran­kung des Kreis­lauf­sys­tems aus­gelöst...

München - Auch Kinder mit ange­bore­nem Herz­feh­ler können Sport trei­ben. In vielen Fällen ist dies sogar gut für die Gesund­heit - und darüber hinaus für die See­le...

Ber­lin/Hep­pen­heim - Niesen, Husten und Hei­ser­keit - nach einem son­nigen Herbst hat jetzt die Erkäl­tungs­zeit begon­nen. „Bei Erkäl­tun­gen sind Haus­mit­tel auf jeden Fall pri­ma”...

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Beauty-OPs im Ausland sind beliebt

Düsseldorf/Hamburg - Schönheitsoperationen liegen im Trend. Und weil sie im Ausland billiger sind, legen sich viele während des Urlaubs unter das Messer.

Beauty-OP

Schönheits-Op im Ausland. (Bild: www.schoenheitschirurgie-polen.de/dpa/gms)

Das berichtet Wolfgang Schuldzinski von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Einsparungen von bis zu 70 Prozent verspricht ein tschechischer Anbieter für Fettabsaugen an einem Wochenende. Doch nur wer sich gut informiert, kann medizinische und rechtliche Risiken verringern.

Grundsätzlich spricht laut Experten nichts gegen chirurgische Körperverschönerung im Urlaub: „Es gibt im Ausland super Leute und auch grausamste Kurpfuscher”, erklärt Schuldzinski. Auch in Deutschland gebe es gute und schlechte Chirurgen.

Begriffe wie „Schönheitschirurg” oder „kosmetische Chirurgie” sind nicht geschützt. Einzig die Bezeichnungen „Facharzt für Plastische Chirurgie” und neuerdings „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie” sind ein zuverlässiges Merkmal für eine entsprechende Ausbildung. „Für eine Operation in Deutschland sprechen die besseren Möglichkeiten, sich gründlich über die Risiken des Eingriffs und den Operateur zu informieren”, sagt Hans-Joachim Makiol in Neuss, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht.

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Hamburg empfiehlt allen, die sich im Ausland operieren lassen wollen, sich zumindest in Deutschland mit einem der oben erwähnten Fachärzte über den geplanten Eingriff zu beraten. Mit diesem Wissen könne dann ein kompetenter Arzt im Ausland gesucht werden.

Unbedingt sollte laut DGÄPC auch mit dem ausländischen Arzt telefoniert werden: Dabei zeigt sich, ob sprachliche Probleme die weitere Zusammenarbeit beeinträchtigen und der Arzt einen seriösen Eindruck macht.

Rechtsanwalt Hans-Joachim Makiol rät generell zu renommierten Kliniken, in denen viel operiert wird. Dort stehe im Gegensatz zu einer ambulanten Praxis im Bedarfsfall Technik und Personal der gesamten Klinik zur Verfügung. „Der entscheidende Punkt ist die Nachsorge”, sagt Hans-Jürgen Bargmann, Facharzt für Plastische Chirurgie in Hamburg und ehemals Präsident der DGÄPC. „Die muss mindestens zwei Wochen nach der Operation gesichert sein.”

Wenn etwas schief geht, treffen sich Patient und Chirurg zur Nachoperation oder sogar vor Gericht wieder. In beiden Fällen haben Patienten, die sich im Ausland haben operieren lassen, meist schlechte Karten: „Man hat keine wirtschaftlich vernünftige Möglichkeit, nachbessern zu lassen”, sagt Rechtsanwalt Hans-Joachim Makiol. Sitzt der Operateur in Deutschland, ist er eben leichter erreichbar als in Thailand, der Türkei oder in Tschechien.

Kommt es zum Rechtstreit, sind die Erfolgsaussichten schlecht: „Theoretisch gilt in den EU-Ländern Polen und Tschechien gleiches Recht, aber praktisch ist es wesentlich schwieriger durchzusetzen”, sagt Verbraucherschützer Wolfgang Schuldzinski. Wurde die OP in Thailand vorgenommen, sei die Lage eher hoffnungslos.

Informationen: Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, Bei der Apostelkirche 34, 20257 Hamburg, Internet: www.dgaepc.de; Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, Bleibtreustraße 12A, 10623 Berlin (Tel.: 030/88 55 16 15, Fax 030/885 10 67, Internet: www.vdaepc.de).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/service/gesundheit/t/rzo190859.html
Mittwoch, 19. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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