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Dienstag, 10. Dez. 19

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KürbisseClee­bronn - Besu­cher des Erleb­nisparks Trips­drill in Clee­bronn (Ba­den-Würt­tem­berg) bekom­men zum Sai­son­ende am kom­men­den Sonntag (6. Novem­ber) Kür­bisse geschenkt.

Rom - Ab sofort will Ita­liens Bahn den Flug­zeu­gen Kon­kur­renz machen: Ein neuer Schnell­zug mit dem Namen „t-Biz”, bringt Pas­sagiere in rund vier Stunden von Mailand nach Rom.

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Hamburg - Die Fluss-Kreuz­fahrt­schiffe suchen laut Exper­ten­mei­nung nach neuen attrak­tiven Zielen und neuen Pas­sagie­ren. Die Fluss­kreuz­fah­rer gehör­ten zu dem am stärks­ten wach­sen­den Segment inner­halb der...

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Zu Halloween wird Montréal morbide

Montréal - Dumpfe Trommelschläge hallen durch das Labyrinth der Altstadt von Montréal.

Montréal

Bunte Lichter in der dunklen Stadt. (Bild: Tour. Montr./Diaz Lamich/dpa/gms)

Der Mond wirft ein fahles Licht, Schatten huschen über die Häuserfassaden. Plötzlich gellt ein Schrei durch die Nacht, und die Trommeln werden lauter.

Wer Montréal in der kanadischen Provinz Québec in den letzten Oktobernächten besucht, kann erleben, wie Albträume wahr werden: Sobald die Sonne versinkt, geistern in den Nächten vor Halloween Monster, Hexen, Vampire und andere rastlose Seelen durch das Viertel am alten Hafen.

So ist es auch an diesem Abend: Am Ende der Straße tragen grimmige Gestalten in knöchellangen Mönchskutten Laternen vor sich her. Dahinter marschieren schwarz gekleidete Sargträger mit einer in weißes Tuch gehüllten leblosen Gestalt auf einer Bahre. Skelette tanzen hinterher, im Takt der schauderhaft scheppernden Musik einer Zombie-Kapelle aus leichenblassen Musikern.

Am Samstag vor Halloween zieht diese Beerdigungs-Prozession durch Montréals „Vieux Ville”, in diesem Jahr am 29. Oktober. „La Grande Mascarade” heißt das Spuk-Spektakel. Für Angsthasen ist das nichts - die sollten an Halloween lieber einen Bogen um die Stadt machen.

Das Wort Halloween stammt vom Altenglischen „All Hallows' eve”, dem Wort für den Vorabend von Allerheiligen. Die Tradition, die im 19. Jahrhundert mit irischen Einwanderern nach Nordamerika kam, geht auf das Neujahrsfest der Kelten zurück. Doch nicht nur die Druiden in Irland und Schottland, sondern auch in Nordfrankreich beheimatete Kelten feierten das finstere Fest, betonen die Franco-Kanadier.

Besonders Verrückte pilgern in Montréal mitternächtlich zum alten Friedhof auf dem 223 Meter hohen Mont Royal und lauern dort auf Gespenster. Das Archäologie-Museum Pointe-à-Callière hat Schauspieler angeheuert, die in finsteren Gewölben Spukgeschichten erzählen. Wer sich traut, begibt sich auf einen „Ghost Walk” (Geister-Spaziergang) durch die Altstadt, wo von Blut überströmte Gestalten aus dem Dunkel hervortreten und von Mord und Totschlag in der französischen Kolonialzeit erzählen - die Gänsehaut ist im Tour-Preis inklusive.

Auf der Place Jacques-Cartier ist das Zentrum des Grauens mit bizarren Happenings wie den „Légendes Insolites”: Figuren, die aus überlebensgroßen Büchern herausgucken und ihre Horror-Geschichten mit schriller Stimme erzählen, so dass einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Im historischen Marché Bonsecours, einem Prachtbau von 1847, steigt ein extravaganter Kostümball. Zum Tanz der Vampire erklingt neben Technoklängen auch die Musik eines Streichquartetts.

Zurück in die Altstadt: Die morbide Beerdigungsgesellschaft ist fast vorübergezogen. Als einer der letzten schreitet ein pikobello geschminkter Vampir vorbei: Viel Kajalstift auf den Augenlidern, das Gesicht kalkweiß gepudert und die Haare aalglatt zurückgekämmt. „'appy 'alloween” haucht der schöne Blutsauger mit verführerischem Augenzwinkern. Wer würde sich da nicht gerne beißen lassen?

Informationen: Destination Québec, c/o Lange Touristik-Dienst, Postfach 20 02 47, 63469 Maintal (Tel.: 01805/52 62 32 für 12 Cent pro Minute);

www.bonjourquebec.de , www.tourism-montreal.org , www.grandemascarade.com .

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/service/reise/t/rzo187087.html
Dienstag, 04. Oktober 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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