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Sonntag, 8. Dez. 19

Arbeitsagentur-LogoNürn­ber­g/Ber­lin/Güters­loh - Exper­ten haben trotz der Herbst­bele­bung die Hoff­nung auf eine baldige Wende auf dem deut­schen Arbeits­markt gedämpft. Deutsch­land sei bei der Beschäf­tigung im Ver­gleich von 21...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 02.11.2005 um 20.02 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Die Deut­sche Telekom streicht unter dem wach­sen­den Wett­bewerbs­druck 32 000 Arbeitsplätze. Der Abbau trifft in den nächs­ten drei Jahren vor allem die schrump­fende Fest­netz­sparte T-Com.

Frank­fur­t/Main - Ange­führt von kräf­tigen Gewin­nen der Hen­kel-Aktien hat der deut­sche Akti­enmarkt am Mitt­woch nach Vorlage zahl­rei­cher Quar­tals­zah­len etwas fester geschlos­sen.

Hamburg - Die Lage an den Inter­natio­nalen Wert­papier­bör­sen am 02.11.2005 um 14.42 Uhr (New Yortk Vor­tags­schluss). Frank­furt Aktien Index DAX 4.900,41 Punkte - 22,14 Punkte Durch­schnitts­ren­dite in % 3,280...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 02.11.2005 um 14.32 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An­kauf Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro ) (in Euro) (in Euro) USA...

US-Leitzins auf 4,0 Prozent erhöht

Frankfurt/Washington - Nach der Zinserhöhung in den USA steuert auch die Europäische Zentralbank (EZB) auf einen baldigen Zinsschritt nach oben zu. Das wäre die erste Zinserhöhung seit Juni 2003.

US-Notenbankchef Alan Greenspan

US-Noten­bank­chef Alan Green­span hebt den Leit­zins auf 4,0 Prozent an.

Ökonomen erwarten, dass der EZB-Rat wegen der hohen Inflationsrate und der konjunkturellen Belebung bereits Anfang Dezember den Leitzins von 2,0 auf 2,25 Prozent anheben wird. Auf seiner Sitzung an diesem Donnerstag in Frankfurt wird der Rat die Märkte darauf vorbereiten. Die amerikanische Notenbank (Fed) hatte am Dienstagabend wegen der steigenden Verbraucherpreise und Inflationssorgen zum zwölften Mal in Folge den Leitzins angehoben. Der Satz für Tagesgeld stieg von 3,75 auf 4,0 Prozent.

Die Federal Reserve signalisierte weitere Schritte. In der stets mit Spannung erwarteten Erklärung hieß es, die Zinsen könnten „in angemessenen Schritten” weiter erhöht werden. Auch die Euro- Währungshüter sind über die hohen Ölpreise besorgt, die die Inflation anheizen. Dahinter steht die Furcht, dass wegen der Energiepreise in den Tarifverhandlungen höhere Lohnabschlüsse vereinbart werden, die sich dann wiederum in einer höheren Inflationsrate niederschlagen. „Die Rhetorik alleine reicht nicht mehr aus”, sagt Volkswirt Jürgen Michels von der Citigroup. „Die EZB muss jetzt konkrete Schritte machen, um glaubwürdig zu bleiben.”

Der EZB-Rat selbst scheint sich über den Zeitpunkt noch nicht einig zu sein. „Die Zinsen sind noch angemessen”, hatte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet auf der Sitzung Anfang Oktober gesagt. Höhere Leitzinsen verteuern die Kreditkosten für Verbraucher und Unternehmen und dämpfen damit die Nachfrage und am Ende auch den Preisauftrieb. Als wichtige Argumente für eine Zinserhöhung werden die dynamisch wachsende Geldmenge und Kreditvergabe im Euro-Raum genannt, die Erholung der Wirtschaft und die Inflationsrate, die in diesem Jahr voraussichtlich über der entscheidenden Zwei-Prozent-Marke liegen dürfte. Im Oktober betrug die Teuerungsrate 2,5 Prozent.

Die amerikanische Notenbank rechnet wegen der verheerenden Folgen durch die Hurrikans der vergangenen drei Monate vorübergehend mit einer Konjunkturdelle, die durch den Wiederaufbau an der US-Südküste aber wahrscheinlich wieder wett gemacht werde. Das derzeitige Zinsniveau macht Investitionen nach Überzeugung der Notenbank weiter attraktiv. Die Wirtschaft wächst für europäische Verhältnisse robust, nach jüngster Schätzung und auf hoch gerechneter Jahresrate mit 3,8 Prozent im dritten Quartal.

„Der kumulative Anstieg der Energie- und anderer Kosten haben das Potenzial, den Inflationsdruck zu erhöhen”, warnte die Fed in ihrer Erklärung. Die US-Verbraucherpreise waren im September innerhalb eines Monats um 1,2 Prozent in die Höhe geschnellt, so stark wie seit 25 Jahren nicht mehr. Im Jahresvergleich zogen sie um 4,7 Prozent an. Der für die Zinspolitik zuständige Offenmarktausschuss tagte zum drittletzten Mal unter Leitung von Notenbankchef Alan Greenspan (79), der Ende Januar nach 18 Jahren an der Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt in den Ruhestand geht. Sein designierter Nachfolger ist der angesehene Vorsitzende des Wirtschaftsrats im Weißen Haus Ben Bernanke (51).

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/wirtschaft/t/rzo194551.html
Mittwoch, 02. November 2005, 11:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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