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Montag, 9. Dez. 19

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Kreuzfahrten werden weiter boomen

Hamburg - Der Kreuzfahrtenmarkt in Europa wird weiter wachsen. Das ist die Prognose von internationalen Branchenexperten, die sich in Hamburg auf der Kongressmesse für die Kreuzfahrt-, Fähr- und Flusskreuzfahrtindustrie „Seatrade Europe 2005” getroffen haben.

Kreuzfahrtschiff

Der Kreuzfahrtenmarkt in Europa legt jedes Jahr weiter zu. (Bild: dpa/gms)

„Seit Jahren verzeichnen wir Steigerungsraten von jährlich rund 10 Prozent”, sagte Pier Luigi Foschi, Geschäftsführer der italienischen Reederei Costa Crociere und Vorsitzender der Vereinigung European Cruise Council mit Sitz in Brüssel. Die Reedereien versuchen der Nachfrage mit dem Einsatz von großen Schiffen und der Erschließung neuer Häfen nachzukommen.

Im vergangenen Jahr seien weltweit insgesamt 13,4 Millionen Kreuzfahrtpassagiere gezählt worden, in Europa fuhren mehr als 2,8 Millionen Gäste auf Kreuzfahrtschiffen. Bis zum Jahr 2010 wird die Zahl in Europa auf über 4 Millionen steigen, so die Prognosen. „Die Reedereien kommen der Nachfrage kaum nach”, sagte Foschi. „Derzeit reichen die Kapazitäten für größeres Wachstum vor allem in Westeuropa nicht aus.”

In Deutschland haben in 2004 rund 583 000 Gäste eine Kreuzfahrt gemacht. „Das sind aber nur 0,7 Prozent des Marktes von organisierten Reisen”, sagte Michael Thamm, Präsident von Aida Cruises in Rostock. „Es ist also noch viel Potenzial vorhanden.” Der Nachfrage kommt die Reederei mit dem Bau von drei neuen Schiffen nach, die 2007, 2008 und 2009 in Dienst gestellt werden sollen. „Unsere Hauptfahrgebiete werden aber das Mittelmeer und die Karibik bleiben und die einwöchige Cruise die reguläre”, sagte Thamm. „Auch wenn das Segment der längeren Reise stetig wächst.”

Die größte Gruppe der Kreuzfahrtreisenden mit über 70 Prozent stellten die Amerikaner, gefolgt von über 20 Prozent Europäern. Die Gäste steigen vermehrt auf die großen Kreuzfahrtschiffe, die Platz für rund 3000 Passagiere haben. „Die big ships sind eine Erfolgsgeschichte”, sagte David Dingle, leitender Direktor der US-Reederei Carnival Cruises in Großbritannien. Mit ihrer Hilfe hätten sowohl die Reisekosten für die Passagiere als auch die Betriebskosten für die Reedereien gesenkt werden können. Dingle sieht Chancen, die Zahl der Passagiere über den Preis und die Erschließung neuer Zielgruppen wie jüngerer Gäste zu steigern. „Außerdem müssen gemeinsam neue Häfen erschlossen werden”, so Dingle. „Kreuzfahren ist ein globales Geschäft.”

Einen optimistischen Ausblick für das Luxussegment gab Sebastian Ahrens von Hapag Lloyd Kreuzfahrten in Hamburg. Die Gründe für das Wachstum seien aber andere als in der übrigen Kreuzfahrtbranche. „Die Gruppe der Bestager wächst”, so der Geschäftsführer. Diese Gruppe habe viel gespart und sei bereit, das Geld auch auszugeben. „Aber individuelle Gäste wollen auch individuell behandelt werden”, so Ahrens. „Der Markt geht weg von einem Angebot für alle.”

Für mehr Marketing setzte sich Susan Hooper, Vizepräsidentin von Royal Caribbean International und Celebrity Cruises, ein. „Cruising ist das bestgehütete Geheimnis in der Reiseindustrie”, sagte Hooper. „Die Mehrheit der Leute kennt den Unterschied zwischen einer Seereise und einer anderen Pauschalreise nicht wirklich.” Stattdessen würden Vorurteile gepflegt, wie „zu langweilig und zu teuer” und „die Gäste sind zu alt”. Hooper plädierte für „die Stimulierung neuer Gästegruppen” und für moderne Buchungsformen wie das Internet. Auf der Veranstaltung wird noch bis Mittwoch, 2. November, über die Zukunft der Kreuzfahrt diskutiert.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/service/reise/t/rzo194500.html
Dienstag, 01. November 2005, 16:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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