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Montag, 9. Dez. 19

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Die schroffe Goldkante vom Paradies

Point Reyes - „Schönen Dank dafür, dass Sie im Paradies leben”, steht im Gästebuch von Doris Ferrando.

«Highway 1»

Der Highway schlängelt sich an der steilen Küste entlang. (Munker/dpa/gms)

Mit ihrem Mann Greg betreibt die gebürtige Rheinland-Pfälzerin ein Bed & Breakfast in Point Reyes in Kalifornien, durch dessen Mitte der Highway 1 führt.

Die Auswanderin hat keine zehn Minuten von einsamen Stränden und Wanderwegen entfernt ein Paradies gefunden. Und sie ist wie viele Touristen den gesamten Küsten-Highway schon einmal abgefahren.

Die Goldkante des „Goldenen Staates” ist 1000 Kilometer lang. Mal fällt sie steil in den Pazifik ab, mal schlängelt sie sich durch Hügel und hohe Redwood-Bäume. Nur über eins beschweren sich die vielen Urlauber, die in dem Luxus-Versteck „Ferrando's Hideway” Station machen: „Wenn sie vom Norden her ankommen, klagen die meisten, dass es auf der Strecke viel zu wenig Tankstellen gibt”, sagt Doris. So viel Einsamkeit sind die Reisenden eben nicht mehr gewohnt.

Um von hier aus den nördlichsten Punkt von Highway 1 zu erreichen, legt man weitere 200 Meilen entlang der zerklüfteten Küste zurück. Dabei fährt man durch den verschlafenen Fischerort Bodega Bay. Die viktorianisch-verspielten Holzhäuser von Mendocino sind eine bunte Abwechslung in der rauen Landschaft.

Mit dem breiteren Highway 101 teilt sich der „Einser” auch die Golden-Gate-Brücke über der Bucht von San Francisco. Doch gen Süden klinkt er sich schnell aus dem sechsspurigen Asphaltchaos aus und nimmt Kurs auf Monterey und Carmel, um sich bei Big Sur wieder in eine waghalsigen Steilküstenpiste zu verwandeln. Zum Ausklang passiert er Malibu, die palmengesäumten „Baywatch”-Strände und den Strand von Venice Beach.

Lange vor dem Highway 1 lockte die Küste Abenteurer, Glückssucher und Eroberer an. Vom Norden her drangen russische Pelzjäger im 18. Jahrhundert bis nahe Point Reyes vor. Davon zeugen die Überreste des Handelspostens Fort Ross. Vom Süden rückten die Spanier mit ihren Missionen und klangvollen Namen wie Santa Barbara und Santa Cruz an.

Es folgten Goldgräber und später Tagelöhner, die während der Wirtschaftsdepression der dreißiger Jahre an der Westküste ihr Glück versuchten. Erst in den sechziger Jahren wurde die „1” durchgängig befahrbar. Dafür wurden aber auch Schluchten mit Brücken überbaut, Felsvorsprünge gesprengt und Redwood-Giganten abgeholzt.

Immer wieder unterliegt die Asphalt-Legende den Naturgewalten Kaliforniens: Nach schweren Regenfällen machen Schlammlawinen in den Canyons um Malibu die einzige Straße unpassierbar. „Achtung Steinschlag” ist ein häufiges Warnschild. Und dass der Highway 1 über einige Kilometer Seite an Seite mit der San Andreasspalte verläuft, ist den wenigsten Autofahrern bewusst.

Auf 400 Metern Länge kam ein ganzer Steilhang ins Rutschen, als 1989 in San Francisco die Erde bebte. Fast zwei Jahre war der „Einser” vor dem Örtchen Stinson Beach, eine knappe Fahrstunde nördlich von San Francisco, gesperrt. Menschen wie Doris Ferrando in Point Reyes nehmen solche Gefahren gerne in Kauf: „Dafür gibt es hier im Umkreis von Highway 1 alles, was man sich wünscht: Weinberge, Wandergebiete und Strände, an denen Wale vorbeiziehen.”

Informationen: Broschüren zu Kalifornien können gegen Gebühr bestellt werden bei: Touristik Dienst Truber, Schwarzwaldstraße 13, 63811 Stockstadt (Tel.: 06027/40 11 08).

www.visitcalifornia.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/service/reise/t/rzo191405.html
Freitag, 21. Oktober 2005, 10:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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