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Mittwoch, 02. November 05

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Werder auch gegen Frankfurt weiter auf Erfolgskurs

Bremen - Rechtzeitig vor dem Champions-League-Spiel gegen Udinese Calcio hat Werder Bremens Abteilung Attacke treffsichere Verstärkung bekommen.

Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Der Bremer Regisseur Micoud (vorn) versetzt den Frankfurter Jones (l).

Die beiden Mittelfeldspieler Torsten Frings (29. Minute) und Tim Borowski (52./90.) steuerten in der Fußball-Bundesliga drei Tore zum 4:1 (1:1) über Eintracht Frankfurt bei und untermauerten damit, dass die vielgerühmte Offensive nicht nur aus Miroslav Klose und Ivan Klasnic besteht. „Das war wichtig. Wir müssen auch aus der zweiten Reihe Torgefahr entwickeln, um erfolgreich zu bleiben”, lobte Werders Manager Klaus Allofs.

Zur „Ehrenrettung” des K&K-Sturms steuerte Klose nach 61 Minuten einen Treffer bei, der trotz Ballberührung mit der Hand korrekt war, wie Schiedsrichter Knut Kircher („es war keine Absicht”) erklärte. Der 27 Jahre alte Nationalstürmer setzte sich mit seinem elften Saisontor an die Spitze der Torjägerliste. Doch wichtiger war, dass sich Werder mit dem achten Saisonsieg als erster Bayern-Jäger auf Rang zwei festgesetzt hat. „Auf den Tabellen-Vierten haben wir acht Punkte Vorsprung. Mit dieser Zwischenbilanz können wir überaus zufrieden sein”, sagte Allofs zudem im Hinblick auf den Abstand zur Konkurrenz um die Champions-League-Qualifikation, der nach einem Drittel der Saisin weiter angewachsen ist.

Ein Sonderlob verdiente sich vor 41 085 Zuschauern im Weserstadion Nationalspieler Borowski. Der große Blonde war an drei der vier Bremer Treffern maßgeblich beteiligt und lieferte erneut einen Beweis seines gewachsenen Leistungsvermögens ab. „Die Mannschaft hat nach dem 0:1 die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben gezeigt, dass wir immer noch ein paar Prozent drauflegen können”, sagte der gebürtige Mecklenburger nach seinen Saisontreffern drei und vier.

„Die Mannschaft hat sich nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter konsequent nach vorn gespielt. Das wurde belohnt”, sagte Werders Trainer Thomas Schaaf. Dem 44 Jahre alten Fußball-Lehrer ist vor dem Champions-League Rückspiel gegen die Italiener aus Udine nicht bange, obwohl auf seiner Elf gehöriger Druck lastet. Nur bei einem Sieg kann die Chance auf das Erreichen des Achtelfinales gewahrt werden. „Damit können wir umgehen. Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen weiter gefestigt”, ist Schaaf überzeugt.

Sein Frankfurter Kollege Friedhelm Funkel hätte von seinem Team gern ähnliches berichtet. Aber der kurze Höhenflug der Eintracht mit dem 6:3 über den 1. FC Köln und dem 6:0 im Pokal gegen Schalke 04 fand am Ende der englischen Woche trotz der frühen Führung von Ioannis Amanatidis (19.) ein jähes Ende.

„Nach dem frühen Gegentor in der zweiten Halbzeit haben wir den Bremern nicht mehr richtig Paroli bieten können. Werders Sieg war hoch verdient”, sagte der Frankfurter Coach. Für den Aufsteiger ist nunmehr weiter Abstiegskampf pur gegen unmittelbare Kontrahenten angesagt. Am kommenden Samstag kommt Arminia Bielefeld nach Frankfurt, danach geht es zum Hessen-Derby zu Mainz 05.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/sport/fussball/t/rzo193874.html
Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:53 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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