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Mittwoch, 02. November 05

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Real und Lyon im Achtelfinale - Chelsea geschockt

Hamburg - Olympique Lyon und Real Madrid stürmten als erste ins Achtelfinale der Champions League, ausgerechnet der selbst ernannte Titelanwärter FC Chelsea geriet dagegen unerwartet ins Straucheln.

Überraschung

Sevillas „Dani” wird für seinen Treffer gegen Chelsea gefeiert.

Sechs Tage nach dem unglücklichen Aus im Liga-Pokal kassierte der englische Fußballmeister auch in Europas „Königsklasse” die erste Niederlage. „Ein Supertor von Dani stoppt Chelseas Triumphzug”, titelte das Sportblatt „Marca” nach dem überraschenden 1:0-Sieg von Betis Sevilla über die „Blues”, die in der Premier League schon seit 40 Spielen ungeschlagen sind.

Mit seinem goldenen Tor in der 28. Minute brachte „Joker” Dani drei Minuten nach seiner Einwechslung den spanischen Pokalsieger ins Millionen-Spiel Champions-League zurück - die Entscheidung in der Gruppe G ist damit vertagt. Cup-Verteidiger FC Liverpool nutzte selbst das 3:0 gegen den desolaten RSC Anderlecht nichts, denn nur mit der Schützenhilfe des Ligarivalen Chelsea hätten auch die „Reds” vorzeitig das Achtelfinal-Ticket buchen können. Betis rückte mit 6 Punkten an Tabellenführer Liverpool (10) und Chelsea (7) heran.

„Die Niederlage ist kein Drama”, meinte Chelseas Trainer José Mourinho. „Betis hat verdient gewonnen, aber wir haben schlecht gespielt.” Sevilla hatte seine letzten vier Pflichtspiele verloren und ist in der Primera Divison auf Platz 17 von 20 Teams abgerutscht. In der europäischen Meisterklasse wittert die Mannschaft von Trainer Lorenc Serra Ferrer dagegen wieder Morgenluft: „Wir haben nicht nur drei Punkte gewonnen, sondern auch neues Selbstvertrauen.”

Olympique Lyon bleibt nach dem 4:1 bei Olympiakos Piräus die Mannschaft der Stunde: Zum dritten Mal hintereinander schafften die Franzosen den Sprung ins Achtelfinale und sind derzeit auch der Krösus der Elite-Liga. Dank vier Siegen in vier Spielen haben die Überflieger auf Europas Fußball-Bühne bereits rund 6,4 Millionen Euro verdient und auch sportlich überzeugt. „Wir haben uns auf spektakuläre Art und Weise qualifiziert”, lobte Olympique-Trainer Gérard Houllier, der sicher ist, „dass wir auch gegen jeden anderen Gegner bestehen können. Für mich hat dieses Spiel Maßstäbe gesetzt.”

Mit einer B-Elf reiste Real Madrid zu Rosenborg BK Trondheim, Trainer Vanderlei Luxemburgo musste gleich sechs verletzte Stammspieler ersetzen. Der 2:0-Pflichtsieg in Norwegen sicherte den „Königlichen” einen Platz im Achtelfinale, wo der Champion von 2002 aber nicht wie im Vorjahr gleich K.o. gehen will. „Real erzielt einen schönen Sieg, gibt aber ein miserables Bild ab”, schrieb die Zeitung „El País”. Luxemburgo war dennoch „sehr zufrieden”, David Beckham wohl kaum. Der englische Superstar wurde ausgerechnet in seinem 100. Champions-League-Spiel ausgewechselt.

Jefferson Farfán hat die Schalke-Gruppe E wieder spannend gemacht. Mit seinem Treffer nach zwölf Minuten besiegelte der peruanische Nationalspieler den 1:0-Erfolg des PSV Eindhoven gegen den AC Mailand und zugleich die erste Niederlage des diesjährigen Finalisten. Eindhoven (7) eroberte die Tabellenspitze vor Schalke und Mailand (beide 5) und Istanbul (4).

Vor leeren Rängen im San-Siro-Stadion (UEFA-Sanktion) hat Inter Mailand erneut die vollen drei Punkte eingefahren. Mit dem 2:1 gegen den Champions-League-Sieger von 2004, den FC Porto, bauten die Italiener ihre Führung in der Gruppe H aus. Inter (9) liegt vor den punkt- und torgleichen Artmedia Bratislava und Glasgow Rangers (5); Porto (3) bleibt das Schlusslicht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/sport/fussball/t/rzo194570.html
Mittwoch, 02. November 2005, 12:25 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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