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Mittwoch, 02. November 05

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Noch keine Einigung, zwischen Matthäus und „Club”

Nürnberg - Die fränkische Fußball-Allianz beim 1. FC Nürnberg ist noch nicht perfekt.

Trainersuche

Lothar Matthäus auf der Suche nach neuen Aufgaben.

Zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Wolfgang Wolf hat der „Club” mit Lothar Matthäus einen interessierten Nachfolger an der Angel, doch erste Verhandlungen brachten noch keine Einigung.

Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader sprach nach dem Treffen von einem „sehr guten und angenehmen Gespräch”, machte aber zu einer möglichen Verpflichtung des 44-jährigen ungarischen Nationaltrainer keine konkreten Angaben: „Ich will keine Tendenz abgeben, aber wir werden uns noch einmal treffen.”

Der Rekord-Nationalspieler flog nach der ersten Verhandlungsrunde in München zurück nach Budapest. In den kommenden Tagen sollen die Gespräche fortgesetzt werden. Es sei von vornherein nicht davon ausgegangen worden, dass man bereits eine Einigung erzielen würde, sagte Bader: „Wir haben keinen Druck, und Lothar Matthäus muss das Gespräch auch erst mal sacken lassen.” Dass der gebürtige Franke beim Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart auf der Trainerbank sitzen wird, ist demnach unwahrscheinlich. Dieter Lieberwirth, der bisherige Assistent von Wolf, wird die Mannschaft des Tabellenletzten betreuen.

Vor dem Treffen mit Bader hatte Matthäus Kontakte zu den Nürnbergern bestätigt. „Nürnberg sucht einen neuen Trainer, und ich habe Interesse, in die Bundesliga zurückzukehren”, sagte Matthäus in der „Welt”, „in der Bundesliga habe ich viele Höhepunkte erlebt. Ein Engagement als Trainer wäre eine neue Herausforderung”. Der „Bild”-Zeitung sagte der 150-malige Nationalspieler: „Ich höre mir gerne alles an, der richtige Verein reizt mich. Jetzt muss ich eruieren, ob Nürnberg der Richtige ist.”

Matthäus, in Erlangen geboren und in Herzogenaurach aufgewachsen, ist der Wunschkandidat des Nürnberger Vereinspräsidenten Michael A. Roth, der mit einem namhaften Trainer die sportliche Krise des Bundesliga-Tabellenletzten beenden will. „Wir brauchen jetzt einen Trainer, zu dem die Mannschaft aufschaut”, bekundete der Teppich-Händler sein Interesse an dem Weltmeister von 1990, „Lothar ist sicher ein Thema. Er ist ja nur 15 Kilometer von hier aufgewachsen.” Der Vertrag von Matthäus als ungarischer Nationaltrainer läuft am Jahresende aus. Nürnberg wäre nach Rapid Wien, Partizan Belgrad und der ungarischen Nationalmannschaft die vierte Trainerstation von Matthäus.

Unterdessen gibt es auch Spekulationen um die Zukunft von Sportdirektor Martin Bader. Nach Informationen der „Welt” soll der im kommenden Sommer auslaufende Vertrag mit dem Manager nicht verlängert werden und möglicherweise der frühere Nürnberger Profi Stefan Reuter Baders Aufgaben übernehmen. „Wir haben keinen Bedarf und diese Position ist gut besetzt”, sagte Präsident Roth dazu. Bader hatte Wolfs Beurlaubung als „persönliche Niederlage” bezeichnet: „Ich habe sehr eng mit ihm zusammengearbeitet. Natürlich ist mein Schicksal mit seinem verknüpft.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/sport/fussball/t/rzo194724.html
Mittwoch, 02. November 2005, 18:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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