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Mittwoch, 02. November 05

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MSV mit Teamgeist und Leidenschaft gegen Wolfsburg

Duisburg - Der MSV Duisburg kämpft sich aus der Krise und wehrt sich mit aller Macht gegen den Sturz ans Tabellenende der Fußball-Bundesliga.

MSV Duisburg - VfL Wolfsburg

Der Duisburger Ahanfouf (l) spürt den Atem von Wolfsburgs Kapitän Thiam.

Nach zuvor drei sieglosen Spielen in Serie feierten die Duisburger Fans den 1:0-Sieg ihrer Profis gegen den VfL Wolfsburg ausgiebig wie lange nicht.

„Das war der MSV, den das Publikum liebt. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt”, freute sich der bereits in die Schusslinie geratene Trainer Norbert Meier nach dem zweiten Saisonsieg, den Alexander Bugera mit seinem ersten Bundesligator seit fast sechs Jahren in der 57. Minute sicherte.

Dabei gefielen die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber vor allem durch ihren neuen Teamgeist. Eine schonungslose Aussprache zwischen Spielern und Trainer und ein anschließendes gemeinsames Frühstück in der vergangenen Woche hatten offensichtlich das Gemeinschaftsgefühl geweckt. „Darum können wir heute besonders stolz sein, dass wir uns als Mannschaft präsentiert haben. Mit dieser Einstellung kann das zum Klassenverbleib reichen”, befand MSV-Stürmer Markus Kurth, der die Vorarbeit zum Siegtor leistete und erneut zu den Besten zählte.

Sportlich stellten die Duisburger dem spielstarken Tabellensiebten eine leicht veränderte Formation entgegen, in der Markus Anfang und Dirk Lottner im Mittelfeld für mehr Spielkultur sorgten und der Däne Thomas Baelum defensiv absicherte. „Das war entscheidend, dass wir Kraft für Offensivaktionen hatten und wussten, hinter uns ist jemand, der noch hilft”, sagte Lottner. Auch Trainer Meier lobte den Teamspirit. „Da sieht man, was möglich ist, wenn auf dem Platz jeder bereit ist dem anderen zu helfen”, meinte der MSV-Coach. Clubchef Walter Hellmich war nach dem dringend benötigten Erfolgserlebnis erleichtert. „Das war heute auch für mich eine tolle Sache.”

Auch die ambitionierten Wolfsburger leisteten ihren Beitrag zum überraschenden Sieg des Aufsteigers. „Wir haben all das vermissen lassen, was uns zuletzt ausgezeichnet hat”, befand VfL-Manager Thomas Strunz. Trainer Holger Fach kritisierte die Passivität seiner Elf, die durch Juan Menseguez in der ersten sowie Mike Hanke und Diego Klimowicz in der zweiten Halbzeit beste Tormöglichkeiten vergab. „Wir haben zu wenig investiert und erstmals in dieser Saison auch enttäuschend gespielt”, sagte der Coach. Allerdings musste Fach auch auf fünf Spieler verzichten und ab der 60. Minute noch den verletzten Spielmacher Andres D' Alessandro ersetzen.

Verärgert war der Wolfsburger Trainer über die vergebene Chance, weiter nach oben zu kommen. „Wir haben die gute Ausgangsposition nicht ausbauen können”, sagte Fach. Mit einem Sieg wäre der VfL auf den vierten Platz geklettert. „Wir hatten es selbst in der Hand. Ich hoffe, die Mannschaft lernt daraus”, sagte Manager Strunz.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/sport/fussball/t/rzo193870.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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