Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Internet-Service Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon
Sonntag, 8. Dez. 19

Arbeitsagentur-LogoNürn­ber­g/Ber­lin/Güters­loh - Exper­ten haben trotz der Herbst­bele­bung die Hoff­nung auf eine baldige Wende auf dem deut­schen Arbeits­markt gedämpft. Deutsch­land sei bei der Beschäf­tigung im Ver­gleich von 21...

Frank­fur­t/Main - An der Frank­fur­ter Wert­papier­börse wurden im Par­kett­han­del am 02.11.2005 um 20.02 Uhr fol­gende Schluss­kurse für die 30 Werte des Deut­schen Aktien­index DAX fest­gestellt.

Bonn - Die Deut­sche Telekom streicht unter dem wach­sen­den Wett­bewerbs­druck 32 000 Arbeitsplätze. Der Abbau trifft in den nächs­ten drei Jahren vor allem die schrump­fende Fest­netz­sparte T-Com.

Frank­fur­t/Main - Ange­führt von kräf­tigen Gewin­nen der Hen­kel-Aktien hat der deut­sche Akti­enmarkt am Mitt­woch nach Vorlage zahl­rei­cher Quar­tals­zah­len etwas fester geschlos­sen.

Hamburg - Die Lage an den Inter­natio­nalen Wert­papier­bör­sen am 02.11.2005 um 14.42 Uhr (New Yortk Vor­tags­schluss). Frank­furt Aktien Index DAX 4.900,41 Punkte - 22,14 Punkte Durch­schnitts­ren­dite in % 3,280...

Frank­fur­t/Main - Fol­gende Sorten- und Devi­sen­kurse wurden am 02.11.2005 um 14.32 Uhr fest­gestellt. Sor­ten­kurse Devi­sen­kurse Ankauf Verkauf Geld/An­kauf Brie­f/Ver­kauf (in Euro) (in Euro ) (in Euro) (in Euro) USA...

Continental bleibt auf Rekordfahrt

Hannover - Der Autozulieferer Continental ist weiter auf Rekordkurs. Bereits in den ersten neun Monaten 2005 verdiente Conti so viel wie im gesamten Vorjahr. Dazu trugen ein kräftiges Umsatzplus bei, aber auch Sondereffekte.

Continental-Reifen

Con­tinen­tal bleibt in der Erfolgs­spur.

Nahezu alle Konzernbereiche wurden profitabler. Das teilte das Unternehmen in Hannover mit. Konzernchef Manfred Wennemer sagte, es gebe keine Anzeichen für einen veränderten Trend im vierten Quartal, so dass Conti die Spitzenwerte des Vorjahres auch ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten übertreffen werde. Ein Sprecher ergänzte, dies könne „faktisch” als Anhebung der Prognose verstanden werden.

Von Januar bis Ende September stieg der Umsatz vor allem auch wegen der Integration des übernommenen Wettbewerbers Phoenix um 11,1 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Die für Conti zentrale Kennziffer, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 36 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Überschuss kletterte um fast 55 Prozent auf 734,6 Millionen Euro.

Damit übertraf Conti bei EBIT und Überschuss bereits nach neun Monaten die Gesamtwerte des Vorjahres. Im dritten Quartal 2005 stieg der Conti-Umsatz auf rund 3,4 (3,1) Milliarden Euro, das EBIT auf rund 451 (302) Millionen Euro. An der Börse gewann die Conti-Aktie nach Vorlage der Zahlen deutlich hinzu. Conti-Finanzchef Alan Hippe nährte die Hoffnung der Aktionäre, dass die Dividende für 2005 erhöht wird. Dazu gebe es „eine gute Chance”.

Mit Ausnahme von ContiTech steigerten alle Konzernbereiche in den ersten neun Monate ihre Umsatzrendite. Konzernweit stieg diese auf 11,1 (9,1) Prozent. Zum Ergebnisplus trugen aber in großem Umfang Einmaleffekte bei. So hatten in den ersten neun Monaten 2004 noch Aufwendungen in Höhe von rund 74 Millionen Euro für die Schließung der Reifenproduktion im US-Werk Mayfield das Ergebnis belastet. Zudem wurden in den USA die Pensionspläne für Angestellte umgestellt. Dies führte zu einem positiven Effekt von rund 100 Millionen Euro. Ohne Sondereffekte wäre das EBIT um rund 124 Millionen Euro gestiegen, hieß es.

Die Investitionen des Konzerns erhöhten sich in den ersten neun Monaten deutlich, und zwar von 450 auf 584 Millionen Euro. Schwerpunkte waren neue Produktionsanlagen für die neue Generation elektronischer Bremssysteme sowie der Ausbau von Produktionskapazitäten an „Niedrigkostenstandorten”, vor allem in Brasilien.

Conti hat in den vergangenen Jahren zunehmend Produktion ins Ausland verlagert und gilt dabei als Vorreiter nicht nur in der Autoindustrie. Gewerkschaften und Betriebsräte kritisieren dies heftig. Erst vor wenigen Tagen hatte Conti angedeutet, dass die Pkw- Reifenproduktion am Stammsitz Hannover aus Kostengründen eingestellt werden könnte.

Gestiegene Rohstoffpreise will Conti nach den Worten von Finanzchef Hippe an die Kunden weitergeben. Im Januar werden die Reifenpreise um drei bis acht Prozent erhöht. Weitere Steigerungen schloss Hippe nicht aus. Conti müsse 2005 deutlich mehr Geld für seine Rohstoffe bezahlen. Angesichts der Rekordölpreise werde die Belastung bei etwa 200 Millionen Euro liegen. Bislang hatte Conti mit 120 bis 150 Millionen Euro gerechnet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/05/11/02/wirtschaft/t/rzo194636.html
Mittwoch, 02. November 2005, 13:23 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe     Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Event-Kalender
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Newsletter
Druckversion
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick genügt!