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Mittwoch, 02. November 05

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2:2: Lautern fällt zurück - Leverkusen stagniert

Kaiserslautern - Späte Türken-Tore tragen derzeit nicht unwesentlich zum Erhalt des Arbeitsplatzes von Trainer Michael Henke beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern bei.

1. FC Kaiserslautern - Bayer 04 Leverkusen

Lauterns Pletsch (2.v.l) bedrängt Leverkusens Berbatow (M) und Athirson.

War es gegen Borussia Dortmund Top-Torjäger Halil Altintop, der nach einem 1:3- Rückstand noch zum 3:3 ausglich, so sorgte beim 2:2 (1:1) gegen Bayer Leverkusen der zu Saisonbeginn von Besiktas Istanbul gekommene Berkant Göktan mit seinem von Roque Junior abgefälschten Ausgleichstreffer in letzter Minute noch für ein pfälzisches Happy End.

Die glückliche Momentaufnahme konnte die ernüchternde Wirklichkeit indes nicht überdecken: Nach dem achten sieglosen Spiel in Serie findet sich der FCK auf einem Abstiegsplatz wieder. Dem freien Fall entsprechend richtete sich der realistisch denkende Club-Chef René C. Jäggi in der dritten Saison nacheinander auf harte Zeiten ein. „Wahrscheinlich werden wir wieder bis zum letzten Spieltag zittern müssen”, meinte der Schweizer, der sich wie die nur 27 468 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion in ein Wechselbad der Emotionen getaucht sah. Jäggi: „Heute bin ich in 90 Minuten fünf Jahre älter und in der Schlussminute vier Jahre jünger geworden.”

Alt sahen die im ersten Spielabschnitt eine passable Leistung abliefernden Pfälzer nach dem Wechsel aus, als die Leverkusener Zeugnis ihres lange verborgenen spielerischen Potenzials ablegten. Die 2:1-Führung durch das dritte Saisontor von Andrej Woronin (71.) war die logische Folge der drückenden Überlegenheit der Gäste nach der Pause. Der zuletzt in die Kritik geratene FCK-Kapitän Marco Engelhardt hatte die Lauterer mit einem verdeckten Schuss (32.) in Führung gebracht, der starke Schweizer Tranquillo Barnetta (39.) mit einem vom 18-jährigen Youngster Fabian Schönheim abgefälschten Schuss zum 1:1 ausgeglichen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir prima Fußball gespielt und uns viele Tormöglichkeiten erarbeitet. Deshalb bin ich tief enttäuscht, dass wir heute zwei Punkte verschenkt haben”, meinte Bayer-Coach Michael Skibbe, dessen Kritik am naiven Verhalten seiner Mannschaft moderat ausfiel. Skibbe: „Es darf nicht sein, dass wir alle völlig unnötig nach vorne rennen, um das 3:1 zu machen und damit den Gegner auf eigenem Platz zum Kontern einladen.” Torwart Hans-Jörg Butt schlug in die gleiche Kerbe: „So einen Konter in der 90. Minute einzufangen, war extrem bitter. Ein Sieg wäre in dieser Situation verdammt wichtig gewesen.”

Nach dem fünften sieglosen Spiel der Leverkusener nacheinander muss Skibbe weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis warten. Der Nachfolger von Klaus Augenthaler verliert jedoch nicht die Geduld. „Jetzt müssen wir eben gegen Dortmund gewinnen”, meinte Skibbe. Obwohl die Bayer-Elf weiter auf mittelmäßigem Niveau stagniert, sieht Sportchef Rudi Völler einen Hoffnungsschimmer am Horizont. „Ich bin zwar wahnsinnig enttäuscht, dass wir hier zwei Punkte haben liegen lassen, aber spielerisch zählt Leverkusen für mich immer noch zu den ersten sechs Mannschaften der Bundesliga.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/sport/fussball/t/rzo193873.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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