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Freitag, 13. Dez. 19

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Kleine Inseln an der Vogelfluglinie

Dybvig - Es ist so still, dass der Unruhe gewohnte Stadtmensch morgens schon vor dem Piepen des Reiseweckers urplötzlich erwacht.

Dänemark

Der Ostzipfel der Insel Sejer®. (Bild: Schierenbeck/dpa/gms)

Die Luft riecht nach Meeresalgen, weit entfernt streiten kreischende Seevögel um das morgendliche Mahl.

Von Fejø und Femø im Süden bis zur 30 Kilometer entfernten Insel Agersø im Großen Belt bildet das dänische Smålands-Gewässer ein Schutzgebiet für viele Zug- und Brutvögel. Es gibt auf den ursprünglichen Inseln aber auch ideale Bedingungen für Naturliebhaber, Radwanderer und Wassersportler.

Smålandshavet, das „Meer der kleinen Länder”, beherbergt 27 teilweise unbewohnte Inseln. Am Rand der bekannten Vogelfluglinie von Fehmarn über Kopenhagen nach Schweden gelegen, findet das Gewässer bei vielen Reisenden wenig Beachtung. Doch wer Ruhe und Entspannung sucht, wird auf den kleinen Flecken in der Ostsee sicher fündig.

Fejø zum Beispiel liegt 45 Fährminuten entfernt nördlich der Insel Lolland. Die 650 Insulaner beschäftigen sich mit dem Anbau von Zuckerrüben, Getreide und Obst. „Die Äpfel aus Fejø sind in ganz Dänemark beliebt”, erklärt Kay Winter, der mit seiner Frau eine ökologische Cidre- und Apfelsaftproduktion im Nordosten der Insel aufgebaut hat. Auf der Insel geht es eher ruhig zu - alle zwei Wochen kommt ein Polizist von Lolland herüber, um nach dem Rechten zu sehen.

Noch ruhiger ist es auf der Nachbarinsel Femø. Die Schule ist seit 1995 verwaist und wird für Versammlungen und Frisörtermine genutzt. Die wenigen Kinder besuchen die Schule auf Fejø. Dennoch stehen auf Femø die Zeichen nicht auf Untergang: „Die Infrastruktur wird ständig verbessert”, sagt der Wanderführer Jørn Jensen. 2006 soll für sechs Millionen Euro ein Hafen- und Servicezentrum errichtet werden, um die Zahl der jährlich 3500 Bootstouristen auf 6000 erhöhen zu können.

Je weiter der Seeweg durch das Smålands-Gewässer noch Norden führt, desto klarer und blauer wird die Ostsee. Spielende Tümmler und kreischende Seevögel begleiten das Boot, bis im Großen Belt die Insel Agersø auftaucht. Beim Einlaufen in den Yacht- und Fischereihafen fällt der Blick auf die restaurierte Windmühle aus dem Jahr 1892, die einen hübschen Kontrast zu den flachen, roten Hafenhütten bildet.

Das Dorf von Agersø ist ein verschlungenes Netz bunter Häuser und Höfe. Die Vorgärten sind penibel gepflegt, ein ständig von quakenden Fröschen besetzter Dorfteich bildet das Zentrum der Gemeinde. Im Hafen widmen sich zehn Fischer dem Fischfang, auch Angelfahrten werden in dem bis zu 63 Meter tiefen Meeresgebiet angeboten.

Von Fischerei geprägt ist auch Sejerø etwa 60 Kilometer weiter nördlich im Kattegat. Tiefblaues Wasser umschließt das 12 Kilometer lange Eiland mit seinen 400 Einwohnern. Das Wasser ist nirgendwo weiter als 700 Meter entfernt. Wer keine Lust hat, per Fahrrad die Vogelschutzgebiete zu erkunden, kann auch mit dem Bus etwa zum Ostzipfel fahren, der sich als Sandbank und Riff ins Meer fortsetzt.

Das Riff endet 3,8 Kilometer vor der Küste in einem unterseeischen Hügel namens Kolen. Der Legende nach erhielt es seine Zickzackform, weil sich eine Hexe bei dem Versuch, eine Brücke zu bauen, nicht zwischen zwei Halbinseln entscheiden konnte. Schließlich gab sie auf und entleerte ihre Schürze mit Steinen ins Meer - und Kolen entstand.

Informationen: VisitDenmark (Tel. 01805/32 64 63 für 12 Cent pro Minute).

www.visitdenmark.com

www.fejo.dk

www.femo.dk

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/service/reise/traumziele/t/rzo191171.html
Donnerstag, 20. Oktober 2005, 11:19 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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